Matrix Resurrections – Film Review | 2021

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© Warner Bros.

Der Film „Matrix 4 – Resurrections“ von Lana Wachowski aus dem Jahr 2021, mit Keanu Reeves, Carrie Anne Moss und Yahya Abdul-Mateen II in den Hauptrollen, ist ein Action-Science-Fiction-Thriller und die späte Fortsetzung der Matrix-Trilogie.

60 Jahre sind seit Neo‘s (Keanu Reeves) vermeintlichem Tod vergangen, nun ist er wieder in der Matrix-Welt gefangen, doch ohne sich dessen bewusst zu sein. Er wird geplagt von seltsamen Erinnerungen. Deshalb schluckt er regelmäßig blaue Pillen. Doch sein Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, als er einen Mann trifft, der ihn über seine Realität aufklärt.

Quelle: Google

© Warner Bros.

Visuell wieder ein absolutes Brett, aber dennoch lange nicht so bahnbrechend wie „The Matrix“ von 1999. „Matrix 4“ wurde im Gegensatz zum ersten Teil komplett digital gedreht und das sieht man dem Bild an, welches hier komplett ohne Filmkorn auskommt. Die Matrix hat quasi in vielerlei Hinsicht ein Upgrade bekommen. Die Neuerungen der Matrix passen erstaunlich gut zu den aktuellen Ereignissen auf der ganzen Welt.

© Warner Bros.

Das Wiedersehen mit den altbekannten Figuren war echt schön. Nur Hugo Weaving als Agent Smith und Laurence Fishburne als Morpheus haben irgendwie gefehlt. Frage mich immer noch, warum die Macher Fishburne nicht mal gefragt haben, ob er die Rolle nochmal übernehmen möchte. Zum Glück spielt Yahya Abdul-Mateen II Morpheus ziemlich gut. Auch Neil Patrick Harris als „Psychiater“ war super und mit das Beste an dem Film. Was mich nämlich etwas gestört hat war, dass hier so dermaßen mit der Metaebene gespielt wird, dass es schon etwas viele wurde, statt wirklich Mindblowing zu sein. Es werden etliche bekannte Stationen abgehakt, das Ganze geht sogar so weit, dass Ausschnitte der alten Filme im Hintergrund laufen. Im direkten Vergleich sieht man hier sogar, dass Keanu Reeves sehr wohl gealtert ist. Verdammt gut, muss man aber an der Stelle sagen. Im Gegensatz zu Jada Pinkett Smith, die hier auf Omi getrimmt wurde und ausschließlich für Exposition zuständig ist und genau das ist auch das größte Manko. Der Film verbringt die meiste Zeit damit zu erklären, was da gerade passiert. Von „Show don‘t Tell“ ist das hier meilenweit entfernt.

Die Action macht aber wieder echt Spaß und auch die Effekte sehen super aus. Es gab auch ein paar nette neue Ideen, Stichwort: Bots. Viel mehr habe ich an der Stelle auch eigentlich nicht erwartet, da Teil 2 und 3 bis auf die Actionpeaces auch nicht viel zu bieten hatten. Auch „Matrix – Resurrections“ hätte ruhig 20 Minuten kürzer sein können, dennoch neben dem Ersten einer der besseren Filme der Reihe. Von mir gibt es daher noch knapp ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und bald auch als *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget wird auf über 150 Millionen US-Dollar geschätzt, eine genaue Angabe wurde seitens des Studios bislang nicht gemacht. Einspielen konnte er bisher ca. 16 Millionen Dollar.
  • Der Film sollte ursprünglich am 20. Mai 2021 in die deutschen und am darauffolgenden Tag in die US-amerikanischen Kinos kommen. Im Zuge der COVID-19-Pandemie wurde der US-Starttermin allerdings zunächst auf den 1. April 2022 verschoben und später auf den 22. Dezember 2021 vorgezogen. In Deutschland soll der Film am darauffolgenden Tag in den Kinos anlaufen.
  • Ab dem 22. Dezember 2021 soll der Film außerdem für einen Monat ohne Aufpreis auf HBO Max verfügbar sein.
  • Der Film hat eine der bescheuertsten Postcredit-Szenen, die ich je gesehen habe.

Fakten Quelle: Wikipedia

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