Just Mercy – Film Review | 2019

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© Warner Bros.

Der Film „Just Mercy“ von Regisseur Destin Daniel Cretten, aus dem Jahr 2019, mit Michael B. Jordan, Jamie Fox und Brie Larson in den Hauptrollen, basiert auf wahren Begebenheiten.

1987: Der junge Anwalt Bryan Stevenson (Michael B. Jordan) hat gerade seinen Abschluss gemacht. Nun stehen ihm alle Türen offen, dennoch entscheidet er sich nach Alabama zu gehen und dort afroamerikanische Gefangene im Todestrakt zu verteidigen. Unter anderem den Fall des wegen angeblichen Mordes an einem 18 jährigen Mädchen zum Tode verurteilten Walter McMillian (Jamie Fox). Dieser sitzt bereits in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung. Es beginnt ein Prozess und die damit verbunden Strapazen für Bryan und seine Assistentin Eva (Brie Larson).

© Warner Bros.

Ein starker Film der einem einmal mehr die Rassenproblematik der Vereinigten Staaten vor Augen führt. Erschreckend, dass dieses Ereignis erst 30 Jahre her ist und auch heute noch in vielen Teilen der USA ein Problem ist. Michael B. Jordan spielt wie immer hervorragend, auch Jamie Fox und Brie Larson machen ihre Sache wirklich verdammt gut. Die Performance von Rob Morgen ist ebenso positiv zu erwähnen. Alles in allem also ein solide inszeniertes Drama über ein Thema, welches leider auch im Jahr 2020 immer noch relevant ist. Von mir gibt es daher ★★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Sidefacts: Der Film hatte ein Budget von 25 Millionen US-Dollar, einspielen konnte er an den Kinokassen über 50 Millionen Dollar. Seit 1989 engagieren sich Bryan Stevenson und sein Team für lebenslänglich Verurteilte ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung, sowie für als Mörder verurteilte Todeskandidaten. In den 26 Jahren ihres Bestehens konnte die Initiative allein in Alabama mehr als 140 Hinrichtungen verhindern.

Fakten Quelle: Wikipedia

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