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Karate Tiger – Film Review | 1986

Dauer: 99 Minuten | FSK 16

Der Film „Karate Tiger“ im Original „No Retreat, No Surrender“ von Regisseur Corey Yuen aus dem Jahr 1986, mit Kurt McKinney, J. W. Fails und Jean-Claude van Damme in den Hauptrollen, ist ein Coming-of-Age-Martial-Arts-Actionfilm mit Fantasy-Elementen.

Von einem Verbrecher-Syndikat unter Druck gesetzt, verlässt Karatelehrer Stillwell (Timothy D. Baker) Los Angeles, um sich in Seattle eine neue Existenz aufzubauen. Sein Sohn Jason (Kurt McKinney), ein glühender Verehrer von Bruce Lee (Kim Tai-chung), ist über das feige Verhalten seines Vaters tief enttäuscht. Von nun an trainiert Jason wie ein Besessener. Bruce Lee selbst erscheint ihm im Traum und lehrt ihn seine Geheimnisse. Als er seine Kampfkunst perfektioniert hat, nimmt Jason den Kampf gegen die kriminellen Elemente der Stadt auf.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Rewatch in HD (Uncut-Fassung)

Dank dem „Videoland Podcast“ habe ich mir die Uncut Version von „Karate Tiger“ besorgt. Ich kannte bis dato nur die deutsche Kinofassung des Films. Mein Vater war seiner Zeit ein großer Bruce Lee Fan, daher durfte ich auch schon mit 6 Jahren mit dem Kampfsport anfangen. Im Laufe meiner 6-jährigen „Sportler-Karriere“ habe ich mit ihm zusammen Filme wie „*Karate Kid“, „*Drunken Master“ und natürlich auch „Karate Tiger“ geguckt. Allein aus diesem Grund schwingt hier für mich eine Menge Nostalgie mit. Vor allem bei der Szene wo die beiden Protagonisten das Grab von Bruce Lee besuchen. Der 80s Soundtrack sorgt dann noch für die extra Portion Nostalgie. Bei den spannenden Momenten kommt dank der eingespielten Sounds richtiges „*Knight Rider“ Serien-Feeling auf. Bei den herausgeschnitten Sequenzen handelt es sich größtenteils um Dialog-Szenen. Den Film kann man daher auch getrost mit 12 Jahren schauen.

Aus der heutigen Sicht sind die vor Klischees nur so triefenden Charaktere und Situationen natürlich ziemlich lächerlich. Vor allem der Rowdy ist absolut chinge. Man merkt aber auch an vielen Stellen das enorm mickrige Budget, hier musste anscheinend teilweise der erste Take genommen werden um nicht in zeitlichen Verzug zu kommen. Auch bei den Sound-Effekten in Postproduktion wurde hier und da etwas geschlampt. Die Deutsche-Synchro hat dann auch noch Wörter wie Sensai und Dojo eingedeutscht, was total bescheuert klingt, mir als Kind aber natürlich nicht aufgefallen ist. Auch das ziemlich schlechte Bruce Lee Double hat mir damals absolut gereicht um die Illusion aufrechtzuerhalten. Auch dass dieser von Thomas Danneberg (die ehemalige Deutsche Stimme von Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone) gesprochen wird, ist mir erst jetzt aufgefallen. Dieser Fakt wird auch in dem sehr empfehlenswerten Podcast von B-Lash und Michael Popescu behandelt. „Karate Tiger“ ist sicherlich kein besonders guter Film. Er hat aber einen gewissen Charme und es ist beeindruckend, was die Beteiligten mit dem schmalen Budget auf die Beine gestellt haben, inkl. Trainingsmontagen. Für Fans von Martial-Arts-Filmen definitiv eine Empfehlung. Von mir gibt es ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug gerade einmal 400.000 US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen ca. 4,7 Millionen Dollar.
  • Jean-Claude Van Damme verletzte während des Drehs der Anfangsszene Jasons Filmvater Timothy Baker leicht an Bein und Gesicht. Dieser warf ihm später vor, seine Technik nicht unter Kontrolle zu haben. In einem im Februar 2021 auf dem YouTube-Kanal des britischen Schauspielers und Kampfsportlers Scott Adkins erschienenen Video-Interview mit Kurt McKinney gab dieser an, Van Damme habe auch Pete Cunningham mit einem Tritt verletzt.
  • Im gleichen Interview mit Adkins erzählte McKinney, die Dreharbeiten des Films waren bereits im Oktober und November 1984, aber der Film wurde erst 1986 veröffentlicht. Van Damme wurde während der Dreharbeiten 24, während McKinney 22 Jahre alt war.
  • Die Hauptdarsteller waren fast ausschließlich Kampfsportler, die wenig bis keine Erfahrungen als Schauspieler hatten. McKinney war Schwarzgurt im Taekwondo und ein amerikanischer Landesmeister im Amateur-Kickboxen, Van Damme ein Schwarzgurt im Karate und Mittelgewichtsmeister der European Professional Karate Association, Ron Pohnel ein Schwarzgurt und Ausbilder im Tang Soo Do unter Chuck Norris, Dale Jacoby ein Karate-Schwarzgurt, und Pete Cunningham ein Schwarzgurt in zwei Karate-Stilen und späterer Hall of Famer im Kickboxen.
  • Kathie Sileno hatte als Kelly Reilly ihre erste und einzige Rolle als Schauspielerin.
  • Kent Lipham, der Darsteller des dicken Scott (welcher von R. J. „Elefantenbaby“ genannt wurde), verstarb am 25. September 2008 im Alter von nur 46 Jahren.
  • Tai-chung Kim, der Darsteller von Bruce Lees Geist, starb am 27. August 2011 im Alter von 54 Jahren an einer Gastrointestinale Blutung. Kim war 1978 eines der Doubles, welche in Lees nie vollendeten Films „*Bruce Lee – Mein letzter Kampf“ (Game of Death) auftrat und dort den Charakter Billy Lo darstellte. In einer Fortsetzung namens Der letzte Kampf der Todeskralle (Game of Death 2) verkörperte er sowohl Billy Lo als auch dessen Bruder Bobby Lo.
  • Zur Veröffentlichung des Filmes im Jahr 1986 wurde ein Soundtrack (komponiert von Paul Gilreath) veröffentlicht. Dieser stiftete allerdings viel Verwirrung, da sich die Musik der einzelnen Fassungen des Filmes kontinental unterschied. In der amerikanischen Filmfassung war andere Musik zu hören als z. B. in Europa. So fehlt auf dem Soundtrack unter anderem auch der Song „Hold on to the Vision“ des US-Sängers Kevin Chalfant. Dieser Song wurde in Deutschland nie auf einem Tonträger veröffentlicht. Anfang November 2008 erschien der komplette Originalsoundtrack des Komponisten Frank Harris als mp3-Download. „Hold on to the Vision“ ist in vier unterschiedlichen Versionen verfügbar. Neben der originalen Version von 1985 gibt es zwei Remix-Versionen aus den Jahren 1987 und 2008 sowie eine Instrumentalversion der 1985er Original-Version.

