Violent Night – Film Review | 2022

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© Universal Pictures

X-Mas Weeks – #16 – Violent Night (2022)

Dauer: 112 Minuten | FSK 16

Der Film „Violent Night“ von Regisseur Tommy Wirkola aus dem Jahr 2022, mit David Harbour, John Leguizamo und Beverly D‘Angelo in den Hauptrollen, ist ein Action-Comedy-Thriller und Weihnachtsfilm der etwas anderen Art.

Eigentlich will Santa Claus (David Harbour) nur die Geschenke bringen, aber als er auf eine Gruppe Söldner stößt, die auf einem Anwesen Geiseln genommen hat, war’s das mit Stille Nacht. Statt der Geschenke holt Santa in „VIOLENT NIGHT“ den Hammer aus dem Sack. Denn an Heiligabend legt sich niemand ungestraft mit dem Weihnachtsmann an. Wer rechnet denn damit, dass der echte Weihnachtsmann vor der Tür steht? Jedenfalls nicht das Team um Ben (John Leguizamo), das sich ausgerechnet Heiligabend für einen Überfall auf das Anwesen einer wohlhabenden Familie ausgesucht hat. Ihr zweiter Fehler ist es, ihn als harmlosen Geschenkebringer mit Rauschebart zu unterschätzen, denn wo Santa hinlangt, wächst kein Weihnachtsbaum mehr. Mit Lichterkette und Baumschmuck bewaffnet wird er zum gnadenlosen Endboss und beschert ihnen ein blutiges Fest, auch wenn es nicht auf dem Wunschzettel stand.

Quelle: Google

© Universal Pictures

David Harbour als gewaltiger Weihnachtsmann, was will man mehr!?

Violent Night“ ist eine Mischung aus „*Stirb Langsam“ und „*Kevin Allein zu Haus“, dieses Mal ist der Weihnachtsmann zur falschen Zeit am falschen Ort. David Harbour spielt die Rolle echt klasse und schafft es trotz extrem brutalen Kills doch sympathisch zu bleiben. John Leguizamo spielt die Rolle des „Terroristen“ bzw. Einbrecher absolut klasse. Der Soundtrack lässt immer mal wieder bekannte Weihnachtslieder anklingen. Diese werden recht unauffällig in den Klangteppich eingewoben. Mein Highlight war definitiv die „*Kevin Allein zu Haus“ Hommage, welche hier endlich mal echte Konsequenzen hat, die zum Teil richtig fies sind. „Violent Night“ schafft es aber trotz seiner brutalen Actionszenen, tatsächlich ein bisschen Weihnachtszauber zu versprühen. Der Film wird in Zukunft wohl noch öfter über unseren Bildschirm flimmern. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bald bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 20 Millionen US-Dollar, bisher konnte der Film über 43 Millionen Dollar an den Kinokassen einspielen.
  • In den Vereinigten Staaten erhielt Violent Night von der MPA aufgrund stark blutiger Gewalt, der Sprache und einigen sexuellen Anspielungen ein R-Rating. In Deutschland vergab die FSK eine Freigabe ab 16 Jahren.
  • Die Actionkomödie „Violent Night“ basiert auf einer Idee der Drehbuchautoren Pat Casey und Josh Miller aus den 1990er Jahren. Beide besuchten zu dieser Zeit noch die High School und schrieben nebenbei Sketche für eine lokale Fernsehsendung. Der ursprünglich als „Die Hard Santa“ betitelte Pitch handelte von einem lustigen, aber trotteligen Weihnachtsmann, der im Stile von „*Stirb langsam“ auf eine Gruppe von Verbrechern trifft.

Fakten Quelle: Wikipedia

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