Thor: The Dark Kingdom – Film Review | 2013

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Dauer 112 Minuten | FSK 12

Der Film „Thor: The Dark Kingdom“ im Original „Thor: Dark World“ oder einfach „Thor 2“ von Regisseur Alan Taylor aus dem Jahr 2013, mit Chris Hemsworth, Natalie Portman und Tom Hiddleston in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Fantasy-Comicverfilmung und die Fortsetzung des 2011 erschienenen „Thor“.

Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman) entdeckt eine gefährliche, mysteriöse Substanz. Als diese von ihr Besitz ergreift, macht sich Thor (Chris Hemsworth) auf, um sie zu retten. Aber auch der diabolische Malekith (Christopher Eccleston) ist hinter der Substanz her, um mit ihren Kräften das Universum zu unterwerfen. Thor muss sich mit seinem sinistren Adoptivbruder Loki (Tom Hiddleston) verbünden, um den Bösewichten zu zeigen, wo der Hammer hängt. Bald aber ist er nicht mehr sicher, auf wessen Seite Loki steht.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 8 des Marvel Cinematic Universe (Phase 2)

Rewatch in 4K UHD

Nach dem äußerst gelungenen Start der Phase 2 mit „*Iron Man 3“ geht es leider direkt wieder ein wenig bergab. Auch wenn man „Thor 2“ das enorm hohe Budget durchaus ansieht. Es gibt auch definitiv ein paar wirklich schöne und vor allem künstlerische Sequenzen. Dennoch will irgendwie der Funke bei mir nicht überspringen. Denn für ein bisschen „*Game of Thrones“-Vibes fehlt hier einfach die Härte, auch wenn die FSK 12 gut ausgereizt wurde. Kat Dennings Rolle ist mir teilweise etwas zu drüber, auch wenn diese mir zugegebenermaßen ein, zwei Lacher entlocken konnte. Was mir aber positiv aufgefallen ist, dass es hier vermehrt in die tiefen Weiten des Weltalls geht. Genau dieser Science-Fiction-Ansatz ist hier definitiv mein persönliches Highlight und macht Lust auf „*Guardians of the Galaxy“.

Thor: The Dark Kingdom“ ist definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte, wird aber dennoch keiner meiner Lieblings-MCU-Filme werden, obwohl hier wirklich enorm viel Kreativität und Liebe fürs Detail hineingeflossen ist. Auch die Raumschiff-Action macht echt Spaß. Mir persönlich gefällt allerdings aus irgendeinem Grund die selbstironische Version von „Thor“, die Taika Waititi mit „*Thor: Ragnarok“ (Tag der Entscheidung) und „*Thor: Love & Thunder“ auf die Leinwand gebracht hat, besser. Nichtsdestotrotz ist „Thor: The Dark Kingdom“ kein schlechter Film, zwar mit ein zwei Längen, dafür aber extrem schönen Bildern. Von mir gibt es daher starke ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 272 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 645 Millionen Dollar.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Schauspieler Zachary Levi ist als Fandral im Marvels MCU und als „*Shazam“ im DCEU vertreten und ist damit einer von wenigen Schauspielern die in beiden Universen stattfinden darf.
  • Auch in dieser Marvel Verfilmung hat Stan Lee einen Cameo-Auftritt. Dieses Mal fordert er als Patient im Irrenhaus seinen Schuh von Dr. Selvig zurück, nachdem dieser ihn für eine anschauliche Beschreibung der Konvergenz genutzt hatte.
  • Benicio del Toro hat im Abspann einen Cameo-Auftritt als der Collector, was eine Verbindung zum Film „*Guardians of the Galaxy“ darstellt.
  • Chris Evans hat als „*Captain America“ einen Cameo-Auftritt, in Form einer Verwandlung von Loki im Film.
  • Der Äther ist, wie der Tesserakt-Würfel aus „*Marvel‘s The Avengers“, einer der sechs „Infinity Steine“ des Marvel-Universums. Diese sind Edelsteine, welche dem Besitzer absolute Macht über das Gefüge des Universums verleihen. Sie wurden in der Comic-Miniserie The Power of Warlock #1–8 (1972–1973), Avengers Annual #7 und Marvel Two-In-One Annual #2 (1977) im Marvel-Universum vorgestellt.

Fakten Quelle: Wikipedia

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