Fakten Quelle: Wikipedia

Doctor Strange – Film Review | 2016

Dauer: 115 Minuten | FSK 12

Der Film „Doctor Strange“ von Regisseur Scott Derrickson aus dem Jahr 2016, mit Benedict Cumberbatch, Benedict Wong und Rachel McAdams in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Fantasy-Comicverfilmung und ist der 14. Film im Marvel Cinematic Universe.

Der brillante und egozentrische Neurochirurg Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) kann nach einem schlimmen Autounfall nicht mehr operieren. Auf der Suche nach Heilung reist er nach Tibet, wo er eine geheimnisvolle Frau kennenlernt, die nur als „The Ancient One“ (Tilda Swinton) bekannt ist. Sie führt ihn in die Geheimnisse der Magie und verborgener Dimensionen ein und bildet ihn zum „Obersten Zauberer“ aus. Doch schon bald muss Doctor Strange die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension beschützen.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 14 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Nach Scarlet Witch gibt es nun auch einen Zauberer im MCU, sein Name ist Strange, Stephen Strange bzw. Dr. Strange.

Rewatch in 4K UHD

Benedict Cumberbatch ist meiner Meinung nach absolut perfekt für die Rolle des „Doctor Strange“. Er gibt sowohl einen authentischen Chirurgen als auch Zauberer ab. Mads Mikkelsen spielt den Antagonisten wie immer klasse, aus dem Charakter an sich hätte man aber sicherlich mit ihm in der Rolle noch etwas mehr rausholen können. Der sarkastische Humor von Strange hat mir hier echt gut gefallen. Man merkt dem Film sein gigantisches Budget von 236 Millionen U.S.-Dollar definitiv an.

Die Effekte sehen zum größten Teil immer noch absolut klasse aus. Was hier für eine Farbpalette auf den Zuschauer losgelassen wird, sucht seines Gleichen und dient perfekt dazu euren 4K-Fernseher mal auf Herz und Nieren zu testen. Hier wurde sich visuell echt enorm kreativ ausgetobt. Inklusive leichten „*Inception“-Vibes. Die Geschichte fängt natürlich mit der Origin-Story (Entstehungsgeschichte des Charakters) an, die jetzt nicht sonderlich spannend ist, dafür wird der Film aber optisch umso ansprechender. Zudem kriegt man hier die ersten Infos zum Multiversum und man lernt hier den allseits beliebten Benedict Wong erstmals kennen. Im Anschluss des Films kann man sogar noch über einige Aspekte philosophieren wenn man mag. Von mir gibt es starke ★★★★ Sterne auf Letterboxd

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 236 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 678 Millionen Dollar.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Der Cameo-Auftritt von Stan Lee war eine von drei Szenen, die „*Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn abseits der Dreharbeiten von „*Doctor Strange“ für zukünftige Marvel-Filme gefilmt hat.
  • Neben Benedict Cumberbatch waren ursprünglich auch Tom Hardy und auch Jared Leto im Gespräch. Später waren darüber hinaus auch Ethan Hawk, Oscar Isaac, Matthew McConaughey, Jake Gyllenhaal, Colin Farrell und Keanu Reeves potenzielle Kandidaten, Doctor Strange zu verkörpern.

Fakten Quelle: Wikipedia

The First Avenger Civil War – Film Review | 2016

Dauer: 148 Minuten | FSK 12

Der Film „The First Avenger: Civil War“ im Original „Captain America: Civil War“ oder einfach „Captain America 3“ von den Russo-Brüdern aus dem Jahr 2016, mit Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson und Sebastian Stan in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und ist die Fortsetzung der Filme „*The Return of the First Avenger“ von 2014 und „*Avengers: Age of Ultron“ aus dem Jahr 2015.

Nachdem ein Einsatz einer Superhelden-Nachwuchstruppe eine Katastrophe ausgelöst hat, bei der Schulkinder ums Leben gekommen sind, führt die Regierung den Superhero Registration Act ein. Demzufolge müssen sich Superhelden registrieren und ihre Kräfte in den Dienst des Staates stellen. Teil dessen ist auch die Preisgabe ihrer Identität. Während Tony Stark (Robert Downey Jr.) keinen Hehl aus seinem Alter Ego Iron Man macht, sieht Captain America (Chris Evans) dies anders. Es kommt zum Bruch der Avengers und zum Bürgerkrieg.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Marvel’s Captain America: Civil War L to R: Falcon/Sam Wilson (Anthony Mackie), Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd), Hawkeye/Clint Barton (Jeremy Renner), Captain America/Steve Rogers (Chris Evans), Scarlet Witch/Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen), and Winter Soldier/Bucky Barnes (Sebastian Stan) Photo Credit: Film Frame © Marvel 2016

Film Nr. 13 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Auf welcher Seite stehst du?

Phase 3 des MCUs startet gleich mit einem richtigen Knaller. „The First Avenger: Civil War“ ist quasi ein waschechter „*Avengers“-Film, nur dass die Truppe hier wegen dem Sokovia-Abkommen in zwei Lager gespalten ist. Schnell machten sich in den sozialen Netzwerken die Hashtags #TeamIronMan oder #TeamCaptainAmerica breit und stellten die Frage auf. Auf welcher Seite bist Du?!

