© Leonine

Dauer: 130 Minuten | FSK 12

Der Film „Moonfall“ von Regisseur Roland Emmerich („Independence Day“, 1996) aus dem Jahr 2022, mit Halle Berry, Patrick Wilson und John Brady in den Hauptrollen, ist ein Science-Fiction-Action-Katastrophenfilm.

Eine mysteriöse Kraft wirft den Mond aus der Umlaufbahn und schickt ihn auf Kollisionskurs mit der Erde. Nur noch wenige Wochen, bevor die Welt zerstört wird, ist die NASA-Chefin und ehemalige Astronautin Jo Fowler (Halle Berry) überzeugt, den Schlüssel zur Rettung der Welt in der Hand zu haben. Aber nur ein Astronaut (Patrick Wilson) und ein Verschwörungstheoretiker (John Bradley) glauben an sie. Diese ungewöhnlichen Helden reisen ins All, um den Mond davon abzuhalten, in drei Wochen auf die Erde zu stürzen.

Quelle: Google

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Roland Emmerich lässt einmal mehr die Welt untergehen.

Die Geschichte ist ein bisschen quatschig, um nicht zu sagen völlig hanebüchen, aber wenn man ehrlich ist war es bei „*Independence Day“ nicht viel anders. Der Cast ist solide, aber nicht mehr so hochkarätig wie in Emmerichs früheren Werken. Donald Sutherland kriegt hier leider viel zu wenig zu tun. Auch einige Effekte sehen einfach nicht gut aus, was bei dem hohen Budget irgendwie seltsam ist. Weltraum kann Emmerich aber, der sieht wirklich toll aus. Aber die Wasseranimationen sahen damals bei „*2012“ oder „*The Day After Tomorrow“ irgendwie besser aus. Hier wirkt es wie Next Gen Spielesequenzen, die teilweise schon einen gewissen Schauwert haben, allerdings keine Authentizität aufkommen lassen.

Moonfall“ ist aber trotz allem besser als sein Ruf, den kann man ruhig mal machen. Falls ihr aufgrund der negativen Kritiken einen Bogen um den Film gemacht habt, dann geht mir dieser geerdeten Erwartungshaltung an den Film ran. Denn er ist nicht mehr als zum Teil etwas dumme Popcorn Kino Unterhaltung. Manch einer würde vielleicht Edel-Trash hierzu sagen. Gefühlt hätte der Film auch 20 Minuten kürzer sein können, ohne an Handlung zu verlieren. Dennoch hat der Film mich durchweg unterhalten, auch wenn er hier und du zum Kopfschütteln verleitet. Versucht die Plotholes einfach zu akzeptieren, dann kann man schon irgendwie Spaß mit dem Streifen haben. Daher gibt es von mir ganz ganz knapp ★★★ Sterne.

© Leonine

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 146 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 60 Millionen Dollar.
  • Nach Angaben von Kino.de wurde der Film in den Kinos zu einem finanziellen Misserfolg und schrieb von einem der „größten Flops der Geschichte“. Bei einem Budget von 140 Millionen US-Dollar habe er weltweit nur etwas mehr als 39 Millionen eingespielt. Dabei seien die Marketingkosten nicht berücksichtigt, die noch einmal Hälfte bis das Doppelte des Produktionsbudgets betragen könnten. Nachdem sich Amazon die Rechte am Film gesichert habe, könne sich das Ergebnis durch Streamen ändern.
  • In einem Interview stellte Regisseur Emmerich eine Verbindung zwischen derartigen Katastrophen im Film und der realen Klimakrise her, in dem er sagte: „Momentan gibt es noch viele Leute, die den Klimawandel leugnen. Aber in 10, 15, 20 Jahren wird alles so schlimm, dass das niemand mehr abstreiten kann. Die Menschen werden also erst aufwachen, wenn es zu spät ist, denn du kannst das Klima ja nicht einfach so umdrehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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