Zurück in die Zukunft 2 – Film Review | 1989

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© Universal Pictures

Dauer: 108 Minuten | FSK 12

Der Film „Zurück in die Zukunft 2“ (OT: „Back to the Future – Part 2“) von Regisseur Robert Zemeckis und Produzenten Steven Spielberg aus dem Jahr 1989, mit Michael J. Fox, Christopher Lloyd und Lea Thompson in den Hauptrollen, ist eine Science-Fiction-Abenteuer-Komödie und die Fortsetzung des 1985 erschienenen „Zurück in die Zukunft“.

Kaum zurück aus der Vergangenheit, muss Marty McFly (Michael J. Fox) Doc Brown (Christopher Lloyd) in die Zukunft begleiten, um im Jahre 2015 zu verhindern, dass seine Familie ins Unglück stürzt. Die erfolgreiche Mission hat Folgen auf verschiedenen Ebenen der Zeit. Ein Sportalmanach mit allen Spielergebnissen bis zum Jahr 2000 wird Martys Erzfeind Biff (Thomas F. Wilson) zugespielt. Der Schurke wird daraufhin mit seinen Wettgewinnen zum Herrscher von Martys Heimatstadt Hill Valley.

Quelle: Google

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Doc!! Ich bin zurück, zurück aus der Zukunft❣️

Zurück in die Zukunft 2“ war schon immer mein Lieblingsteil der Reihe, auch wenn Teil 1 rückblickend betrachtet einen Tick besser ist, bekommt man hier einen interessanten Blick in die Zukunft mit fliegenden Autos, perfekten Wettervorhersagen und Hoverboards. Schade nur, dass diese Zukunft mittlerweile in der Vergangenheit liegt. Ich warte bis heute auf ein Hoverboard! Zudem bekommt man hier auch noch ein Stück aus dem ersten Teil, nur aus einem anderen Blickwinkel. Das Ganze wird hier zu einer recht komplexen aber durchaus runden Geschichte verwoben. Zudem gibt es über den gesamten Film verteilt etliche Eastereggs und Anspielungen auf andere filmische Werke (siehe Sidefacts).

Die Effekte von ILM (Industrial Light and Magic) sind immer noch klasse. Nur bei den Flugszenen der Autos sind die Effekte klar zu erkennen. Zum Glück wurde hier wieder hauptsächlich mit praktischen Effekten gearbeitet. Bahnbrechend waren auch die eigens für den Film entwickelte Kameratechnik „VistaGlide“, mit dessen Hilfe Szenen gedreht werden konnten, in denen ein Schauspieler scheinbar mehrfach in einer Szene erscheinen und mit sich selbst interagieren kann. „Zurück in die Zukunft 2“ ist ein Must See für alle die den ersten Teil mögen. Eine absolut phantastische Fortsetzung mit Mehrwert. Als Fan kriegt man hier die volle Ladung „Back to the Future“. Von mir gibt es starke ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

