Mein Vetter Winnie – Film Review | 1992

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© Twentieth Century Fox

Dauer: 120 Minuten | FSK 6

Der Film „Mein Vetter Winnie“ von Regisseur Jonathan Lynn aus dem Jahr 1992, mit Ralph Macchio, Mitchell Whitfield und Joe Pesci in den Hauptrollen, ist eine Krimi Komödie und spielt in den Süd-Staaten der USA.

Billy (Ralph Macchio) und Stan (Mitchell Whitfield) führen ein ausschweifendes Leben, das abrupt endet, als die beiden Freunde unschuldig eines Mordes verdächtigt werden und Anklage in einem Gericht in Alabama gegen die beiden erhoben wird. Doch Billy hat die rettende Idee: sein Vetter Winnie (Joe Pesci) ist Rechtsanwalt und kann sie verteidigen. Dumm nur, dass Winnie mehr als fünf Mal durch die Anwaltsprüfung gefallen ist und es dieses Mal gerade so geschafft hat. Er hat also so gut wie keine praktische Erfahrung vor Gericht.

Quelle: Google

© Twentieth Century Fox

Mein Vetter Winnie“ im Original „My Cousin Vinny“ ist bis dato völlig an mir vorbei gegangen. Trotz Starbesetzung habe ich wohl aufgrund des bescheidenen Titels all die Jahre einen Bogen um diesen Film gemacht. Nun bin ich bei Disney+ über den Film gestolpert und dachte mir, es ist an der Zeit diese Lücke zu schließen. Der Süd-Staaten-Flair wurde hier wunderbar eingefangen. Auch wenn es sicherlich ganz schön klischeebehaftet ist. Was die Justizthematik angeht, ist der Film wohl sehr realitätsnah (siehe Sidefacts).

Joe Pesci spielt hier zwei Jahre nach „*GoodFellas“ und „*Kevin Allein zu Haus“ ausnahmsweise mal einen Anwalt. Dies allerdings trotzdem in der typischen Pesci Manier. Fans des Schauspielers kommen hier definitiv auf ihre Kosten. „Karate Kid“ Darsteller Ralph Macchio hat leider recht wenig zu tun, aber auch wenn er mit dem kleinen Schnäuzer etwas merkwürdig aussieht, macht er einen wirklich guten Job. Wer Tante May (Marisa Tomei) aus „*Spiderman No Way Home“ in jung sehen möchte, sollte hier definitiv mal reinschauen. Die Chemie zwischen ihr und Joe Pesci ist phantastisch und die verbalen Schlagabtausche das heimliche Highlight des Films. „Mein Vetter Winnie“ ist zwar im Jahr 1992 erschienen, fühlt sich aber mehr nach einem 80er Jahre Film an. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Twentieth Century Fox

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay O-Ton und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 11 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 64 Millionen Dollar.
  • 2008 erschien eine Liste im US-amerikanischen American Bar Association Journal über die besten Justizfilme aller Zeiten. Mein Vetter Winnie wurde hinter den Klassikern „*Wer die Nachtigall stört“ und „*Die zwölf Geschworenen“ auf Platz drei gewählt.
  • Marisa Tomei wurde 1993 für ihre Rolle mit einem Oscar als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Außerdem bekam sie einen MTV Movie Award als Best Breakthrough Performance. Joe Pesci wurde mit einem American Comedy Award belohnt, er wurde außerdem für den MTV Movie Award nominiert.

Fakten Quelle: Wikipedia

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