—Spoiler—

Auf der Seite des Captain, der überraschenderweise gegen das Sokovia
-Abkommen ist, sind: Wanda Maximoff (Scarlet Witch), Falcon, Winter Soldier (Bucky Barnes), Hawkeye und Ant-Man. Für die Regelung der Vereinten Nationen sind neben Iron Man, Black Widow, Vision, War-Machine, Black Panther und natürlich Spider-Man. Highlights sind für mich der erste Auftritt von Spidey im MCU, aber auch Black Panther hat hier schon echt Eindruck hinterlassen. Zudem kriegt das MCU noch Schurkenzuwachs in Form von Helmut Zemo, gespielt vom deutschen Schauspieler Daniel Brühl, der von vielen Fans für seine Performance gefeiert wurde. Als dank durfte er in weiteren Projekten noch ein paar Mal in seine Rolle schlüpfen.
—Spoiler Ende—

Die Actionsets wirken an einigen Stellen etwas uninspiriert (bzw. wurden diese wegen der deutschen Filmförderung gewählt). Hier stehen ausnahmsweise mal die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund. Für den Start der „Phase 3
des MCUs mussten die Russos hier eine Menge Charaktere hineinpressen und haben dennoch auf wunderliche Weise einen echt starken „Captain America“-Film abgeliefert. Die Effekte sehen bis auf ein paar Ausnahmen wirklich gut aus. Auch der Humor hat mir hier echt gut gefallen. Genau aus dem Grund durften die beiden Brüder auch das Mammut-Projekt „*Avengers: Infinty War“ und „*Avengers: Endgame“ stemmen, welche das erste große Finale im Marvel Cinematic Universe darstellt. „Captain America 3: Civil War“ ist ein wahres Fest für jeden Marvel-Comic-Fan. Von mir gibt es daher ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 250 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 1,15 Milliarden Dollar.
  • Der Film hat wieder eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Der Film basiert auf einer limitierten Comicserie von Marvel mit dem Titel Civil War aus dem Jahr 2006–2007, abgesehen von einigen, für die fortlaufende Handlung unabdingbaren Änderungen. So wird der in den Comics aufgeführte Grund für die öffentliche Restriktion der Superhelden – durch einen missglückten Einsatz der New Warriors – hier durch einen Patzer bei einem Einsatz der Avengers ersetzt. Ein ikonisches Szenenbild aus dem Finalkampf zwischen Captain America und Iron Man, das im April 2016 auf der Titelseite der Zeitschrift „Empire“ zu sehen war, entstand nach der Vorlage eines Einbandes des Comics Civil War #7 (Januar 2007).
  • Zwei Szenen mit Scott Lang im Film spielen auf einige seiner ersten Abenteuer als Ant-Man an: Sein Eindringen in Iron Mans Rüstung in Iron Man #133 (April 1980), wo er Tony Stark zur Hilfe kommt, als er nach einer schweren Fehlfunktion in seiner eigenen Rüstung gefangen ist; und sein Ritt auf Hawkeyes Pfeilspitze in Avengers #223 (September 1982).
  • Stan Lee hat am Ende des Films einen Kurzauftritt als FedEx-Bote.
  • Die Dreharbeiten in Deutschland betreute das – ebenfalls koproduzierende – Studio Babelsberg. Zu den Berliner Drehorten gehörten unter anderem der Potsdamer Platz, das Olympiastadion, das Bundespresseamt am Reichstagsufer, der Schiffbauerdamm, sowie eine Unterführung vom Messegelände zum ICC, wo Szenen gedreht wurden, die im Film in Bukarest spielen und die zuletzt auch in „*Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ zu sehen war. Wenige Tage später endeten die Dreharbeiten am 22. August 2015 auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle, der gegen Ende des ersten Trailers zum Film zu sehen ist. Während der dortigen Dreharbeiten verletzte sich Johansson, als sie bei einem Motorrad-Stunt die Kontrolle verlor. Lediglich die wenigen Darsteller, die im Film während der Kampfszene keine Masken trugen, wie Black Widow, Captain America und Winter Soldier, waren bei den Dreharbeiten am Flughafen anwesend. Die anderen Figuren wurden als Computergrafiken in den Film eingefügt.

Fakten Quelle: Wikipedia

Indiana Jones und das Rad des Schicksals – Film Review | 2023

Dauer: 154 Minuten | FSK 12

Der Film „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ von Regisseur James Mangold aus dem Jahr 2023, mit Harrison Ford, Pheobe Waller-Bridge und Mads Mikkelsen in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuerfilm und der fünfte Teil der „*Indiana Jones“-Reihe.

Kurz vor seiner Pensionierung wird der alternde Professor und Abenteurer Indiana Jones (Harrison Ford) erneut in ein gefährliches Abenteuer verwickelt: In Begleitung seiner Patentochter Helena (Pheobe Waller-Bridge) muss er gegen die Zeit kämpfen, um ein mächtiges Zifferblatt zu finden, das den Lauf der Geschichte verändern könnte. Bald müssen sie gegen den ehemaligen Nazi Jürgen Voller (Mads Mikkelsen) antreten, der mittlerweile von der NASA rekrutiert worden ist und die Vorherrschaft der USA im Weltall sichern soll.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

(L-R): Helena (Phoebe Waller-Bridge) and Indiana Jones (Harrison Ford) in Lucasfilm’s Indiana Jones and the Dial of Destiny. ©2022 Lucasfilm Ltd. & TM. All Rights Reserved.

Komponist John Williams ist und bleibt der Beste!! #Gänsehaut

Nach unzähligen Verschiebungen, zig Drehbuch-Versionen und Drehbuchautoren ist es endlich soweit. „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, dass voraussichtlich letzte Abenteuer von Harrison Ford als Indy ist in den Kinos und spaltet die Fans in zwei Lager.

Das Grading wurde hier definitiv noch einmal komplett überarbeitet. Glücklicherweise sieht der Film letztendlich nicht so „poppig“ aus wie es der Trailer vermuten lässt. Insgesamt ist der Look hier deutlich besser als „*Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“. Auch das Deaging sieht über 80% der ca. 20 Minuten Sequenz im Film wirklich erstaunlich gut aus. In ein paar Action Szenen merkt man aber, dass es nicht wirklich eine junge Version von Harrison Ford ist. Dafür kennt man seine Bewegungen aus etlichen Filmen einfach zu gut. Mads Mikkelsen spielt die Rolle als Nazi Dr. Voller ziemlich gut. Im O-Ton soll dieser auch ein fehlerfreies Deutsch sprechen. Da ich den Film in der deutschen Synchro gesehen habe, kann ich dies an der Stelle allerdings nicht bestätigen.