© Universal Pictures
  • Das Budget betrug 40 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 332 Millionen Dollar.
  • Ursprünglich wurde das Drehbuch für die Fortsetzung des ersten Teils für nur einen Film geschrieben. Der Arbeitstitel lautete „Paradox“.
  • Paradox“ wäre allerdings über drei Stunden lang und mit einem veranschlagten Budget von 80 Millionen Dollar auch der teuerste bis dahin produzierte Film geworden. Sowohl die Überlänge als auch die Kosten für einen Film wollte das Studio nicht akzeptieren, Bob Gale schlug deshalb vor, sowohl die Handlung als auch die Kosten auf zwei Filme aufzuteilen.
  • Die im ersten Teil von Crispin Glover gespielte Rolle von Martys Vater George McFly wurde nicht mehr mit Glover besetzt. Laut Drehbuchschreiber und Mitproduzent Bob Gale hatte er zu hohe Ansprüche gestellt. Die Szenen mit George McFly wurden auf ein Minimum gekürzt und dessen Rolle von Jeffrey Weissman übernommen. Dieser wird im Film aber nur von der Seite, von hinten oder auf den Kopf gestellt (mit prothetischem Make-up dem Gesicht von Glover angepasst) gezeigt. Allerdings ist auch Crispin Glover in der Rolle des George McFly zu sehen, da alte Aufnahmen von ihm aus dem ersten Teil in den Film mit eingefügt wurden. Glover verklagte später erfolgreich die Produzenten wegen Verwendung dieser Szenen und der Nachahmung seines Äußeren, weil die Produzenten ohne seine Zustimmung kein Recht dazu besäßen.
  • Die Rolle von Martys Freundin Jennifer konnte wegen eines Krankheitsfalls in ihrer Familie nicht mehr mit Claudia Wells besetzt werden und wurde von Elisabeth Shue übernommen.
  • Der damals noch unbekannte, achtjährige Elijah Wood („*Herr der Ringe“) hatte im Film seine erste Rolle. Er ist kurz als eines der beiden Kinder am Wild-Gunman-Spielautomaten zu sehen.
  • Michael Balzary, der Bassist der Red Hot Chili Peppers, spielt Martys Arbeitskollegen Needles, der auf dem Bildschirm des Bildtelefons zu sehen ist. Im dritten Film „*Zurück in die Zukunft III“ fordert seine Figur dann Marty zum Autorennen heraus. Jason Scott Lee („*Dragon- Die Bruce Lee Story“, „*Das Dschungelbuch“) spielte ein Mitglied von Griff Tannens Schlägertruppe.
  • Die ersten Minuten des zweiten Teils, die fast exakt wie die letzten Minuten des ersten Teils aussehen, stammen nicht aus dem ersten Film, sondern wurden für den zweiten Teil teilweise nachgestellt, da die Schauspielerin von Martys Freundin Jennifer Parker ersetzt werden musste (Claudia Wells → Elisabeth Shue). Die Filmemacher haben das genutzt, um bei Browns Antwort auf Martys Frage bezüglich seiner und Jennifers Zukunft („Werden wir Idioten oder sowas in der Richtung?“) ein Zögern einzubauen, da die Zukunft für die beiden wirklich nicht gut aussieht.
  • Im Film wird eine Szene aus einem Western mit Clint Eastwood gezeigt. Dabei handelt es sich um „Für eine Handvoll Dollar“ aus dem Jahr 1964. Im dritten Teil wird diese Szene aufgegriffen: Marty gibt sich dort als Clint Eastwood aus und benutzt den in der Szene gezeigten Schutz bei einem Schießduell.
  • In einem Kino der Zukunft wird „Jaws 19“ von „Max Spielberg“ beworben. Jaws ist der Originaltitel von Steven Spielbergs Film „*Der weiße Hai“. Spielberg war an „Zurück in die Zukunft II“ als Executive Producer beteiligt und hat tatsächlich einen Sohn mit dem Namen Max.
  • Das durch Biffs Einfluss veränderte Hill Valley von 1985 ist eine Reminiszenz an den Film „*Ist das Leben nicht schön?“, in dem aus dem beschaulichen Bedford Falls das lasterhafte Pottersville wird.
  • Nach Bob Gale basiert die Figur des Biff Tannen als Milliardär und Casinobesitzer auf Donald Trump.
  • Als Vorbild für das Pleasure Paradise Casino von Biff Tannen diente das Plaza Hotel & Casino in Las Vegas.
  • Im 80er-Jahre-Café von 2015 werden die virtuellen Bedienungen als Videobilder von Michael Jackson, Ronald Reagan und Ayatollah Chomeini auf Bildschirmen dargestellt. Dies geschieht in der Art der in den 80er Jahren bekannten Figur Max Headroom. Außerdem sind dort verschiedene Fernsehserien der 1980er Jahre zu sehen – unter anderem „*Familienbande“ mit Michael J. Fox und „*Taxi“ mit Christopher Lloyd.
  • Im Schaufenster des Antiquitätengeschäfts „Blast from the Past“ ist die Denimjacke zu sehen, die Marty in vielen Szenen des ersten Filmes trug und dann neben seinem Bett im Jahr 1985 zurückließ.
  • Michael J. Fox musste fast die gesamte Szene, in der er im ersten Teil „Johnny B. Goode“ auf der Bühne rockt, noch einmal nachspielen, um aus einer anderen Kameraperspektive den zweiten Marty gleichzeitig zeigen zu können. Außerdem musste er das Skateboardfahren für die Verfolgungsszenen auf den Hoverboards neu erlernen, da er es in den vier Jahren, die seit dem ersten Film vergangen waren, verlernt hatte.
  • In einer aus dem finalen Film herausgeschnittenen Szene sieht man die abgebrannte Schule, die Rektor Strickland erwähnt. In einer anderen herausgeschnittenen Szene im Jahr 2015 sieht man, wie sich Biff auflöst, während Marty und Doc ins Jahr 1985 zurückkehren. Im Film selbst wird nur gezeigt, wie er an einem parkenden Auto zusammenbricht. Somit stirbt er im Zeitraum zwischen 1985 und 2015. Des Weiteren existiert eine Szene mit Dave McFly (Marc McClure), dem Bruder von Marty vor „Biff’s Vergnügungsparadies“ im veränderten 1985. Da dieser Part nicht in der offiziellen Version verwendet wurde, taucht die erwähnte Rolle im zweiten Teil nicht auf.
  • Im Wohnzimmer der McFlys spielt der alte Marty McFly das Gitarrenriff von Power of Love von Huey Lewis & the News (aus Zurück in die Zukunft) auf der Gitarre.
  • Die Schuhe von Marty McFly produzierte Nike nach Fanaufrufen unter dem Namen Nike Mag als limitierte Kleinserie.
  • Der zweite Teil endet mit der Einblendung „to be concluded“ (der Schluss folgt) gefolgt von kurzen Ausschnitten aus dem dritten Teil.
  • Bei der Oscarverleihung 1990 war der Film in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert.
  • Die Goldene Leinwand 1990 wurde dem Film für das Erreichen von drei Millionen Kino-Besuchern innerhalb von 18 Monaten verliehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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