Top Gun – Film Review | 1986

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© Universal Pictures

Dauer: 110 Minuten | FSK 12

Der Film „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ von Regisseur Tony Scott aus dem Jahr 1986, mit Tom Cruise, Val Kilmer und Kelly McGillis in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuer-Drama mit zuvor nie da gewesenen Kampfflug-Sequenzen.

Lieutenant Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) ist ein ehrgeiziger junger Pilot, dessen Traum in Erfüllung geht, als er für eine Elite-Ausbildung zum Kampfpiloten ausgewählt wird. Aber durch seine Disziplinlosigkeit und Impulsivität macht er sich rasch unbeliebt. Vor allem seine rücksichtslose Flugweise kommt schlecht an. Als sein Kamerad verunglückt, gerät Maverick in eine Krise und zweifelt an dem Sinn seiner Ausbildung.

Quelle: Google

© Universal Pictures

Tom Cruise Durchbruch in Hollywood.

Über 35 Jahre nach „Top Gun“ ist nun „*Top Gun – Maverick“ in den Kinos. Grund genug die Erinnerungen an den ersten Teil noch einmal aufzufrischen. Der Film wurde seiner Zeit mit enormer Unterstützung des US-Militärs realisiert. Die Regierung nutzte den Film um junge Menschen zu rekrutieren und das mit Erfolg. Der Zuwachs beim Militär stieg in diesem Jahr so stark an wie niemals zuvor und auch danach gab es keinen vergleichbaren Hype. Der Film zeigt den Alltag einer Spezial-Fliegertruppe der Navi, genannt „Top Gun“ und prägte das Bild der coolen 80er Jahre Typen. Mit Lederjacke, Motorrad und Rayban Sonnenbrille. Es sind auch einige namenhafte Schauspieler mit dabei, u. a. Val Kilmer, Michael Ironside, Anthony Edwards, Tim Robbins und Meg Ryan. Die Action-Sequenzen sind auch heute noch beeindruckend. Der 80er Soundtrack ist so kultig wie der Film selbst. Ein spannender Actionfilm mit atemberaubenden Flugmanöver. Wem Pathos und wehende US-Flaggen nicht stören, der sollte unbedingt mal einen Blick wagen. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *3D, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 15 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 357 Millionen Dollar.
  • Die Herstellung des Films wurde vom US-Verteidigungsministerium finanziell und durch Logistik unterstützt. Zudem unterstützte die US-Marine Regisseur Tony Scott mit Fachwissen und Fliegern.
  • Für die Regie von Top Gun war im Vorfeld der kanadische Regisseur David Cronenberg im Gespräch gewesen.
  • Nach „*Beverly Hills Cop“ war dies der zweite Film, den das Produzenten-Duo Don Simpson und Jerry Bruckheimer gemeinsam produzierte. Nach Top Gun folgten weitere finanziell erfolgreiche Hollywood-Blockbuster, für die das Produzenten-Duo inzwischen bekannt ist.
  • Da zum Drehzeitpunkt originale russische Kampfjets nicht verfügbar waren, benutzten die Macher des Films eine schwarz lackierte amerikanische F-5E Tiger II sowie F-5F Tiger II, um die MiGs zu simulieren. Der im Film angesprochene Typ MiG-28 ist ein fiktives Flugzeug, das unter dieser Bezeichnung nie existierte.
  • Teile von Flugszenen wurden in der Serie „*JAG- Im Auftrag der Ehre“ sowie in der Folge „GX-1“ der Fernsehserie „*MacGyver“ wiederverwendet.
  • Bryan Adams sollte den Song „Only the Strong Survive“ zum Soundtrack beisteuern, verweigerte aber die Freigabe, da der Film seiner Meinung nach den Krieg glorifiziert.
  • Der amerikanische Kamerapilot Art Scholl verunglückte während der Dreharbeiten bei einem Absturz mit seiner Pitts tödlich.
  • Die FSK-Alterseinstufung wurde im Jahr 2001 auf „ab 12 Jahren“ heruntergestuft. Bei ursprünglicher Veröffentlichung in Deutschland war der Film noch für Jugendliche ab 16 Jahren eingestuft.
  • Die „Top Gun“-Flugschule entstand aus einem Ausbildungsgang der US Navy und ist heute offenbar nicht besonders glücklich über die durch den Film befeuerte Bekanntheit: Angeblich muss jeder fünf Dollar Strafe zahlen, wenn man aus dem Film zitiert.
  • Val Kilmer wollte ursprünglich nicht im Film mitspielen, jedoch zwangen ihn vertragliche Verpflichtungen dazu. Am Ende stellte sich Top Gun als einer seiner größten Erfolge heraus.
  • Für den Film wurden zwei echte Raketenabschüsse von Kampfjets genehmigt. Diese wurden aus mehreren Kamerawinkeln aufgenommen und mehrfach verwendet. Die Effekte waren so überzeugend, dass anschließend Untersuchungen stattfanden, da das Militär annahm, es hätte mehr als die genehmigten echten Abschüsse gegeben.
  • Die US-Marine profitierte stark von ihrer Unterstützung des Films: Neben einer Aufpolierung des Images konnte man nach dem Kinostart die meisten neuen Rekruten seit Jahren verzeichnen. Dabei waren Rekrutierungskabinen behilflich, die extra in zahlreichen Kinos in den Staaten aufgebaut wurden, weil man so Zuschauer, die noch vom Film aufgeregt waren, direkt nach der Sichtung fürs Militär gewinnen konnte.
  • Die Idee zum Film basiert auf einem Artikel des israelischen Schriftstellers Ehud Yonay in der Zeitschrift California Magazine.

Fakten Quelle: Wikipedia

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