Wer damit gerechnet hat den alten Indy Charme zu kriegen, wird wohl eher enttäuscht sein. Wer sich für Indy einen besseren Abschluss als Teil 4 gewünscht hat, kriegt diesen aber definitiv mit „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Auch wenn man ihm seinen „letzten“ Wunsch irgendwie gegönnt hätte, lohnt sich die Drehbuch-Entscheidung meiner Meinung nach schlussendlich trotzdem. Ich hatte zu mindestens ein Tränchen im Auge. Daher gibt es von mir starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es aktuell überall im Kino und bald bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 300 Millionen US-Dollar, wieviel der Film einspielen wird zeigt sich in den nächsten Wochen.
  • James Mangold selbst soll sowohl einige Ideen für Handlungselemente des Films gegeben als auch stellenweise am Drehbuch mitgewirkt haben.
  • Die Dreharbeiten begannen Anfang Juni 2021 in den Pinewood Studios nahe London. Im September und Oktober 2021 fanden Außendreharbeiten u. a. am Ohr des Dionysos (Syrakus, Sizilien) und am Kastell von Castellammare del Golfo und Tempel of Segesta (Trapani, Sizilien) statt.

Fakten Quelle: Wikipedia

Ant-Man – Film Review | 2015

Dauer: 117 Minuten | FSK 6

Der Film „Ant-Man“ von Regisseur Peyton Reed aus dem Jahr 2015, mit Paul Rudd, Michael Douglas und Evangeline Lilly in den Hauptrollen, ist ein Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und der Abschluss der „Zweiten Phase“ des MCUs.

Der Biochemiker Dr. Hank Pym (Michael Douglas) hat einen Anzug entwickelt, mit dessen Hilfe sich der Träger auf Ameisengröße schrumpfen kann. Der Meisterdieb Scott Lang (Paul Rudd) stiehlt den Anzug, wird dabei aber von Hank beobachtet. Die beiden schließen sich zusammen, um die Fähigkeiten des jeweils anderen zu nutzen. Gemeinsam planen sie einen Raub, bei dem eine alte Technologie des Doktors zurück in die Hände seines Besitzers wandern soll.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 12 des Marvel Cinematic Universe (Phase 2)

Rewatch in 4K UHD (Open Matte)

Ant-Man“ war seiner Zeit eine erfrischende Abwechslung im MCU. Dadurch, dass die Handlung ein wenig losgelöst vom großen Ganzen ist, fühlt er sich unbeschwerter an und setzt viel auf Humor und natürlich auf das Miniatur-Gimik, was mir hier persönlich am besten gefallen hat. Vor allem die Action die aus mehreren Perspektiven völlig anders wirkt, war schon ziemlich genial. Auch die popkulturellen Anspielungen fand ich teilweise sehr amüsant.

Paul Rudd ist sympathisch wie immer und spielt die Rolle sichtlich gerne. Auch Michael Peña ist gut aufgelegt. Aber auch Michael Douglas in der Rolle des Mentors ist absolut phantastisch und wertet den Film enorm auf. Das Deaging von Michael Douglas hat hier erstaunlich gut funktioniert. Die Effekte sehen größtenteils ziemlich gelungen aus. „Ant-Man“ war eine echte Überraschung und ein schöner Abschluss der „Phase 2“ des MCUs. Von mir gibt es dafür sogar noch knapp ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 130 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 520 Millionen Dollar.
  • Im Juli 2015 bestätigte der Produzent Kevin Feige, dass das Studio „eine supercoole Idee für einen nächsten Ant-Man-Film“ habe und sie einen Weg finden würden, diesen zu realisieren, falls das Publikum das möchte. Der Regisseur Peyton Reed erwähnte Gespräche über ein mögliches eigenständiges Abenteuer mit Pym als Ant-Man, was nach Eric Eisenberg von Cinema Blend eine gute Möglichkeit eröffnen würde, die Marvel-Kurzfilm-Reihe wiederzubeleben. Ende Juli 2015 erklärte auch der Schauspieler David Dastmalchian seine Bereitschaft, bei einer Fortsetzung wieder mitwirken zu wollen.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Szene. In einer Post-Credit-Szene des Films wird eine Fortsetzung der Geschichte um Ant-Man angedeutet und dass dieser möglicherweise eine wichtige Rolle im zukünftigen Marvel-Universum spielen wird. Ant-Man ist 2016 in „*The First Avenger: Civil War“ zu sehen.
  • Im Oktober 2015 gab Walt Disney Pictures offiziell eine Fortsetzung mit dem Titel „*Ant-Man and the Wasp“ bekannt. Diese startete am 6. Juli 2018 in den US-amerikanischen und am 26. Juli 2018 in den deutschen Kinos.

Fakten Quelle: Wikipedia

MCU Phase 1-5 Film Reviews | 2008-2023

Die Liste behandelt hauptsächlich die Kinofilme des MCUs. Wir haben aber in der Vergangenheit auch ein paar Reviews zu den Marvel-Serien geschrieben. Diese haben wir hier ebenfalls, natürlich an die chronologisch korrekte Stelle, in unsere Liste gepackt.

Nachdem sich für uns „Guardians of the Galaxy 3“ irgendwie wie ein Abschluss des MCU angefühlt hat, zumindest so wie wir es kannten, haben wir uns entschlossen, die Filme von Anfang an zu rewatchen. 15 Jahre Marvel Cinematic Universe, man wie die Zeit vergeht. Einige der Filme haben wir nur einmal zum Kinostart gesehen und seitdem nie wieder. Wir sind also gespannt, wie gut oder schlecht die Filme gealtert sind und versuchen auf die Kleinigkeiten zu achten, die uns vielleicht bei der Erstsichtung entgangen sind. Spannend wird auch zu sehen, wie die Charaktere über die Jahre zu denen geworden sind, wie wir sie heute kennen. Gestartet haben wir natürlich mit dem 2008 erschienenen „Iron Man“ von Regisseur und „Happy“ Darsteller Jon Favreau. Hier geht es zur Review:

