Predator – Upgrade – Film Review | 2018

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© 20th Century Fox

Dauer: 107 Minuten | FSK 16

Der Film „Predator – Upgrade“ oder im Original auch einfach nur „The Predator“ von Regisseur und Drehbuchautor Shane Black aus dem Jahr 2018, mit Boyd Holbrook, Trevante Rhodes und Sterling K. Brown in den Hauptrollen, ist ein Science-Fiction-Action-Horrorfilm und ist im gleichen fiktiven Universum angesiedelt wie „Predator“ aus dem Jahr 1987.

Als die genetisch hochgezüchteten Perdatoren aus dem All auf die Erde zurückkehren, suchen sie nach dem stärksten Einheimischen, um sich mit diesem zu messen. Die außerirdischen Jäger sind bereits einmal gelandet, jetzt hat sich ihre Spezies weiterentwickelt. Sie sind stärker und tödlicher als je zuvor. Der Sniper Quinn McKenna (Boyd Holbrook) muss sich einem Predator stellen. Doch damit ist es nicht getan. Ein Team aus ehemaligen Soldaten und Biologen nimmt es mit den Kreaturen auf.

Quelle: Google

© 20th Century Fox

Shane Black bester Mann, normalerweise!

Shane Black hat ein paar meiner absoluten Lieblingsfilme („*Lethal Weapon“ & „*Last Boy Scout“) geschrieben und sogar im Original „*Predator“ aus dem Jahr 1987 mitgespielt. Wer sollte besser für ein vernünftiges Reboot geeignet sein, als dieser Mann, der dann auch noch selbst die Regie übernimmt. Was für mich immer bedeutet, da setzt der Filmemacher seine Vision um, ohne dass ihm jemand reinredet. Was sich natürlich als Wunschdenken entpuppt hat. Denn das Studio kann sich sehr wohl einmischen, laut Shane Black ist genau das bei „Predator – Upgrade“ passiert. Ob der Film sonst besser geworden wäre, werden wir wohl niemals erfahren.

© 20th Century Fox

Was der Vorteil eines Franchise-Films ist, dass es hier sofort losgehen kann. Hier wird kein Geheimnis aus dem Predator gemacht. Warum auch? Die Katze ist aus dem Sack. Genau das dachten sich die Macher sicher auch. Leider auf Kosten der spannenden Atmosphäre des Vorbildes. Damit hat „Predator – Upgrade“ allerdings nicht mehr viel zu tun. Aber seien wir mal ehrlich, der Film sollte in erster Linie einfach nur Spaß machen. Ich muss zugeben, ein paar Sprüche haben bei mir gezündet, auch wenn sich diese Art „One-Liner“ mittlerweile etwas aus der Zeit gefallen anfühlen. Bei solchen Filmen mag ich es einfach. Leider gibt es neben der Sprüche klopfenden Eliteeinheit zu viel Drumherum. Vor allem zum Ende hin will der Film dann zu viel und manches sieht auch einfach nicht gut aus.

© 20th Century Fox

Für meinen Geschmack gibt es hier auch eindeutig viel zu viel CGI-Blut, egal ob grün oder rot. Dafür aber natürlich viele, wirklich sehr viele, splattrige Kills. Die Predatoren hingegen wurden fast ausschließlich mit Kostüm und Masken realisiert. Es gibt hier zum Glück auch einige handgemachte Effekte und Action Sequenzen. An der Stelle sind auch die 2-3 echten Explosionen positiv zu erwähnen. Auch wenn hier so ziemlich alles „over the top“ ist, hatte ich auch beim Rewatch Spaß mit dem Streifen. Für Hardcore „Predator“ Fans wohlmöglich eine Beleidigung, für Shane Black Fans aber einen Blick wert. Von mir gibt es daher noch knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Fox

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD oder in 4K bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 88 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 160 Millionen Dollar.
  • In „Predator – Upgrade“ ist Arnold Schwarzenegger nicht mit dabei, der Star des ersten Teils der Reihe. Als Begründung führte Regisseur Shane Black die Entscheidung des zuständigen Studios an, auf einen sich entwickelnden Cast zu setzen. Zudem sei Schwarzenegger in andere Projekte eingespannt gewesen.
  • Mit „Prey“ erschien im Jahr 2022 auf Disney+ ein Prequel der Filmreihe.

Fakten Quelle: Wikipedia

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