The Last Kumite – Film Review | 2024

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Dauer: 101 Minuten | FSK 18

Der Film „The Last Kumite“ von Regisseur Ross W. Clarkson ist ein Film von Fans für Fans, so wurde der Film im Vorfeld auch beworben. Denn das Projekt wurde zu einem Teil durch die Fans per Kick-Starter-Kampagne finanziert. Drehbuchautor und Produzent Sean David Lowe hat gemeinsam mit seinem Team etwas scheinbar unmögliches geschafft und eine Hommage an die 80er Jahre Kampfsport Filme a la „*Karate Tiger“ und „*Bloodsport“ auf die Leinwand gezaubert. Trainingsmontagen mit 80s Mukke von Stan Bush inklusive und natürlich gibt es auch ein paar richtig fiese Finish Him Moves.

Ein Martial-Arts-Meister muss in einem letzten brutalen Kampf, dem sogenannten Kumite, antreten. Sein Gegner ist nicht nur ein anderer Kämpfer, sondern das Schicksal selbst. Denn der Einsatz ist das Leben seiner geliebten Tochter.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Die US 80s Action-Klopper sind back und kommen jetzt aus Düsseldorf.

Matthias Hues, bekannt aus Filmen wie „*Dark Angel“ oder „*Star Trek 6 – Das unentdeckte Land“ wo er einen Klingonen General spielt, ist mir hier irgendwie viel zu sympathisch für den fiesen Oberschurken, man merkt einfach wie viel Spaß er beim Dreh hatte. Dafür darf Mathis Landwehr hier glänzen und macht das was er am besten kann, nämlich kämpfen und dabei unverschämt gut aussehen. Billy Blanks, Cynthia Rothrock und Kurt McKinney sorgen für den Kult-Faktor und machen hier einen äußerst sympathischen Eindruck. Was jeden Old-School Action-Fan freuen dürfte.

The Last Kumite“ ist ein Low-Budget-Projekt mit Starbesetzung und Unterstützung aus der Szene. Sogar der Score wurde teilweise von Kult-Komponist Paul Hertzog produziert. Das alles geht nur mit unfassbaren Connections und natürlich Herzblut für die Sache. Dies wahr hier offensichtlich gegeben. Dickes Lob an alle Beteiligten. Als Mediendesigner sehe ich auch, was dieses Team mit einem Millionen Budget hätte machen können. Denn zeitweise konnte man auch hier schon das Feeling von damals einfangen. Die ein oder andere Szene hätten die Macher sicher gerne nochmal gedreht, was leider aus Zeitmangel nicht möglich war. Klar gibt es hier an einigen Stellen Luft nach oben. Von uns gibt es für diese deutsch-internationale Low-Budget-Co-Produktion dennoch starke ★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K Steelbook, *4K Mediabook und als *VOD.

Sidefacts:

  • Das genaue Budget ist leider nicht bekannt. Liegt aber weit unter 1 Millionen US-Dollar. Ich schätze das Budget auf ca. 400-600 tausend Dollar.

  • Kollege Daniel Schröckert von Kino+ (Rocket Beans) hat einen kurzen Auftritt als Zuschauer des Turniers.

  • Der Endgegner „Draco“ wird von dem belgischen Wrestler Mike D. Vecchio aka Mike Derudder – The Belgian War Maschine verkörpert.

Fakten Quelle: YT Sean David TV / Wikipedia / Instagram (@mikedvecchiobe)

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