Thor – Tag der Entscheidung – Film Review | 2017

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© Marvel Studios

Dauer: 130 Minuten | FSK 12

Der Film „Thor – Tag der Entscheidung“ von Regisseur Taika Waititi aus dem Jahr 2017, mit Chris Hemsworth, Tom Hiddleston und Cate Blanchett in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuer-Fantasyfilm und der dritte „Thor“-Solofilm.

Weit abseits seines Heimatorts Asgard gerät Donnergott Thor (Chris Hemsworth) in die Fänge des Feuerdämons Surtur (Stimme OT: Clancy Brown), aus dessen er sich ohne seinen Hammer Mjölnir nur schwer lösen kann. Für Thor beginnt ein Kampf um die Zeit, denn Hela (Cate Blanchett) ist nach tausenden von Jahren aus dem Gefängnis freigekommen und droht eine Götterdämmerung einzuleiten, die Thors Heimat Asgard auslöschen würde. Auf dem Weg nach Asgard muss Thor zunächst Gladiatoren bekämpfen und den stärksten Kämpfer Sakaars besiegen.

Quelle: Google

© Marvel Studios
Rewatch in 4K UHD – Dolby Atmos

Die „Thor“-Filme gehören nicht zu meinen MCU Favoriten, aber der dritte Teil von Taika Waititi macht eine Menge Spaß. Der Regisseur hat dem Ganzen seinen eigenen Stempel aufgedrückt und hat daher eine viel größere Farbpalette zur Verfügung. „Thor – Ragnarok“ wie der Film im Original heißt, ist nicht nur viel farbenfroher als die Vorgänger, auch der Humor wurde deutlich nach oben geschraubt. Dadurch ist er aber auch neben den „*Guardians of the Galaxy“ der Film der am wenigsten in das MCU (Marvel Cinematic Universe) reinpasst. Der Erfolg gibt dem Macher aber recht, daher hat Taika Waititi auch den Auftrag für den vierten Teil „Thor – Love and Thunder“ von Marvel erhalten. Dieser soll im Juli 2022 in den Kinos laufen.

Der Cast der zusammengetrommelt wurde ist zum Niederknien. Neben den Hauptdarstellern spielen u. a. noch Benedict Cumberbatch, Jeff Goldblum, Tessa Thompson, Idris Elba und Karl Urban mit. Der Cameo-Auftritt von Matt Damon, Luke Hemsworth und Sam Neill war nur eines von vielen Highlights. Hulk richtig in Aktion zu sehen war mein persönliches Highlight. Die Effekte sehen fast alle wirklich klasse aus. Hier gehen zudem etliche Leute drauf, allerdings fast völlig blutleer. Der Synthie-lastige Soundtrack erinnert sehr an die guten alten 80er Jahre. Visuell ist der Film ein absolutes Brett, der Humor zündet überraschend oft, was womöglich auch an den vielen improvisierten Szenen liegt. Popcorn-Blockbuster-Kino at its best. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Marvel Studios

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *3D, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 180 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 854 Millionen Dollar. Allein in Deutschland hatte der Film 1.480.099 Kinobesucher.
  • Dan Hennah war für das Produktionsdesign verantwortlich. Er wurde vor allem durch seine Arbeit an der „*Herr der Ringe“-Trilogie bekannt.
  • Waititi gab in einem Interview auf der San Diego Comic-Con 2017 an, dass mehrere Versionen des Filmes mit verschiedenen Schnittlängen existieren. Außerdem schätzte er, dass rund achtzig Prozent der Dialoge im Film improvisiert seien.
  • In den Vereinigten Staaten wurde der Film von der MPAA als PG-13 eingestuft. In Deutschland ist der Film FSK 12.
  • Der Film erhielt 2018 unzählige Nominierungen, u. a. bei den Oscars in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ und konnte auch ein paar internationale Preise einheimsen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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