Spider-Man 3 – Film Review | 2007

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© Columbia TriStar Film | Sony Pictures

Der Film „Spider-Man 3“ von Regisseur Sam Raimi aus dem Jahr 2007, mit Tobey Maguire, James Franco, Topher Grace und Kirsten Dunst in den Hauptrollen, ist der Abschluss der Raimi-Spider-Man-Trilogie.

Peter Parker (Tobey Maguire) muss diesmal nicht nur gegen Bösewichte, sondern auch gegen seine eigene dunkle Seite kämpfen. Eines Nachts stellt Spider-Man fest, dass sich sein Kostüm verändert. Eine außerirdische Lebensform hat sich mit dem Kostüm verbunden: ein Symbiont, der in einem Meteoriten in Manhattan abgestürzt ist. Obwohl die Symbiose seine Kräfte verstärkt, beginnt sie auch, seine Persönlichkeit zu verändern und das Böse in ihm zu Tage zu bringen.

Quelle: Google

© Columbia TriStar Film | Sony Pictures

Spider-Man 3“ hat leider so seine Probleme. Erstens hatte der Film die Aufgabe, den von Fans langersehnten Leinwandauftritt von Venom zu inszenieren, dazu die Geschichte der ersten beiden Filme weiterzuerzählen und zu einem befriedigenden Ende zu bringen. Auch gibt es hier einfach zu viele Bösewichte. Den Sandman hätte man echt nicht gebraucht, zumal die Entstehungsgeschichte auch ziemlich hanebüchen ist. Schauspieler Thomas Haden Church hätte eher die Rolle von Venom übernehmen sollen, anstelle des Hauptdarstellers aus den „*Wilden 70ern“. Immerhin war das Design von Venom ganz okay.

Gerüchten zufolge hat das Studio dem Regisseur reingeredet, sodass wir hier am Ende nicht Sam Raimis Vision zu sehen bekommen, sondern eine Art Kompromiss und das spürt man, vor allem wenn man die 3 Teile hintereinander weg schaut, extrem. Zudem ist der Cringe-Faktor hier ziemlich hoch. Stichwort: Peter läuft mit gesteigertem Ego tanzend durch die Stadt. Generell hätte man sich die Tanzszenen sparen können. Der gesamte Look und die meisten Effekte sehen aber immer noch ziemlich stark aus. Außerdem gibt es hier ein schwarzes Spidey-Kostüm, welches wirklich extrem cool ist. Von mir gibt es daher ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Columbia TriStar Film | Sony Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

4K Ultra HD Meinung:
Das Bild sieht noch besser aus als bei den Vorgängern. Dennoch rauscht auch hier das Bild manchmal ein bisschen. Ich kann aber trotzdem jedem die UHD-Version ans Herz legen.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug Gerüchten zufolge ca. 350 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 895 Millionen Dollar.
  • Spider-Man 3“ besetzt in der Liste der erfolgreichsten Filme ohne Inflationsbereinigung Platz 64 (Stand: 16. Oktober 2021)
  • Die Spezialeffekte stammen von Sony Pictures Imageworks, Furious FX und Gentle Giant Studios Inc.
  • In den Comics wurde das schwarze Kostüm Spider-Mans ursprünglich in der Miniserie Secret Wars eingeführt. Die Idee für das Kostüm stammte von einem Fan namens Randy Schueller und wurde von Marvels damaligem Chefredakteur Jim Shooter für 220 US-Dollar gekauft. Autor David Michelinie macht daraus später den Superschurken Venom, Zeichner Todd McFarlane fügte dem ursprünglichen Kostümdesign das diabolische Grinsen hinzu; sein Nachfolger Erik Larsen führte schließlich die charakteristische „Sabberzunge“ ein, die bei der Filmfigur jedoch nicht vorhanden ist.
  • Neben seinem Bruder Ivan, der für das Drehbuch verantwortlich war, brachte der Regisseur noch weitere Freunde und Familienmitglieder in die Crew ein: Sein Bruder Ted spielt (wie schon in den ersten beiden Teilen) den Daily-Bugle-Angestellten „Hoffman“. Seine Söhne Lorne und Henry sind Zuschauer des Finalkampfes, seine Tochter Emma verkauft während dieses Kampfes ihre Kamera für einen hohen Preis an J. Jonah Jameson. Raimis Freund und langjähriger Kollege Bruce Campbell verkörpert die Rolle des Restaurantchefs.
  • Auch Spider-Mans Schöpfer Stan Lee ist wie schon in den ersten beiden Teilen in einem kurzen Gastauftritt zu sehen, nämlich in den Straßen von New York, vor einer Anzeigetafel, die aussagt, dass Spider-Man zum Ehrenbürger der Stadt gekürt werden soll. Er spricht den wildfremden Peter an und sagt, er glaube, dass ein Einzelner doch Veränderungen mit sich bringen könne.

Fakten Quelle: Wikipedia

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