Guardians of the Galaxy Vol.1 – Film Review | 2014

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Dauer: 121 Minuten | FSK 12

Der Film „Guardians of the Galaxy Vol.1“ von Regisseur und Drehbuchautor James Gunn aus dem Jahr 2014, mit Chris Pratt, Zoe Saldaña und Dave Bautista in den Hauptrollen, ist eine Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und der Auftakt einer Trilogie.

Peter Quill (Chris Pratt) ist nicht der umgänglichste Vertreter der Spezies Mensch. Doch er hat dafür Gründe: Als Kind (Wyatt Oleff) wurde er von Aliens unter der Führung des Weltraumpiraten Yondu Udonta (Michael Rooker) entführt. Als Erinnerung bleibt ihm nur eine Kassette mit den Lieblingssongs seiner Mutter (Laura Haddock). Als Star Lord reist er nun durch das Weltall und trifft auf andere Außenseiter. Sie gründen unter seiner Führung die „Guardians of the Galaxy“ und wollen gemeinsam den Weltraum schützen, der in großer Gefahr ist.

Quelle: Google

Rewatch in 2D 4K UHD

Guardians of the Galaxy Vol. 1“ war vor nun mehr knapp 9 Jahren ein echter Überraschungshit, davor kannte kaum einer die Truppe rund um Star Lord, Groot, Drax, Gamora und Rocket, die sich selbst die „Guardians of the Galaxy“ nennen. Was der ganzen Nummer wohl zu Gute kam, denn Marvel (Disney) hat James Gunn für das Projekt ziemlich viel kreativen Freiraum gelassen, was man dem gesamten Film anmerkt. Erst beim zweiten Teil wurde sich aufgrund des Großen Ganzen (MCU) seitens Marvel mehr eingemischt. Ich habe aber große Hoffnung, dass Gunn jetzt beim dritten Teil wieder mehr zu sagen hatte und seine Geschichte so zu Ende erzählt wie er es möchte und nicht wie die Marketingabteilung von Disney es gerne hätte. Die Review zum dritten Teil gibt es nächste Woche auf Hypenswert.

Die Casting-Entscheidung für die Guardians war bei allen Beteiligten ein absoluter Volltreffer. Hierzu muss wohl auch nicht mehr viel gesagt werden. James Gunn schafft es sogar, animierten Figuren so viel Charakter und Leben einzuhauchen, dass man tatsächlich mit ihnen mitfiebert und das obwohl einer dieser Charaktere nur „Ich bin Groot“ sagen kann. Optisch wurde sich hier richtig ausgetobt, so muss das aussehen wenn man in fremde Welten eintauchen will. Auch heute sehen 99% der Effekte noch ziemlich gut aus. Zu dem phantastischen Soundtrack bestehend aus alten Pop-Songs muss man ebenfalls nicht mehr viel sagen. „Hooked on a Feeling“ von der schwedischen Rock-Band „Blue Swede“ läuft seit dem immer mal wieder bei uns und auch „Ain’t No Mountain High Enough“ von Marvin Gaye und Tammi Tarrell ist und bleibt ein absoluter Evergreen. Auch die FSK 12 wurde hier bis zum Anschlag ausgereizt. Meiner Meinung nach ist „Guardians of the Galaxy: Vol. 1“ einer der besten Marvel-Comicverfilmungen aller Zeiten. Selbst Marvel-Hasser sollten sich wenigstens diesen Film mal anschauen, für Sciencefictionfans eine absolute Empfehlung. Von mir gibt es ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder in 4K bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug über 230 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 773,3 Millionen Dollar.
  • Wie in vielen Marvel-Filmen hat Stan Lee einen seiner Cameo-Auftritte. Er ist in der ersten Xandar-Szene des Films zu sehen, als Rocket ihn durch ein Fernrohr beobachtet.
  • In der Liste der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten belegt „Guardians of the Galaxy“ derzeit Platz 112 (Stand: 25. April 2023).
  • Noch vor der Veröffentlichung des Filmes wurde die Produktion eines zweiten Teils mit dem Titel „*Guardians of the Galaxy Vol. 2“ angekündigt. Die Regie übernahm dabei erneut James Gunn. Der deutsche Kinostart fand am 27. April 2017 statt.
  • Der dritte Teil läuft aktuell im Kino, wobei James Gunn nach Unstimmigkeiten mit Disney zunächst nicht mehr Regie führen sollte, später jedoch zum Glück wieder an Bord geholt wurde.
  • Die Handlung des ersten Teils wurde außerdem in der Zeichentrickserie „*Guardians of the Galaxy“ fortgesetzt, diese ist jedoch nicht Teil des Marvel Cinematic Universe (MCU).

Fakten Quelle: Wikipedia

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