Matrix – Film Review | 1999

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© Warner Bros.

Der Film „Matrix“ von den Wachowskis, aus dem Jahr 1999, mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss in den Hauptrollen, ist ein absoluter Kult-Science-Fiction-Klassiker mit philosophisch-theologischen Ansatz.

Thomas Anderson (Keanu Reeves) arbeitet als Programmierer und ist nebenbei unter dem Pseudonym Neo als Profi-Hacker tätig. Ihn beschleicht das Gefühl, dass etwas unvorstellbares und geheimnisvolles sein Leben lenkt. Das Gefühl wird zur Gewissheit, als die Hackerin Trinity (Carrie-Anne Moss) ihm den Anführer Morpheus (Laurence Fishburne) vorstellt. Morpheus bietet Neo die Möglichkeit, eine Wahrheit kennenzulernen, welche die Grenzen seiner Fantasie überschreitet. So wird Neo mit einer Pille aus seinem alten Leben, der sogenannten „Matrix“, befreit.

© Warner Bros.

Was war das damals für ein „Mindblow“. „Die Realität könnte einfach nur ein einziger langer Traum sein.“ Für „Drei Fragezeichen“ Fans ist die Theorie jedoch sicher nichts neues, schon in der 3. Folge „Die drei ??? und der Karpatenhund“ von 1979 wird diese These erklärt, „Matrix“ hat es mir dann Jahre später nur wieder in Erinnerung gerufen und natürlich weiter ausgeführt.

Es gibt glaube ich nicht viel, was nicht schon über diesen Film gesagt wurde. Fakt ist, damals hätte wohl niemand damit gerechnet, welch einen Impact der Film auf die Popkultur haben wird. Selbst wenn man noch nie „Matrix“ gesehen hat, weiß man zumindest worum es geht. Die verspielte und detailverliebte Inszenierung der Wachowskis war absolut bahnbrechend, da sollte wirklich jedem Actionfan das Herz aufgehen. Die Optik ist phantastisch und sieht auch knapp 22 Jahre später immer noch recht ordentlich aus. Okay, ein paar CGI-Effekte sehen nicht mehr all zu doll aus, hat mich aber zu keiner Zeit gestört. Keanu Reeves spielt die Rolle nicht nur, er ist „Neo – der Auserwählte“ und wir können von Glück sagen, dass Will Smith die Rolle damals abgelehnt hat. Der Soundtrack hat sich wohl für immer in das kollektive Bewusstsein eingebrannt. Zumindest den ersten Teil sollte wirklich jeder Filmfan gesehen haben. Von mir gibt es daher auch heute noch ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 63 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 465 Millionen Dollar.
  • Ursprünglich war Will Smith für die Rolle des Neo vorgesehen. Smith sagte aber ab, weil er von dem Filmkonzept nicht überzeugt war.
  • Der durch den Film bekannt gewordene Bullet-Time-Effekt, ein spezielles Verfahren der Zeitlupenfotografie – wurde in „Matrix„ durch 122 Spiegelreflex- und 2 Filmkameras realisiert. Das Motion-Capture-Verfahren wurde ebenfalls in „Matrix“ verwendet.
  • Für in der Matrix spielende Szenen wurde ein grüner, für in der Realität spielende Szenen ein blauer Farbfilter eingesetzt, der die jeweiligen Szenen entsprechend leicht einfärbt.
  • Bei der Oscarverleihung 2000 gewann der Film in vier Kategorien einen Preis: Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Bester Ton und Beste visuelle Effekte.
  • Bei fünf Nominierungen erhielt der Film zwei Auszeichnungen bei den BAFTA Awards 2000 in den Kategorien Bester Ton und Beste visuelle Effekte.
  • Der Film wurde bei den MTV Movie Award 2000 als Bester Film, für den Besten Kampf sowie Keanu Reeves als Bester Darsteller ausgezeichnet.
  • Bei den britischen Empire Awards gewann „Matrix“ in der Kategorie Bester Film und Carrie-Anne Moss für das Beste Debüt.
  • 2012 wurde der Film in das „National Film Registry“ aufgenommen.
  • 2017 wurde er in die „Science Fiction Hall of Fame“ aufgenommen.

Fortsetzungen

Nach dem Erfolg von „*Matrix“ erschienen 2003 die weniger erfolgreichen Fortsetzungen „*Matrix Reloaded“ und „*Matrix Revolutions“ in den Kinos. Hinzu kamen neun Anime-Kurzfilme namens „*Animatrix“, die im Internet und vor anderen Kinofilmen gezeigt und schließlich alle auf einer DVD veröffentlicht wurden.

Fakten Quelle: Wikipedia

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