Garden State – Film Review | 2004

0
1240
© Buena Vista

Der Film „Garden State“ von Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Zach Braff, aus dem Jahr 2004, ist eine Dramady Romance mit Natalie Portman, Ian Holm und Zach Braff in den Hauptrollen.

Zach Braff spielt hier den lethargischen Schauspieler und Kellner Andrew Largeman, der sich nach einem Anruf seines Vaters auf den Weg nach New Jersey macht, um an der Beerdigung seiner Mutter teilzunehmen. Er wirkt ziellos, lustlos und völlig emotionslos. Doch das ändert sich, als er die lebensfrohe, notorische Lügnerin Sam (Natalie Portman) kennenlernt.

© Buena Vista

Ein wirklich schöner Arthaus Film, den Zach Braff hier inszeniert hat. Der autobiografische Ansatz ist sehr interessant und es wäre ja auch nicht das erste mal, dass ein Schauspieler, der für seine lustigen Rollen bekannt ist, in Wahrheit tot traurig oder gar depressiv ist. Der Soundtrack ist klasse und ist ein wunderbarer Kontrast zur Tristesse, die die entsättigten, herbstlichen Bilder vermitteln. Der Humor ist nicht zu drüber und lockert die drückende Stimmung hier und da etwas auf. Die bedrückende Atmosphäre wird durch die lebensfrohe Natalie Portman geradezu erleuchtet.

Allein für das Urschreiprinzip bekommt der Film von mir ein Herzchen, diese Methode habe ich bei vielen Künstlern im Studio angewandt, die nicht so recht aus sich rauskommen wollten. Mit „Garden State“ ist Zach Braff für mich in die Fußstapfen von Woody Allen getreten, der ja bekannt für seine Drama-Komödien ist. Von mir bekommt der Film starke ★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Buena Vista

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 2,5 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 39 Millionen Dollar.
  • Zach Braff hat nicht nur die Regie und die Hauptrolle übernommen, er schrieb auch das Drehbuch zum Film. Erste Teile des Drehbuchs schrieb er bereits im College. Im Jahr 2000 schrieb er es dann innerhalb von drei Monaten auf. Die Dreharbeiten fanden 2003 statt.
  • Der Film ist in Teilen autobiografisch. Braff wuchs in New Jersey auf und war in Hollywood zunächst auch nicht sonderlich erfolgreich. Die Schule, die Largeman besuchte („Columbia High“), ist Braffs ehemalige Schule, die sogar kurz im Film zu sehen ist. Sowohl Braffs Mutter, als auch sein Stiefvater sind Psychologen. Braff sagt, dass 80 % des Films auf wahren Begebenheiten beruhen, auch wenn er nicht alle selbst erlebt hat.
  • Die Rollen von Sam (Natalie Portman), Mark (Peter Sarsgaard) und Andrews Vater (Ian Holm) sind laut Braff seine gewünschte Idealbesetzung. Er sagt, er habe ihnen die Drehbücher im Glauben zugesendet, sie würden sowieso nicht zusagen.
  • Der US-amerikanische Rapper Method Man (Wu-Tang Clan) hat eine kleine Rolle als Page.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kommentiere den Artikel

Bitte gib dein Kommentar ein!
Gebe Bitte hier deinen Namen ein