Ist das Leben nicht schön? – Film Review | 1946

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© Universal Pictures

X-Mas Weeks #12

Ist das Leben nicht schön? | 1946

Der Film „Ist das Leben nicht schön?“ von Regisseur Frank Capra, aus dem Jahr 1946, mit James Steward und Donna Reed in den Hauptrollen, ist ein echter Weihnachtsklassiker, der jedes Jahr zur Weihnachtszeit ausgestrahlt wird.

An Weihnachten verliert George Bailey (James Steward) seinen Lebensmut, seine Gebete werden erhört und ein Schutzengel macht sich auf den Weg in die amerikanische Kleinstadt „Bedford Falls“. Der Engel Clarence (Henry Travers) wartet nach fast 200 Jahren Dienst immer noch auf seine Flügel. Er zeigt George, wie es seiner Familie und den Freunden ergehen würde, wenn er nie geboren worden wäre. Wird Clarence es schaffen, Georges Leben zu retten und sich damit seine Flügel verdienen!?

Der Film ist zumindest in Amerika untrennbar mit Weihnachten verbunden. Grund dafür ist nicht nur die Geschichte, welche sich an Weihnachten abspielt, sondern auch, dass der Film jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf zig Sendern wiederholt wird. So hat sich der Film in den letzten 74 Jahren in das Bewusstsein der Menschen gebrannt. Bei mir gehört der Film nicht zur alljährlichen Weihnachts-Tradition.

© Universal Pictures

Meine Filme die ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit schauen muss sind: „*Schöne Bescherung“, „*Kevin allein zu Haus“, „*Kevin allein in New York“ und seit neustem der Netflix Animationsfilm „Klaus“. „Ist das Leben nicht schön“ versprüht einen tief melancholischen Charme und sieht in der restaurierten und nachcolorierten Fassung fantastisch aus. Dennoch ist der Film mit über 130 Minuten etwas zu lang und auch das Pasting ist logischerweise schon lange nicht mehr zeitgemäß. Dennoch kann ich die Klasse und den Kultfaktor durchaus nachvollziehen, daher bekommt der Film von mir ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bei Amazon in restaurierter und originalen Fassung als *Mediabook, *DVD, *BluRay und *4K.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug fast 3,2 Millionen US-Dollar, was damals ein sehr hohes Filmbudget darstellte, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 3,3 Millionen Dollar.
  • Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „The Greatest Gift“ des US-amerikanischen Autors Philip Van Doren Stern, die er im November 1939 geschrieben hatte.
  • In den 1940er-Jahren galt für US-Spielfilme der strenge „Hayes Code“, der durch die Motion Picture Association of America festgelegt worden war und „unanständige“ Themen in Filmen verhindern sollte. So mussten Wörter wie „verdammt“, „impotent“, „Idiot“ oder „lausig“ aus Capras Skript gestrichen werden. Ein weiterer Punkt des Hays Codes legte fest, dass kriminelles Handeln in Filmen immer bestraft werden musste. Capra ignorierte allerdings diesen Teil des Codes, sodass Mr. Potter für die Unterschlagung der 8.000 US-Dollar im Film niemals bestraft wird. Capra musste deshalb eine Strafe an die MPAA zahlen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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