Moon Knight – Serien Review | 2022

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© Marvel Studios | Disney+

Dauer: 270 Minuten | Folgen: 6 | FSK 12

Die Serie „Moon Knight“ von Showrunner Jeremy Slater aus dem Jahr 2022, mit Oscar Isaac, Ethan Hawk und May Calamawy in den Hauptrollen, ist eine Science-Fiction-Action-Serie, die seit dem 30.03.2022 auf Disney+ läuft.

Steven Grant (Oscar Isaac) leidet an Schlafstörungen, kann Träume nicht von der Realität unterscheiden und wacht immer wieder an ihm unbekannten Orten auf. Tagsüber jobbt er im Ägyptischen Museum in London. Als sich Steve zu einem Date mit seiner Kollegin Dylan verabredet, wacht er plötzlich in den Bayrischen Alpen auf, wo er von Unbekannten verfolgt wird.

Quelle: Wikipedia

© Marvel Studios | Disney+

Moon Knight“ ist überraschend anders als man es von Marvel erwartet hätte. Oscar Isaac spielt die Rolle absolut phantastisch, durch die gespaltene Persönlichkeit der Hauptfigur kann er sich hier schauspielerisch richtig austoben. Isaac nimmt für jeden einzelnen Charakter eine völlig neue Haltung an und im englischen Original sogar verschiedene Akzente. Aber auch Ethan Hawk als Antagonist ist ziemlich cool. Die Inszenierung ist spannend, da man hier erstmal die ganze Superhelden-Action gar nicht zeigt, sondern nur das Endergebnis. Die Serie spielt viel damit, dass wir als Publikum genauso wie der Protagonist nicht wissen was passiert ist, wenn eine andere Persönlichkeit die Kontrolle übernimmt. Das war aber sicherlich auch eine Budget Entscheidung, denn im weiteren Verlauf sieht man natürlich auch etwas von der „Moon Knight“ Action und die kann sich auch sehen lassen. Am Anfang wird damit noch recht spärlich umgegangen, was aber nicht unbedingt negativ ist, da es zur einer erfrischenden Erzählweise beitrug.

© Marvel Studios | Disney+

Die Musikauswahl ist klasse, passt aber zugegebenermaßen nicht immer zu dem gezeigten, was aber völlige Absicht ist. Von daher kann man das nicht als Kritikpunkt sehen. Im Gegenteil, es war eigentlich ganz lustig und erfrischend. Ansonsten ist der Soundtrack an vielen Stellen ziemlich episch. Dafür schwankt die Qualität der Effekte enorm, von solide bis Videogame-Optik ist alles dabei. Auch die Wahl der deutschen Synchronsprecher*innen ist, zu mindestens für die Hauptrollen, wirklich top. Bei einer skurrilen Nebenrolle passt die Stimme aber überhaupt nicht bzw. klingt so, als hätte man einfach eine Amateurin beauftragt.

Eine Serie mit „*Indiana Jones“ und „*Die Mumie“ Vibes, die von Folge zu Folge interessanter wird. Am besten schaut man „Moon Knight“ am Stück, auch wenn die Disney+ Releasepolitik etwas anderes suggeriert. Die Taktik dient einzig und allein dafür euch länger als Abonnenten zu binden. Ich denke man hat mehr Spaß mit der Serie, wenn man sie am Stück guckt. Ich hatte trotzdem Spaß mit „Moon Knight“. Auch wenn das Ende für mich nicht vollends zufriedenstellend war, freue ich mich schon zu sehen wie es mit der Figur weitergeht. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Marvel Studios | Disney+

Ab sofort kann man alle sechs Folgen auf *Disney+ streamen.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug schätzungsweise irgendwas zwischen 100 – 150 Millionen US-Dollar.
  • Nach seinem Seriendebüt soll Moon Knight auch in zukünftigen MCU-Filmen einen Auftritt haben.

Fakten Quelle: Wikipedia

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