The First Avenger Civil War – Film Review | 2016

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Dauer: 148 Minuten | FSK 12

Der Film „The First Avenger: Civil War“ im Original „Captain America: Civil War“ oder einfach „Captain America 3“ von den Russo-Brüdern aus dem Jahr 2016, mit Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson und Sebastian Stan in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und ist die Fortsetzung der Filme „*The Return of the First Avenger“ von 2014 und „*Avengers: Age of Ultron“ aus dem Jahr 2015.

Nachdem ein Einsatz einer Superhelden-Nachwuchstruppe eine Katastrophe ausgelöst hat, bei der Schulkinder ums Leben gekommen sind, führt die Regierung den Superhero Registration Act ein. Demzufolge müssen sich Superhelden registrieren und ihre Kräfte in den Dienst des Staates stellen. Teil dessen ist auch die Preisgabe ihrer Identität. Während Tony Stark (Robert Downey Jr.) keinen Hehl aus seinem Alter Ego Iron Man macht, sieht Captain America (Chris Evans) dies anders. Es kommt zum Bruch der Avengers und zum Bürgerkrieg.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Marvel’s Captain America: Civil War L to R: Falcon/Sam Wilson (Anthony Mackie), Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd), Hawkeye/Clint Barton (Jeremy Renner), Captain America/Steve Rogers (Chris Evans), Scarlet Witch/Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen), and Winter Soldier/Bucky Barnes (Sebastian Stan) Photo Credit: Film Frame © Marvel 2016

Film Nr. 13 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Auf welcher Seite stehst du?

Phase 3 des MCUs startet gleich mit einem richtigen Knaller. „The First Avenger: Civil War“ ist quasi ein waschechter „*Avengers“-Film, nur dass die Truppe hier wegen dem Sokovia-Abkommen in zwei Lager gespalten ist. Schnell machten sich in den sozialen Netzwerken die Hashtags #TeamIronMan oder #TeamCaptainAmerica breit und stellten die Frage auf. Auf welcher Seite bist Du?!

—Spoiler—

Auf der Seite des Captain, der überraschenderweise gegen das Sokovia
-Abkommen ist, sind: Wanda Maximoff (Scarlet Witch), Falcon, Winter Soldier (Bucky Barnes), Hawkeye und Ant-Man. Für die Regelung der Vereinten Nationen sind neben Iron Man, Black Widow, Vision, War-Machine, Black Panther und natürlich Spider-Man. Highlights sind für mich der erste Auftritt von Spidey im MCU, aber auch Black Panther hat hier schon echt Eindruck hinterlassen. Zudem kriegt das MCU noch Schurkenzuwachs in Form von Helmut Zemo, gespielt vom deutschen Schauspieler Daniel Brühl, der von vielen Fans für seine Performance gefeiert wurde. Als dank durfte er in weiteren Projekten noch ein paar Mal in seine Rolle schlüpfen.
—Spoiler Ende—

Die Actionsets wirken an einigen Stellen etwas uninspiriert (bzw. wurden diese wegen der deutschen Filmförderung gewählt). Hier stehen ausnahmsweise mal die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund. Für den Start der „Phase 3
des MCUs mussten die Russos hier eine Menge Charaktere hineinpressen und haben dennoch auf wunderliche Weise einen echt starken „Captain America“-Film abgeliefert. Die Effekte sehen bis auf ein paar Ausnahmen wirklich gut aus. Auch der Humor hat mir hier echt gut gefallen. Genau aus dem Grund durften die beiden Brüder auch das Mammut-Projekt „*Avengers: Infinty War“ und „*Avengers: Endgame“ stemmen, welche das erste große Finale im Marvel Cinematic Universe darstellt. „Captain America 3: Civil War“ ist ein wahres Fest für jeden Marvel-Comic-Fan. Von mir gibt es daher ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 250 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 1,15 Milliarden Dollar.
  • Der Film hat wieder eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Der Film basiert auf einer limitierten Comicserie von Marvel mit dem Titel Civil War aus dem Jahr 2006–2007, abgesehen von einigen, für die fortlaufende Handlung unabdingbaren Änderungen. So wird der in den Comics aufgeführte Grund für die öffentliche Restriktion der Superhelden – durch einen missglückten Einsatz der New Warriors – hier durch einen Patzer bei einem Einsatz der Avengers ersetzt. Ein ikonisches Szenenbild aus dem Finalkampf zwischen Captain America und Iron Man, das im April 2016 auf der Titelseite der Zeitschrift „Empire“ zu sehen war, entstand nach der Vorlage eines Einbandes des Comics Civil War #7 (Januar 2007).
  • Zwei Szenen mit Scott Lang im Film spielen auf einige seiner ersten Abenteuer als Ant-Man an: Sein Eindringen in Iron Mans Rüstung in Iron Man #133 (April 1980), wo er Tony Stark zur Hilfe kommt, als er nach einer schweren Fehlfunktion in seiner eigenen Rüstung gefangen ist; und sein Ritt auf Hawkeyes Pfeilspitze in Avengers #223 (September 1982).
  • Stan Lee hat am Ende des Films einen Kurzauftritt als FedEx-Bote.
  • Die Dreharbeiten in Deutschland betreute das – ebenfalls koproduzierende – Studio Babelsberg. Zu den Berliner Drehorten gehörten unter anderem der Potsdamer Platz, das Olympiastadion, das Bundespresseamt am Reichstagsufer, der Schiffbauerdamm, sowie eine Unterführung vom Messegelände zum ICC, wo Szenen gedreht wurden, die im Film in Bukarest spielen und die zuletzt auch in „*Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ zu sehen war. Wenige Tage später endeten die Dreharbeiten am 22. August 2015 auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle, der gegen Ende des ersten Trailers zum Film zu sehen ist. Während der dortigen Dreharbeiten verletzte sich Johansson, als sie bei einem Motorrad-Stunt die Kontrolle verlor. Lediglich die wenigen Darsteller, die im Film während der Kampfszene keine Masken trugen, wie Black Widow, Captain America und Winter Soldier, waren bei den Dreharbeiten am Flughafen anwesend. Die anderen Figuren wurden als Computergrafiken in den Film eingefügt.

Fakten Quelle: Wikipedia

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