Phase 1 des MCUs

Film Nr. 1: Iron Man | 2008

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 2: Der unglaublichen Hulk | 2008

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 3: Iron Man 2 | 2010

Iron Man 2 – Film Review | 2010

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 4: Thor | 2011

Thor – Film Review | 2011

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 5: Captain America | 2011

Captain America – Film Review | 2011

Bild Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 6: Marvel’s The Avengers | 2012

Marvels The Avengers – Film Review | 2012

Wertung ★★★★½ Sterne


Phase 2 des MCUs

Film Nr. 7: Iron Man 3 | 2013

Iron Man 3 – Film Review | 2013

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 8: Thor: The Dark Kingdom | 2013

Thor: The Dark Kingdom – Film Review | 2013

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 9: The Return of the First Avenger | 2014

The Return of the First Avenger – Film Review | 2014

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 10: Guardians of the Galaxy Vol.1 | 2014

Guardians of the Galaxy Vol.1 – Film Review | 2014

Wertung ★★★★½ Sterne


Film Nr. 11: Avengers: Age of Ultron | 2015

Avengers: Age of Ultron – Film Review | 2015

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 12: Ant-Man | 2015

Ant-Man – Film Review | 2015

Wertung ★★★½ Sterne


Phase 3 des MCUs

Film Nr. 13: The First Avenger: Civil War | 2016

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 14: Doctor Strange | 2016

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 15: Guardians of the Galaxy Vol. 2 | 2017

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 16: Spider-Man – Homecoming | 2017

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 17: Thor – Tag der Entscheidung | 2017

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 18: Black Panther | 2018

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 19: Avengers: Infinity War | 2018

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 20: Ant-Man and the Wasp | 2018

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 21: Captain Marvel | 2019

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 22: Avengers: Endgame | 2019

Wertung ★★★★½ Sterne


Film Nr. 23: Spider-Man: Far From Home | 2019

Review folgt.

Wertung ★★★½ Sterne


Phase 4 des MCUs

Serie: WandaVision | 2020

Wertung ★★★½ Sterne


Serie: Falcon and the Winter Soldier | 2021

Wertung ★★★½ Sterne


Serie: Loki | 2021

Wertung ★★★★ Sterne


Film Nr. 24: Black Widow | 2021

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 25: Shang Chi and the Legend of the Ten Rings | 2021

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 26: Eternals | 2021

Wertung ★★½ Sterne


Serie: Hawkeye | 2021

Wertung ★★★★½ Sterne


Film Nr. 27: Spider-Man: No Way Home | 2021

Wertung ★★★★½ Sterne


Serie: Moon Knight | 2022

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 28: Doctor Strange in the Multiverse of Madness | 2022

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 29: Thor: Love & Thunder | 2022

Wertung ★★★★ Sterne


TV Special: Werewolf By Night | 2022

Wertung ★★★½ Sterne


Film Nr. 30: Black Panther: Wakanda Forever | 2022

Wertung ★★★½ Sterne


TV Special: The Guardians of the Galaxy Holiday Special

Wertung ★★★★ Sterne


Phase 4 des MCUs

Film Nr. 31: Ant-Man and the Wasp – Quantumania | 2023

Wertung ★★★ Sterne


Film Nr. 32: Guardians of the Galaxy Vol. 3 | 2023

Wertung ★★★★ Sterne


Serie: Secret Invasion | 2023

Wertung ★★★½ Sterne


Liste wird fortgesetzt.

Wen zusätzlich noch interessiert wie wir die Marvel One-Shots fanden, schaut bei unser MCU-Liste auf Letterboxd vorbei.

Avengers: Age of Ultron – Film Review | 2015

Dauer: 141 Minuten | FSK 12

Der Film „Avengers 2: Age of Ultron“ von Regisseur Joss Whedon aus dem Jahr 2015, mit Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Chris Evans und Scarlett Johansson in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und die Fortsetzung des 2012 erschienenen „Marvel‘s The Avangers“.

Die Avengers befinden sich im Kampf um Lokis Zepter. Es gelingt ihnen, es zurückzuerhalten, doch sie entdecken darin die Künstliche Intelligenz Ultron. Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist sogleich Feuer und Flamme und möchte sie im Kampf für den Frieden und zur Abschirmung von außerirdischen Gefahren einsetzen. Ultron (OT: James Spader | DT: Andreas Fröhlich) hat jedoch anderes im Sinn, nämlich die Ausrottung der Menschheit. So müssen die Avengers bald alles daran setzen, Ultron in seine Schranken zu weisen.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 11 des Marvel Cinematic Universe (Phase 2)

Rewatch in 4K UHD

Das MCU hat jetzt mit Quicksilver auch einen Flash… Achja und Hexen.

Ich meine gehört zu haben, dass „Avengers 2: Age of Ultron“ bereits während der Vorproduktion erhebliche Probleme hatte, das merkt man diesem Film auch irgendwie an. Der Avengers Assamble (Versammelt euch) Moment gleich zu Beginn war schon irgendwie cool, aber auch ein kleinwenig cringig zugleich. Allgemein ist der Humor hier irgendwie seltsam. Ich habe das Gefühl, hier wollte sich Marvel nach dem Überraschungshit „*Guardians of the Galaxy Vol. 1“ ein wenig ausprobieren, da der Film ja sowieso ein finanzieller Erfolg wird. Dass dabei ein Film entsteht, der tonal überhaupt nicht weiß wo er hin möchte ist schade, denn die Prämisse ist eigentlich ganz schön düster und mit Chat GPT und Co. aktueller denn je. Nur wird die K.I., die die Menschheit unterjocht, bestimmt nicht sarkastisch oder gar poetisch dabei sein. Hier passt leider gefühlt nichts so richtig zusammen. Für das MCU ist der Film allerdings existenziell und sollte dringend vor „*Infinity War“ und „*Endgame“ geguckt werden.

