Meister Eder und sein Pumuckl – Film Review | 1982

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© Infafilm | Bayerischer Rundfunk (BR)

Dauer: 84 Minuten | FSK 6

Der Film „Meister Eder und sein Pumuckl“ von Regisseur Ulrich König aus dem Jahr 1982, mit Gustl Bayrhammer als Meister Eder und Hans Clarin als Stimme vom Pumuckl, ist ein deutscher Kinderfilm und basiert auf den Geschichten von Ellis Kaut. Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus Real- und Zeichentrickfilm.

In der Werkstatt des Schreinermeisters Eder (Gustl Bayrhammer) geschehen immer mehr unheimliche Dinge: Werkzeuge verschwinden und Gegenstände fallen herunter. Als sich schließlich ein überquellender Leimtopf wie von selbst bewegt, bewirft ihn Meister Eder mit einem Knüppel. Dadurch bleibt der Kobold Pumuckl (Stimme: Hans Clarin), der der Topf angeschoben hatte, kleben und wird sichtbar, allerdings nur für Meister Eder. Pumuckl erklärt nun nach „Koboldsgesetz“ bei ihm bleiben zu müssen.

Quelle: Wikipedia

© Infafilm | Bayerischer Rundfunk (BR)

Zum 40 jährigen Jubiläum zeigt Amazon Prime den Film kostenlos für Abonnenten. Dieser behandelt die Hörspiel-Geschichten „Spuk in der Werkstatt, Das verkaufte Bett, Das Schlossgespenst und Das Spanferkelessen“. Diese wurden in eine fortlaufenden Handlung verknüpft. Der Film zeigt wie sich die beiden kennenlernen und Meister Eder dem Pumuckl sein Bettchen und die Schiffsschaukel baut. Viel muss man wohl nicht mehr zu diesen beiden Figuren sagen. Die guten alten Zeiten, als die Welt noch weitestgehend in Ordnung war. Die Vater-Kind- Beziehung der beiden ist einfach herzerwärmend. Auch wenn der Meister Eder öfter mal schimpfen muss, hier lernen Kinder noch etwas. Denn genauso wie der Pumuckl entdecken sie die Welt und müssen versuchen zu verstehen wie diese funktioniert. Pädagogisch besonders wertvoll. Die praktischen Effekte sehen immer noch echt süß aus und haben absolut Charme. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Infafilm | Bayerischer Rundfunk (BR)

Den Film gibt es bei Amazon als *VOD, oder auf *DVD.

Sidefacts:

  • Der kindliche Kobold Pumuckl, ein Nachfahre der Klabautermänner, wurde für den Münchner Schreinermeister Franz Eder sichtbar, weil er an dessen Leimtopf kleben geblieben war. Nach „Koboldsgesetz“ muss Pumuckl nun bei diesem Menschen bleibe
  • Die Animation der Pumucklfigur stammt aus dem Hingarofilm/Pannonia Filmstudio Budapest.
  • Der Film entstand parallel mit der ersten Staffel der Fernsehserie von 1982.
  • Den Realtrick (Sachtrick), also die Animation von Gegenständen, die Pumuckl bewegt, übernahm Esteban Zajtai (heute Esteban Kleist). Dazu wurden dünne Fäden verwendet.
  • Der Discosong, zu dem der zurückgelassene Pumuckl singt und tanzt, ist (Let´s Get Fully) Tilt & Boogie von Fritz Muschler und Paul Birmingham (eigentlich: Klaus Dittmar). Sängerin ist Jackie Robinson.
  • Der Kinofilm ist eine Koproduktion der INFAFILM GmbH Manfred Korytowski München mit Hungarofilm/Pannonia Filmstudio Budapest und EMI-TV Köln. Regisseur ist Ulrich König, Produzent ist Manfred Korytowski. Das Drehbuch stammt von Ellis Kaut und Ulrich König, Kameramänner waren Horst Schier und Hannes Geyer. Die Filmmusik stammt von Fritz Muschler.

Fakten Quelle: Wikipedia

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