The Gray Man – Film Review | 2022

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© Netflix

Dauer: 128 Minuten | FSK 12

Der Film „The Gray Man“ von den Regisseuren Joe und Anthony Russo, auch die Russo Brothers genannt, aus dem Jahr 2022, mit Ryan Gosling, Chris Evans und Ana de Armas in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuerfilm mit Thriller Anleihen und läuft seit dem 22. Juli 2022 auf Netflix.

Der CIA-Agent Court Gentry (Ryan Gosling) ist schon zu Lebzeiten eine Legende – bekannt für sein lautloses und vor allem treffsicheres Töten. Kein Job geht ihm durch die Lappen, keine Zielperson überlebt seine Attentate. Als Gentry jedoch für seine Bosse nutzlos wird, wird dieser nun selbst zur Zielscheibe.

Quelle: Google

© Netflix

Was gleich zu Beginn positiv auffällt, dass die Russo Brüder wirklich on Location gedreht haben. Das bedeutet, die ganze Crew plus Schauspieler sind für „The Gray Man“ quer durch die Welt gereist. Von Florida über Bangkok, Chiang Mai, Monaco, Paris bis nach Prag. Gefühlt hat die Crew tatsächlich eine Weltreise gemacht. Was leider nicht mehr selbstverständlich ist, siehe Netflix Produktionen wie „Red Notice“, bei denen fast alles im Studio vor Greenscreen gedreht wurde. Der gesamte Look erinnert trotz Einfluss der Regisseure stark an etliche andere Netflix Produktionen. Was schade ist, denn bei dem hohen Budget hätte das alles ruhig ein bisschen geiler aussehen können. Die Action ist an einigen Stellen leider etwas zerschnitten, auch wenn man sieht, dass Ryan Gosling durchaus in der Lage dazu ist. Dieser hat für den Film echt annormal trainiert oder es wurde an der Stelle extrem gut getrickst. Man sieht aber, dass bei den Action-Choreografien gute Leute am Werk waren. Nur wie es eingefangen wird und am Ende im Film landet haben diese Menschen keinen Einfluss mehr darauf.

© Netflix

Für die Dronenshots haben die Russos anscheinend den Kerl von Michael Bays „*Ambulance“ engagiert, die zwar nicht immer passend platziert sind, mir persönlich aber gut gefallen haben. Auch Ryan Gosling weiß mit seiner Performance durchaus zu gefallen, nur mit Chris Evans als Antagonisten bin ich nicht so recht warm geworden. Dafür hat er ein bis zwei gute Gags in Petto. Zudem hätte der Film auch gut 15 Minuten kürzer sein können, doch wenn man den Abspann abzieht, ist der Film tatsächlich unter 2 Stunden. Kann man mal machen, man sollte allerdings nicht all zu viel erwarten, dann hat man mit „The Gray Man“ sicherlich Spaß. Von mir gibt es daher noch knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Netflix

Den Film gibt es bei *Netflix im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 200 Millionen US-Dollar und ist damit bis dato der teuerste Netflixfilm aller Zeiten.
  • Ursprünglich waren Brad Pitt und Charlize Theron als Hauptdarsteller für den Film vorgesehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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