Free Willy – Ruf der Freiheit – Film Review | 1993

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© Warner Bros.

Der Film „Free Willy – Ruf der Freiheit“ von Regisseur Simon Wincer („Das Phantom“, 1996), aus dem Jahr 1993, mit Jason James Richter, Lori Petty und August Schellenberg in den Hauptrollen, ist ein Abenteuer-Drama für die ganze Familie.

Nachdem der junge Jesse (Jason James Richter) beim Vandalismus in einem Vergnügungspark von der Polizei erwischt wird, wird er dazu verdonnert, die Schmierereien wieder zu beseitigen. Dabei freundet er sich mit dem Orca Willy und den Mitarbeitern des Parks an. Der Junge bringt dem Orca Kunststücke bei und darf mit ihm auftreten. Doch der Parkbesitzer Dial (Michael Ironside) versucht Willy zu beseitigen, um an das Geld der Versicherung zu kommen.

© Warner Bros.

Als der Film in die Kinos kam war ich 11 Jahre alt und habe den Hype natürlich voll miterlebt. Das Marketing des Films hat definitiv gefruchtet. Erst im Nachhinein wurde man über die unschönen Umstände des Orcas über die Medien informiert. (siehe Sidefacts)

Der Film weist ein entspanntes, kinderfreundliches Tempo auf. Der Cast ist sympathisch und sogar Michael Madson glänzt in der Rolle des Adoptivvaters. Michael Ironside spielt die Rolle des Antagonisten gewohnt mehr als solide. Der Film nimmt sich aber auch Zeit für die Charaktere, was maßgeblich für das Mitfiebern am Ende verantwortlich ist. Die Freundschaft zwischen dem Orca Willy und dem Jungen Jessy wirkt mehr als authentisch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Darsteller Jason James Richter während der Dreharbeiten tatsächlich eine Beziehung zu dem Tier aufgebaut hat. So könnten einige der Emotionen sogar echt sein. Der Soundtrack ist super und hat auch einen hohen Wiedererkennungswert, u. a. mit dem Song von Michael Jackson „Will You Be There“. Ein schöner Familienfilm mit einer gut gemeinten Message.

Von mir gibt es mit dicker Nostalgiebrille auf der Nase starke ★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 20 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 153 Millionen Dollar.
  • Der Orca Willy hieß in Wirklichkeit Keiko und wurde von den Produzenten des Films im Vergnügungspark „Reino Aventura“ in México-Stadt entdeckt.
  • Der große Erfolg des Films führte zur Bildung der „Free Willy Keiko Foundation“, die für die Freilassung des Orcas kämpfte. Zwar gelang es der Gruppe, Keiko nach dem dritten Film durch Spendengelder zu kaufen und im Atlantik auszusetzen, doch der Orca war an das Leben in Freiheit nicht gewöhnt und starb eineinhalb Jahre später an einer Lungenentzündung vor der Küste Norwegens.

Fortsetzungen

Der Film erhielt zwei Fortsetzungen:

sowie eine weitere nicht konsekutive Fortsetzung:

Außerdem entstand 1994 eine Zeichentrickserie.

Fakten Quelle: Wikipedia

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