Die Insel – Film Review | 2005

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© Warner Bros.

Der Film „Die Insel“ von Regisseur Michael Bay aus dem Jahr 2005, mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson in den Hauptrollen, ist ein Science-Fiction-Action-Thriller und basiert auf dem Roman „Spares“ (dt. Titel: Geklont) von Michael Marshall Smith.

Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) lebt in einer scheinbar utopischen Wohneinheit, die in Wirklichkeit ein Gefängnis ist. Wie alle Bewohner dieser vollständig überwachten Welt hofft Lincoln, irgendwann auf „Die Insel“ reisen zu dürfen – angeblich handelt es sich um die allerletzte Oase auf der Erde, wo die Umwelt noch intakt ist. Doch bald entdeckt Lincoln, dass sein gesamtes Leben eine einzige Lüge ist. Er schnappt sich seine Freundin Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson)
und begibt sich auf die Flucht.

Quelle: Google

© Warner Bros.

Coole Bilder, cooler Cast und coole Action in der zweiten Hälfte!

Rewatch in 4K UHD: Der Film spielt mittlerweile 3 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 2019. Es ist recht amüsant zu sehen, wie man sich die nicht all zu ferne Zukunft vorgestellt hat. Was die Grundidee angeht, ist die Wissenschaft definitiv zu weit. Zum Glück gibt es Gesetze die das Ganze regulieren. Auch die Augmented Reality ist nah an der Realität. Großräumige Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung sind leider tatsächlich schon einige Jahre Realität. Vielleicht gibt es ja auch in nächster Zeit eine entsprechende AR *XBox Konsole.

Das Setdesign des Films ist solide und abwechslungsreich, die Effekte sehen noch in Ordnung aus. Es gibt hier und da ein paar Sachen die etwas trashig wirken, das kann man dem Film aber durchaus verzeihen. Das Sounddesign ist super, auch wenn hier bei der deutschen Audiospur die Stimmen wieder etwas zu leise sind. Der Soundtrack und das Main Theme sind ebenfalls absolut solide. Der Film ist hochkarätig besetzt, neben den beiden Hauptdarstellern spielen auch noch Sean Bean, Steve Buscemi, Michael Clarke Duncan, Eric Stonestreet („*Modern Family) und Djimon Hounsou („*Guardians of the Galaxy“, 2014) mit. Zugegeben, vielleicht wären 10 Minuten kürzer nicht schlecht gewesen, dafür kriegen wir aber Sonnenaufgänge und Kameras, die um Objekte herum fahren. „Die Insel“ trägt also ganz klar die Handschrift des Regisseurs. Insgesamt ist das hier aber definitiv einer der besseren Michael Bay Filme und auch davon gibt es ein paar. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 126 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 163 Millionen Dollar.
  • Ursprünglich sollte der Film zum Ende des 21. Jahrhunderts spielen. Aufgrund von neueren Erkenntnissen in der Klonforschung beschloss Regisseur Bay, die Handlung des Films um rund ein halbes Jahrhundert vorzuverlegen.
  • Das futuristische Jachtmodell „Wally Power 118“ des monegassischen Herstellers Wally Yachts wird für das Boot „Renovatio“ verwendet, das als Erinnerung die Verbindung zwischen Lincoln Six Echo und seinem Sponsor Tom Lincoln herstellt.
  • Der Film verwendet neben der von Clonus Horror auch einige Motive aus „*Flucht ins 23. Jahrhundert“ (Logan’s Run) aus dem Jahr 1976 sowie Coma aus dem Jahr 1977.

Fakten Quelle: Wikipedia

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