Constantine – Film Review | 2005

0
1072
© Warner Bros.

Der Film „Constantine“ von Regisseur Francis Lawrence aus dem Jahr 2005, mit Keanu Reeves, Rachel Weisz und Shia LaBeouf in den Hauptrollen, ist ein Action-Fantasy-Horrorfilm und basiert auf der DC Comicvorlage „Hellblazer“, die es seit 1988 gibt.

John Constantine (Keanu Reeves) kam mit einer Gabe auf die Welt, die er verabscheut: Er kann Engel und Dämonen erkennen, die sich als Menschen tarnen und in unserer Welt leben. Als eine skeptische Polizeidetektivin (Rachel Weisz) verzweifelt, weil sie den geheimnisvollen Tod ihrer geliebten Zwillingsschwester nicht aufklären kann, bittet sie Constantine um Hilfe. Constantine weiß, dass er erneut in die Hölle zurückkehren muss, um herauszufinden, wer Isabel in den Tod getrieben hat.

Quelle: Google

© Warner Bros.

Ich war damals mit ein paar Kumpels im Kino und ich kann mich noch daran erinnern, dass wir ihn alle nicht wirklich gut fanden. Deshalb folgt erst jetzt eine erneute Sichtung in 4K UHD. Das Bild ist in Ordnung, nur wurde hier beim Colorgrading die meiste Zeit mit Geld-Orange-Rot-Filtern gearbeitet. An der Stelle merkt man, dass der Regisseur bis dato ausschließlich Musikvideos gedreht hat. Die Effekte sehen teilweise nicht mehr gut aus (Die apokalyptische Welt). Die ein oder anderen guten Einstellungen gibt es dennoch, die Dämonen bspw. sehen schon ziemlich cool aus. Keanu Reeves spielt hier gefühlt das erste mal richtig. Seine anderen Rollen, abgesehen von Neo („*Matrix„), sind ihm ja meist auf den Leib geschneidert. Auch Rachel Weisz spielt ihre Doppelrolle super. Shia LaBeouf ist hier recht unnötig und verkümmert als Comic Relief Sidekick, der allerdings nur selten wirklich lustig ist. Dass die Effekte teilweise nicht so gut gealtert sind, kann ich dem über 16 Jahre alten Film verzeihen. Es gibt aber auch noch ein paar richtig coole Actionszenen und die Geschichte ist auch in Ordnung. Ich muss echt sagen, dass ich ihn dieses Mal um einiges besser fand als damals. Daher gibt es von mir ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 100 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 230 Millionen Dollar.
  • Der Film hat, wie bei Comicverfilmungen üblich, eine Postcredit Szene.
  • Als John seinem Gehilfen Chas die Anweisung gibt, den Wagen zurückzufahren, um nicht vom Spiegel getroffen zu werden, kann man auf dem Armaturenbrett des Wagens das Buch „*Satanism and Witchcraft“ von Jules Michelet erkennen.
  • Constantine ist das Kinodebüt des Musikvideoregisseurs Francis Lawrence (u. a. P.O.D. „Alive“).
  • Die Geschichte des Films basiert auf „*Hellblazer“ von Jamie Delano und Garth Ennis. Die Figur des John Constantine wurde vom Comic-Schreiber Alan Moore für die Serie „*Swamp Thing“ (DC-Comics) geschaffen.
  • Ein Großteil der sehr umfangreichen visuellen Effekte von Constantine wurde in erster Linie vom australischen VFX-Studio ESC kreiert, das bereits während der Produktion der bahnbrechenden Effekte für die beiden Fortsetzungen der „Matrix-Trilogie eine enge Zusammenarbeit mit Keanu Reeves pflegte. Ihre Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich auf die Animation der Engelsflügel, den Dämon als Krabbeltier (auch bekannt als „Vermin Man“) und das Erscheinen Satans (z. B. die zerbrochene Tür). Die übrigen Dämonenerscheinungen und die Höllenwelten wurden in erster Linie von der Firma Tippett Studio geschaffen, die insbesondere für ihre qualitativen Charakteranimationen bekannt ist. Die Firmen Hydraulx, CIS Hollywood, FuriousFX & HatchFX übernahmen die restlichen Effektsequenzen. Unter den Spezialeffektkünstlern war auch der Oscarpreisträger Allen Hall.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kommentiere den Artikel

Bitte gib dein Kommentar ein!
Gebe Bitte hier deinen Namen ein