Payback – Zahltag – Film Review | 1999

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© Warner Bros.

Der Film „Payback“ von Brain Helgeland aus dem Jahr 1999, mit Mel Gibson, Gregg Henry und Maria Bello in den Hauptrollen ist ein Krimi-Drama mit einer ordentlichen Portion Action und coolen Sprüchen.

Porter (Mel Gibson) ist ein professioneller Dieb. Zusammen mit seiner Frau Lynn (Deborah Kara Unger) und seinem Partner Val Resnick (Gregg Henry) raubt er 140.000 US-Dollar von einer Gruppe chinesischer Geldwäscher. Doch 130.000 US-Dollar davon braucht Val, um sich wieder in das Syndikat (genannt Outfit) einzukaufen.

© Warner Bros.

Als großer Mel Gibson Fan habe ich den Film natürlich schon mehrere Male gesehen und auch mir ist die sich ändernde Tonalität nicht entgangen, was an der schwierigen Produktionsgeschichte des Films liegt (siehe Sidefacts). Nun aber kamen wir in den Genuss des Directors Cut, in dem bis auf 2-3 mal fast gänzlich auf einen Off-Text verzichtet wurde. Auch Anfang und Ende sind anders als bei der Kinofassung. Der Blaufilter wurde an vielen Stellen runter gedreht oder komplett weggelassen.

Mel Gibson spielt hier einen knallharten Typen mit Prinzipien. Auch der restliche Cast weiß zu gefallen. Gregg Henry spielt einen richtigen 80er Jahre Bösewicht. Der Film ist extrem hart, es gibt coole Dialoge und einen noch cooleren Soundtrack oben drauf. Das Bild der BluRay ist die meiste Zeit gestochen scharf, nur gibt es hier vor allem bei den dunklen Passagen weiße Pixel Blitzer, die aber nicht großartig stören. Es sei denn man mag gar kein Filmkorn, dann wird man den Look hier sicher nicht sonderlich mögen. Welche Version ich jetzt besser finde, kann ich gar nicht sagen, so unterschiedlich sind sie. Ich mochte Mel Gibson als Off-Sprecher, das hat dem ganzen einen schönen Krimitouch verpasst. Aber wie man hier sieht, braucht der Film das nicht unbedingt. Hier und da bleiben dadurch ein paar Fragen offen, dessen Antworten man sich aber auch ruhig selber denken kann. Von mir gibt es daher die selbe Bewertung wie bei der Kinofassung, ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *Special Edition und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 90 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 161 Millionen Dollar.
  • Die von Regisseur Helgeland angefertigte Version des Films hielt das Studio für zu kompromisslos und wünschte sich eine massentauglichere Fassung. Nachdem ein neues Drehbuch vorlag, bat man Brian Helgeland bei zusätzlichen Aufnahmen Regie zu führen, der sich jedoch nicht dazu bereit erklärte. Also beauftragte man den Produktionsdesigner John Myhre mit den umfangreichen Nachdrehs. Diese konnten erst etwa ein Jahr später stattfinden, da Mel Gibson in der Zwischenzeit mit den Dreharbeiten zu „*Lethal Weapon 4“ beschäftigt war. Letztendlich standen zehn Tage für Nachdrehs zur Verfügung, in denen ca. 30 % des endgültigen Films neu aufgenommen wurden, darunter alle Szenen mit Kris Kristofferson, dessen Figur in der ursprünglichen Filmfassung gar nicht vorkam. Auch das Ende des Films wurde komplett neu aufgenommen. Dabei entstand eine, im Gegensatz zur ursprünglichen Fassung, drastisch geänderte Geschichte. Im Abspann wurde dennoch Brian Helgeland als alleiniger Regisseur genannt.
  • Am 21. Oktober 2006 wurde auf dem Austin Film Festival eine Director‘s-Cut-Version des Films vorgestellt, die den Film in der ursprünglich von Brian Helgeland geplanten Fassung zeigt. Am 10. April 2007 wurde diese Fassung unter dem Titel „Payback: Straight Up – the Director’s Cut“ in den USA auf Blu-Ray etc. veröffentlicht.

Fakten Quelle: Wikipedia

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