Die Effekte reichen von absolut top bis maximal PlayStation 4 Grafik, dennoch ist der allgemeine Look schon ziemlich hochwertig, was bei einem Budget von 365 Millionen Dollar allerdings eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Für die schwankenden Effekte wird sicherlich wieder eine zeitlich sehr knappe Deadline für die Visual-Effects-Artists der Grund sein. Der Druck von den Studios muss enorm sein, ich bin heilfroh, dass ich diesen Berufsweg doch nicht eingeschlagen habe, obwohl es damals immer mein Ziel war. Zu der Zeit wurden CGI-Effekte aber auch noch mit praktischen Effekten ergänzt, um einen realistischeren Look zu kreieren. Das heutige Publikum ist auf den Cleanen und zum Teil enorm poppigen Look geeicht. Denen fällt der Unterschied wahrlich gar nicht mehr auf. Die goldenen Jahre des Films sind längst vorbei. Heutzutage gehts um Content und nicht um eine Vision eines Regisseurs oder Drehbuchautors. Zum Glück kann man sich hunderte alte Filme anschauen, wo dies noch der Fall war. Für die Grundidee von „Avengers: Age of Ultron„, das Ensemble, den „Hulkbuster“, die Geburt von Vision und die Informationen zu den Infinity Steinen gibt es von mir noch knapp ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *3D, *4K und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 365 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 1,4 Milliarden Dollar.
  • Die Avengers wurden in früheren deutschen Übersetzungen der Marvel Comics noch „Die Rächer“ genannt.
  • Im Original-Ton wird der Hulk von Schauspieler und Bodybuilder Lou Ferrigno, der in der TV-Serie „*Der unglaubliche Hulk“ aus den 70er selbst den Hulk verkörperte.
  • Am Ende des 2014 veröffentlichten Films „*The Return of the First Avenger“ sah man in der Abspannszene einen ersten Verweis auf Avengers: Age of Ultron. Baron von Strucker verkündet dort den Beginn eines „Zeitalters der Wunder“. Von Strucker ist zu diesem Zeitpunkt im Besitz von Lokis Zepter und hat mit dem Zwillingspaar Pietro und Wanda Maximoff, zwei menschliche „Wunderwaffen“ unter seiner Kontrolle.
  • Auch dieser Film hat eine Mid-Credit-Szene.
  • Ebenso gibt es in der zweiten Staffel von „*Marvel‘s Agents of S.H.I.E.L.D.“ mehrere Episoden, die die Handlung des Filmes vorbereiten und aufgreifen. So wird hier offenbart, wie die Avengers vom Aufenthaltsort von Struckers und des Zepters wussten und warum der Helicarrier aus dem Nichts auftauchte.
  • Der Handschuh, den Thanos in der Endszene aufnimmt, ist ein Verweis auf die sechsteilige Comicserie „The Infinity Gauntlet“, welches von Marvel Comics im Jahr 1991 herausgegeben wurde. Der Handschuh stellt ein Verbindungselement für die Infinity-Steine dar, welches Thanos in der Comicserie erlaubte, die Kräfte des Universums nach seinem Willen zu lenken. Thanos’ Handschuh ist für die linke Hand. Ein weiterer Handschuh für die rechte Hand war bereits im ersten Thor-Film zu sehen und befand sich dort in der Schatzkammer von Odin. Jedoch wird im dritten Thor-Film von der Antagonistin Hela erklärt, dass dieser eine Fälschung sei. Erkennbar ist dies auch an den falschfarbigen Infinity-Stein-Repliken, die anstelle der Infinity-Steine im Handschuh platziert sind.
  • Der Erfinder vieler der Figuren, Stan Lee, hat wie in jedem MCU-Spielfilm (bis einschließlich „*Avengers: Endgame) einen Cameo-Auftritt; er ist als Weltkriegsveteran Gast auf einer Party im Avengers Tower.
  • Im Film benennt Stark den Satelliten, welcher seine Hulkbuster-Rüstung mit neuen Teilen versorgt, Veronica, eine popkulturelle Referenz, die nicht aus den Marvel Comics stammt. Joss Whedon erklärte in einem Interview, dass die Inspiration für diese Referenz auf der Figur Veronica Lodge, der besten Freundin und Rivalin von Betty Cooper (letztere als Verbindung zu Bruce Banners Beziehung mit Betty Ross in den Marvel Comics), aus den Archie Comics stammt. In frühen Concept Artworks wurde Veronica noch mit ‚k‘ geschrieben, weshalb im Film-Artbook „Veronika Satellite“ geschrieben ist.

Fakten Quelle: Wikipedia

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels – Film Review | 2008

Dauer: 122 Minuten | FSK 12

Der Film „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ von Regisseur Steven Spielberg aus dem Jahr 2008, mit Harrison Ford, Cate Blanchett und Shia LaBeouf in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuerfilm und der vierte Teil der „*Indiana-Jones-Reihe, welche von George Lucas und Steven Spielberg ins Leben gerufen wurde.

1957: Indiana Jones (Harrison Ford) wird zusammen mit seinem Kollegen Mac (Ray Winstone) von sowjetischen Agenten entführt. Er soll für sie in einer Lagerhalle im Militärkomplex Area 51 nach einer Kiste mit den Überresten eines nichtmenschlichen Wesens suchen. Während Jones versucht, zu fliehen und zugleich zu verhindern, dass die Russen die Kiste entwenden können, stellt sich Mac als Kollaborateur heraus. Eine Spur führt Indiana zu einem Kristallschädel nach Peru, der auf keinen Fall in russische Hände geraten darf.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Indy 4 ist der etwas hässlich geratene kleine Stiefbruder der Original-Trilogie.

Im Vorfeld hieß es, dass bei „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ weitestgehend auf CGI-Effekte verzichtet werden würde, um die skeptischen Fans der Original-Trilogie positiv auf ein Wiedersehen mit ihrem Abenteuer-Helden zu stimmen. Doch das Endprodukt fängt direkt mit einem großen Mittelfinger (in Form eines CGI-Präriehundes) an all diejenigen, die Hoffnung in die Worte Spielbergs gelegt haben, an. „Indiana Jones 4 – und das Königreich des Kristallschädels“ ist leider allen Belangen schlechter als die original Trilogie. Diese furchtbaren CGI-Hintergründe reißen mich jedes Mal total raus. Shia LaBeouf ist unsympathisch wie immer und schwingt sich mit CGI-Affen durch den digitalen Dschungel. Auch die Geschichte wurde für meinen Geschmack ziemlich unbefriedigend aufgelöst. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle gar nicht sagen, um nicht zu spoilern. Wobei sogar das Filmplakat den Twist des Films vorweg nimmt.

