Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf – Film Review | 1998

0
976
© Warner Bros.

Der Film „Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf“ von Regisseur Richard Donner aus dem Jahr 1998, mit Mel Gibson, Danny Glover, Joe Pesci, Rene Russo, Chris Rock und Jet Li in den Hauptrollen, ist eine Action-Thriller-Komödie und war der Abschluss der Filmreihe, bis vor kurzem der 5. Teil unter der Regie von Mel Gibson bestätigt wurde.

Martin Riggs (Mel Gibson) und Roger Murtaugh (Danny Glover) sind immer noch gemeinsam unterwegs. Dieses Mal stoßen sie auf einen Menschenschmugglerring, der Asiaten illegal in die Vereinigten Staaten bringt, und dabei über Leichen geht. Auch privat gibt es einige Neuigkeiten: Martin wird Vater und Roger Großvater. Deshalb sollen sie es fortan etwas ruhiger angehen lassen und dürfen Schreibtischarbeiten ausüben. Dabei bleibt es jedoch nicht lange und sie merken bald, dass sie noch lange nicht zu alt für ihren Job sind.

© Warner Bros.

Als der Film ins Kino kam war ich leider noch zu jung. Ich musste also das VHS Release abwarten und habe ihn mir gleich nach Erscheinen in der Videothek meines Vertrauens ausgeliehen. Das Budget für Teil 4 wurde enorm angehoben. Mit ca. 150 Millionen US-Dollar ist er doppelt so teuer gewesen wie alle 3 Vorgänger zusammen. Das bedeutet mehr Stars, mehr Action und das heißt noch mehr Boom. Dazu gehören aber auch einige großartige Verfolgungsjagden, Shootouts und in der ungekürzten Fassung auch ein paar heftige Kills. Das Drehbuch wurde abermals von Shane Black verfasst, der für seinen Wortwitz bekannt ist. So kommt es auch hier wieder zu etlichen Gags, die bei mir immer noch wunderbar funktionieren. Ich bin auch vorsichtig gespannt auf den 5. Teil, der dann hoffentlich Ende nächsten Jahres endlich erscheinen wird. Von mir gibt es ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazons auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 150 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 285 Millionen Dollar.
  • Aufgrund einzelner Gewaltszenen bekam der Film in Deutschland eine FSK 18–Freigabe. Da es sich jedoch nur um eine geringe Anzahl solcher Szenen im Film handelt, wurde Lethal Weapon 4 geschnitten und kam in Deutschland nur in einer gekürzten FSK 16–Version in die Kinos und auch auf Video / DVD heraus. Inzwischen wurde aber auch die Originalfassung veröffentlicht.
  • In der Szene, in welcher Murtaugh und Riggs zu Captains befördert werden, gratulieren sie sich gegenseitig wechselnd mit Salutierung und Handschlag, wobei der Eindruck erweckt wird, der Handschlag werde ausgeschlagen. Einen ähnlichen Gag machte Gibson bereits in „*Forever Young“.
  • Kim Chan, der den Onkel Benny spielt, verkörperte eine Rolle mit gleichem Namen im Film „*The Corruptor“.
  • Die Darsteller von Murtaughs erwachsenen Kindern sind dieselben, die auch die Sprösslinge in allen drei vorherigen Teilen spielten. Ähnliches gilt für Paul Tuerpe, welcher in allen vier Teilen namenlose Komparsenrollen spielte.
  • Der Film war Jet Li´s erster US-amerikanischer Film und auch der erste, in welchem er einen Bösewicht verkörperte. Für die Rolle war auch Jackie Chan im Gespräch gewesen. Dieser lehnte jedoch (ähnlich einem Rollenangebot zu „*Demolition Man“) mit der Begründung ab, in einem Film niemals einen Bösewicht spielen zu wollen.
  • Die Autojagd sowie Gibsons Kampf gegen die Chinesen auf dem Haustransporter entstanden auf einem Freeway bei Las Vegas. Obwohl das Team keine Drehgenehmigung bekam, durfte es trotzdem die Aufnahmen realisieren, da sich der damalige Bürgermeister großzügig zeigte und ein Auge zudrückte.
  • Jet Li bekam die Anweisung, die Geschwindigkeit seiner Akrobatik-Einlagen herunterzufahren, da er sich zu schnell für die Aufnahmen bewegte.
  • Bei der zweiten Lokomotive, welche Wahs und Bennys Handlanger in deren Auto rammt, handelt es sich um dieselbe Zugmaschine, welche den Grand Continental als Führungs-Lok in „*Alarmstufe: Rot 2“ zog.
  • Als beide ihre Dienstmarke zum Captain bekommen haben und das Zimmer des Chefs verlassen sagt Riggs „O Captain, mein Captain“. Im „*Club der toten Dichter“ mit Robin Williams war diese die ehrenvolle Anrede des Englischlehrers John Keating durch seine Studenten.
  • Chris Rock gewann den Blockbuster Entertainment Award und wurde für den American Comedy Award, den Image Award und den MTV Movie Award (in zwei Kategorien) nominiert. Rene Russo gewann den Blockbuster Entertainment Award. Mel Gibson und Danny Glover wurden als Bestes Duo für den Blockbuster Entertainment Award nominiert. Joe Pesci wurde für den Blockbuster Entertainment Award und den Negativpreis Goldene Himbeere nominiert. Jet Li wurde für den MTV Movie Award nominiert.
  • Michael Kamen gewann den BMI Film Music Award. Der Film gewann den Bogey Award und wurde für den Besten Tonschnitt für den Motion Picture Sound Editors Award nominiert.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „wertvoll„.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kommentiere den Artikel

Bitte gib dein Kommentar ein!
Gebe Bitte hier deinen Namen ein