Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes – Film Review | 1981

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© Paramount Pictures

Dauer: 115 Minuten | FSK 16

Der Film „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“ von Regisseur Steven Spielberg aus dem Jahr 1981, mit Harrison Ford, Karren Allen und Paul Freeman in den Hauptrollen, ist der Start der Abenteuerfilm-Reihe.

Indiana Jones (Harrison Ford) erhält Besuch von zwei Vertretern des amerikanischen Geheimdienstes, die mit einem geheimen wie unglaublichen Auftrag an ihn herantreten: Dr. Jones soll für die Regierung die sagenhafte und verschollene Bundeslade so schnell wie möglich sicherstellen, da auch die Nationalsozialisten an ihr Interesse bekunden. Man sagt, dass die Armee, welche die Lade vor sich hertrage, unbesiegbar sei.

Quelle: Google

© Paramount Pictures

Der Auftakt einer der wohl ikonischsten Abenteuerfilm-Reihen der Filmgeschichte. Seit meiner frühen Kindheit bin ich ein Fan der ersten drei Teile. Die Mischung aus „wahren“ geschichtlichen Ereignissen und Fantasy ist einfach phantastisch. Für Hauptdarsteller Harrison Ford war es nach seiner ebenfalls legendären Rolle des Han Solo in „*Star Wars“ eine willkommene Abwechslung. Er ist auch einer der wenigen, der nicht nur auf eine Rolle reduziert werden kann, für viele Kollegen wäre danach keine Karriere in Hollywood mehr möglich. Ford hat es aber geschafft auch fernab des Franchises zu glänzen.

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Aber auch die anderen Darsteller machen allesamt einen guten Job. Auch ein junger Alfred Molina (Doc Ock) hat einen kurzen Auftritt als Reiseführer. Die handgemachte Action ist absoluter Wahnsinn, was hier 1981 abgefeuert wurde ist wirklich beeindruckend. Die Tricktechnik hat heute immer noch einen gewissen Charme, auch wenn hier und da ein paar Effekte etwas in die Jahre gekommen sind. Der Score von John Williams gehört wohl zu den bekanntesten der Welt. Die ersten Töne reichen schon aus und man weiß, dass es sich um Indiana Jones handelt. Mir bleibt gar nichts anderes übrig als dem Film ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd zu geben. Den Film sollte wirklich jeder mal gesehen haben.

© Paramount Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K Steelbook und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 20 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 390 Millionen Dollar.
  • Für die Szene mit dem deutschen U-Boot wurde dasselbe Modell verwendet, das ursprünglich in der Romanverfilmung „*Das Boot“ zu sehen war.
  • Lucas brachte, wie häufiger in seinen Filmen, Anspielungen auf einen seiner anderen Filme unter: Das Fluchtflugzeug am Anfang des Films trägt die Bezeichnung „OB CPO“ in Anspielung auf Obi Wan Kenobi und C-3PO, in einer Szene in der Quelle der Seelen sieht man im Hintergrund eine Hieroglyphe mit R2-D2 und C-3PO, außerdem gibt es den „Club Obi Wan„.
  • Als Drehort für die Schluss-Szene diente die City Hall in San Francisco.
  • Indiana Jones gehört laut der IMDb-Umfrage zu den 26 besten Filmen aller Zeiten. Das American Film Institute wählte die Figur des Indiana Jones auf Platz zwei der größten Filmhelden und den Film auf Platz 60 der 100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten. Außerdem wurde der Film 1999 ins National Film Registry aufgenommen, in dem als besonders erhaltenswert geltende US-amerikanische Filme verzeichnet sind.
  • Der Film wurde 1982 mit 4 Oscars ausgezeichnet.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film das Prädikat „wertvoll“.
  • 1992 und 1993 produzierte George Lucas eine Fernsehserie über die Kindheits- und Jugenderlebnisse von Indiana Jones mit dem Titel „*Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“. Sein Ziel war es, dem TV-Publikum damit Geschichtsunterricht zu geben. Dementsprechend wenig Wert wurde in den einzelnen Episoden auf Action gelegt. Der Serie war jedoch mehr Ansehen als Einschaltquoten beschieden, daher entstanden lediglich zwei Staffeln.
  • Die Szene, in der Jones die Goldstatue durch einen mit Sand gefüllten Beutel ersetzen will, um die Falle zu überlisten, wurde unter anderem in Folge 6 der fünften Staffel der Serie „*Scrubs“ aufgegriffen, ebenso in Folge 23 der dritten Staffel der „*Simpsons“ sowie in dem Adventure „Runaway: A Twist of Fate“ des Entwicklers Péndulo Studios aus Spanien. Bei Scrubs ist ein goldener Tumor das Objekt der Begierde, bei den Simpsons eine Spardose und bei Runaway ein goldener Filmpreis. Letzteres kann auch in der Mediensektion der offiziellen Runaway-3-Website angesehen werden. Auch Weird Al Yankovic parodierte die Szene zu Beginn seines Filmes „*UHF – Sender mit beschränkter Hoffnung“.
  • In Folge 4 (Ostereier im Juni; Originaltitel: The Raiders Minimization) der siebten Staffel von „*The Big Bang Theory“ wird festgestellt, dass die Rolle des Indiana Jones völlig unerheblich für die Story des Films sei; auch ohne Indiana Jones hätten die Nazis die Bundeslade gefunden, sie auf eine Insel geschafft, dort geöffnet und wären dann durch sie getötet worden. Dabei blieb unberücksichtigt, dass Indiana Jones dann nicht vor Ort gewesen wäre, um die Lade zu sichern. Eine zweite Expedition der Nazis hätte die Bundeslade dann nach Deutschland bringen können.
  • Die Goldstatue aus den Anfangsszenen des Films findet man auch als den „Unglücksbringer“ in der Cartoonserie „*Happy Tree Friends“.

Fakten Quelle: Wikipedia

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