Viele der Dialoge dienen zur Exposition (als Erklärung) für den Zuschauer, was natürlich völlig konträr zu der Devise „Show don‘t tell“ ist. Wenn man über all das hinwegsehen kann, steckt in „Indy 4“ eigentlich ein recht schöner Abschluss für Indiana Jones. Da dies bei den Fans aber leider überhaupt nicht ankam, kriegen wir dies nun hoffentlich mit „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Aber es gibt auch gute Momente in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ und ich meine nicht die „Kühlschrank-Sequenz“ oder Cate Blanchett als russische Offizierin. Schön ist definitiv, dass Karen Allen hier noch einmal in die Rolle der Marion Ravenwood schlüpfen darf, welche sie bereits in „*Jäger des verlorenen Schatzes“ verkörperte. Viele Fans haben sich genau das für die Fortsetzung gewünscht, denn man hatte schon 1981 das Gefühl, zwischen den beiden knistert es ganz schön. Es gibt auch ein, zwei Momente bei denen das gewisse Indiana Jones Feeling aufkommt. Dieses wird dann aber leider immer wieder durch unrealistische Effekte oder unauthentische Sets zerstört. Von mir gibt es daher nur ganz knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 185 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 790 Millionen Dollar.
  • Harrison Ford übernahm trotz seines fortgeschrittenen Alters (64 bei Beginn der Dreharbeiten im Juni 2007) wieder die Hauptrolle. Er führte nach eigenen Angaben viele Stunts selbst aus und bat ausdrücklich um Anspielungen auf sein Alter.
  • Sean Connery lehnte einen Cameo-Auftritt als „Indys“ Vater Henry Jones Sr. ab, weil er lieber den Ruhestand genießen wollte. In einer Stelle im Film betrachtet Indy eine Fotografie seines Vaters und bedauert kurz dessen Tod und den des kurz darauf verstorbenen Marcus Brody.
  • Der größte Teil der Dreharbeiten fand in Los Angeles in den fünf Downey-Studios von Sony, Warner Bros., Paramount und Universal statt.
  • Um dem Erscheinungsbild der alten Indiana-Jones-Filme näherzukommen, wurde der Film auf fotografischem Filmmaterial aufgenommen, statt wie vom Produzenten Lucas favorisiert, auf digitalen Videobändern. Der Produzent Frank Marshall verkündete, dass nur 20 Prozent des gesamten Films mit CGI-Effekten entstanden seien. CGI sollte laut Spielberg hauptsächlich für Matte Paintings verwendet werden.
  • Für die weltweite Veröffentlichung wurde der Film in 25 Sprachen synchronisiert.

Fakten Quelle: Wikipedia

The Return of the First Avenger – Film Review | 2014

Dauer: 136 Minuten | FSK 12

Der Film „The Return of the First Avenger“ im Original „Captain America: The Winter Soldier“ von den Regisseuren Anthony und Joe Russo aus dem Jahr 2014, mit Chris Evans, Anthony Mackie, Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung mit einer ordentlichen Portion Spionage-Krimi und ist die Fortsetzung des 2011 erschienenen „Captain America„.

70 Jahre lag Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) im Kälteschlaf. Nur langsam findet sich der Superheld in der Gegenwart zurecht. Da wartet schon die nächste Herausforderung: Rogers stößt auf verdächtige Machenschaften innerhalb von S.H.I.E.L.D., bricht mit der Organisation und wird von seinen ehemaligen Mitstreitern als Verräter gejagt. Gemeinsam mit Falcon (Anthony Mackie) und Black Widow (Scarlett Johansson) deckt er eine gewaltige Verschwörung auf.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 9 des Marvel Cinematic Universe (Phase 2)

Rewatch in 4K UHD

Zugegeben, ich mochte schon den ersten „*Captain America“ Film, auch wenn ich mit dieser Meinung gefühlt ziemlich alleine da stehe. „Captain America 2: The Return of the First Avenger“ von den Russo Brüdern ist nun ein MCU-Film im Gewand eines Agenten-Thrillers. Was überraschend gut funktioniert. Die Besetzung ist großartig, die Effekte enorm gut und auch die Geschichte weiß durchaus zu überzeugen. Auch wenn die Message, das Amerika nichts für ihre Krisen-Herde rund um den Globus kann, sonder Hydra (Also quasi die Nazis) an allem Schuld sind, was die amerikanische Außenpolitik angeht, etwas fragwürdig ist.

Es werden hier auch einige neue Charaktere wie der Falcon bzw. Sam Wilson, gespielt von Anthony Mackie, den Winter Soldier (Sebastian Stan) und Brock Rumlow (Frank Grillo) eingeführt. Aber auch viele bereits bekannte Gesichter aus dem Marvel Universum kriegen hier ihren Platz, was bei einer Laufzeit von fast 2 1/2 Stunden zugegebenermaßen auch nicht sonderlich schwer ist. Ich hätte mir hier 10-15 Minuten weniger Laufzeit gewünscht.

Die Action-Kampf-Sequenzen sind allerdings wirklich enorm gut choreografiert und echt wuchtig inszeniert. Auch die Verfolgungsjagden machen Eindruck, vor allem weil hier größtenteils auf CGI verzichtet wurde. Die beiden Regisseure scheinen sich gerade hier perfekt in ihrer Arbeit zu ergänzen. Denn Action können die Russo-Brüder, das muss man ihnen wirklich lassen. Auch die FSK 12 wurde wieder einmal bis zum Anschlag ausgereizt, dennoch würde ich mich auch hier über einen „Special Harder Cut“ sehr freuen. „Captain America 2“ ist aber auch so schon der bis dato düsterste Beitrag im Marvel Cinematic Universe (MCU). Von mir gibt es ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.


Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 170 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 715 Millionen Dollar.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Noch vor Veröffentlichung des ersten Teiles wurde das Drehbuch zum zweiten Teil fertiggestellt. Aufgrund des großen Erfolges mit „*Marvel’s The Avengers“ mit wurde die zweite Phase des „Marvel Cinematic Universe“ angekündigt. The Return of the First Avenger bildet nach „*Iron Man 3“ und „*Thor – The Dark Kingdom“ den dritten Teil dieser Phase.
  • „*The Return of the First Avenger“ wurde 2015 für einige Preise nominiert u. a. für den Oscar in der Kategorie beste visuelle Effekte, konnte jedoch keinen dieser Preise gewinnen.
  • Die 17. Episode von Staffel 1 der Serie „*Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ spielt parallel zu den Ereignissen von The Return of the First Avenger. In der darauffolgenden Episode wird stark darüber spekuliert, ob Nick Fury tatsächlich tot ist. Der durch Fury von den Toten zurückgeholte Agent Phil Coulson erfährt im weiteren Verlauf, dass dieser noch am Leben ist und nur eine Handvoll Agents davon wissen darf. In der 22. Episode wird Coulson durch Fury zum neuen Director von S.H.I.E.L.D. ernannt, damit dieser den Wiederaufbau von S.H.I.E.L.D. organisiert. In der 20. Episode von Staffel 2 wird bekannt, dass Agent Phil Coulson einen der drei S.H.I.E.L.D.-Helicarrier im Geheimen geborgen und aufpoliert hat.

Fakten Quelle: Wikipedia

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug – Film Review | 1989

© Lucasfilms

Dauer: 127 Minuten | FSK 12

Der Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ von Regisseur Steven Spielberg aus dem Jahr 1989, mit Harrison Ford und Sean Connery in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuerfilm und der Abschluss einer Trilogie, die ich wirklich über alles liebe.

Indiana Jones (Harrison Ford) wird von Millionär Walter Donovan beauftragt, den Heiligen Gral zu finden. Als sich herausstellt, dass sein Vater (Sean Connery) dem Gral bereits auf der Spur war, aber seither spurlos verschwunden ist, macht sich Indiana auf die Suche. Mit dem Museumskurator Marcus Brody (Denholm Elliott) im Gepäck folgt er den Aufzeichnungen seines Vaters, um den Kelch zu finden, der beim letzten Abendmahl gereicht worden war und das Blut Jesu am Kreuz aufgefangen hatte. Doch auch die Nazis haben Interesse an dem Kelch.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

© Lucasfilms

Rewatch in 4K UHD

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ ist für mich der perfekte Abschluss einer der großartigsten Abenteuerfilm-Reihen aller Zeiten. Ganze 19 Jahre lang sollte das auch so bleiben, dann aber kam „*Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, auf den ich mich im Vorfeld sogar sehr gefreut habe. Es mag an der enormen Erwartungshaltung gelegen haben, aber das Ergebnis war ja bekanntlich äußerst unbefriedigend. Daher habe ich auch etwas Angst vor dem 5. Teil „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Nichtsdestotrotz freue ich mich, ihn in ein paar Tagen mit meinen Liebsten nun endlich im Kino sehen zu dürfen.

Indy 3“ ist mein persönlicher Lieblingsfilm der Reihe. Dieser hat für meinen Geschmack genau die richtige Mischung aus Action, Abenteuer, Humor und Mystery. Das 30er Jahre Setting hat einfach Stil. Die Action ist nahezu perfekt inszeniert, man weiß immer wo sich die Protagonisten gerade befinden. Das Zusammenspiel zwischen Harrison Ford und Sean Connery ist grandios und macht auch nach der 100. Sichtung noch Spaß. Das Finale ist immer noch atemberaubend, wie Indy sich den Aufgaben stellen muss um an den heiligen Gral zu gelangen. Die zu einem großen Teil handgemachten Effekte sehen immer noch klasse aus. Über den ikonischen Soundtrack von John Williams braucht man glaube ich nicht mehr viel sagen. Einfach legen-där und verpasst mir noch heute Gänsehaut.

Man muss im Vorfeld auch nicht zwingend die ersten beiden Teile gesehen haben, da man hier genug Infos über Indys Vergangenheit bekommt, lange bevor dieser zum Archäologen wurde. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd zu geben. Den sollte wirklich jeder Filmliebhaber gesehen haben. Also falls noch nicht geschehen, dringend nachholen.

© Lucasfilms

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 48 Millionen US-Dollar, einspielen konnte er an den Kinokassen 470 Millionen Dollar.
  • Der Film gewann 1990 einen Oscar für den besten Tonschnitt.
  • Der Siq, eine teils nur zwei Meter breite, dafür über 1,2 Kilometer lange Schlucht, die zur verlassenen Felsenstadt Petra im heutigen Jordanien führt, wurde als Kulisse des Films genutzt. Der Tempel aus den Schlussszenen des Films ist das Felsgrab „Khazne al-Firaun“ in Petra. Während der Dreharbeiten dort besuchte die jordanische Königsfamilie den Drehort.
  • Pat Roach war der einzige Schauspieler neben Harrison Ford, der in den ersten drei Kinofilmen je einen Auftritt hatte. Er übernahm die Rollen eines Bergführers und Mechanikers im ersten, eines Wächters im zweiten sowie eines Gestapo-Manns im dritten Teil. Der 1,96 m große Mime mit der imposanten Statur wurde mehrmals als Zweikampf-Gegner von Indiana Jones eingesetzt.
  • River Phoenix, der von Harrison Ford für die Besetzung vorgeschlagen wurde, spielte in dem Film den jungen Indiana Jones, was seiner kurzen Karriere einen kräftigen Schub verlieh.
  • Sean Connery, der Indiana Jones’ Vater spielt, war nur zwölf Jahre älter als Harrison Ford.
  • Der Darsteller Michael Sheard hatte in diesem Film eine kleine Gastrolle als Adolf Hitler.
  • Ronald Lacey, der schon im Film „*Jäger des verlorenen Schatzes“ als Toht auftrat, hatte einen Cameo-Auftritt: Er war kurz als Heinrich Himmler zu sehen.
  • In der ursprünglichen US-Kinofassung gab es einen Fehler bei der Schreibweise von Adolf Hitlers Namen. In der Szene in Berlin, in der Indiana Jones ein Autogramm von Hitler bekommt, schreibt dieser seinen Vornamen als „Adolph“, also mit „ph“ am Ende. Für die deutsche Version und spätere Kino-, Video- und DVD-Versionen wurde der Fehler korrigiert und es wird die korrekte Schreibweise „Adolf“ gezeigt. Dennoch entspricht die Handschrift in keiner Weise der tatsächlichen Unterschrift Hitlers.

Fakten Quelle: Wikipedia

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