Independence Day – Film Review | 1996

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© 20th Century Fox

Der Film „Independence Day“ von Regisseur Roland Emmerich („Stargate“), aus dem Jahr 1996, mit Will Smith, Bill Pullman und Jeff Goldblum in den Hauptrollen, ist wohl Emmerichs persönliches Sci-Fi-Meisterwerk.

Zwei Tage vor dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag (Independence Day) am 4. Juli erscheint ein riesiges außerirdisches Raumschiff in der Erdumlaufbahn. Kurz darauf lösen sich circa drei Dutzend kleinere Schiffe aus dem Mutterschiff. Diese UFOs positionieren sich über den Metropolen der Erde. Der Satellitenempfang überall auf der Welt ist gestört, Panik und Unsicherheit breiten sich aus.

© 20th Century Fox

Ich war damals als 13-14 jähriger Bub mit nem Kumpel im Kino. Ich bin also nostalgisch vorbelastet und hatte damals im Vorfeld auch schon das Making of zum Film gesehen. Wenn das ebenfalls interessiert, kann es sich hier anschauen.

Die meisten der praktischen Effekte sehen auch heute noch ganz gut aus. Vor allem die enorme Zerstörungswelle der Alienraumschiffe machen immer noch Eindruck. Auf der *Extended Blu-Ray sieht man allerdings an einigen Stellen schon eine klare Abgrenzung zwischen echtem Bild und dem Matte Painting oder CGI-Effekten. Was jetzt aber bei einem Film, der fast 25 Jahre auf dem Buckel hat, nicht so sonderlich schlimm ist. Mehr hat mich beim Rewatch dann doch die stellenweise sehr plakative Charakterzeichnung und der unnötige Patriotismus gestört.

Nichtsdestotrotz löst der Film jeden Menge Nostalgie aus. Denn damals haben mich die eben genannten Sachen natürlich überhaupt nicht gestört. Das war lange vor meiner Ausbildung zum Mediendesigner und ich hatte auch locker 3000 Filme weniger auf der Uhr. Daher bekommt der Film von mir mit Nostalgiebrille auf der Nase ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Fox

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *Blu-Ray, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 75 Millionen US-Dollar, einspielen konnte er an den Kinokassen über 817 Millionen Dollar.
  • Der Film wurde 1997 für zwei Oscars nominiert und hat den für die besten visuellen Effekte gewonnen.
  • Der Physiker Harald Lesch sagte mal in der Sendereihe sci_xpert – Leschs Universum des Pay-TV-Syfy, dass die im Film gezeigten Raumschiffe aufgrund ihres Volumens durch Luftverdrängung einen so enormen Luftdruck in der Erdatmosphäre erzeugen würden, dass die Großstädte unter ihnen einfach zerbersten würden.
  • Der Schauspieler Ross Bagley spielte schon in der Serie „*Der Prinz von Bel Air“ als jüngster Familienzuwachs Nicky an der Seite von Will Smith.
  • Commander Data Schauspieler Brent Spiner hat einen kleinen Auftritt als Wissenschaftler in Area 51.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Fakten Quelle: Wikipedia

Hier gibt es noch ein paar Outtakes

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