Galaxy Quest – Film Review | 1999

0
913
© Paramount Pictures

Dauer: 101 Minuten | FSK 12

Der Film „Galaxy Quest“ von Regisseur Dean Parisot aus dem Jahr 1999, mit Tim Allen, Sigourney Weaver und Alan Rickman in den Hauptrollen, ist eine Parodie auf „Star Trek“, die „Trekkies“ und einige andere Filme aus dem Science-Fiction-Bereich.

Die Science-Fiction-Serie „Galaxy Quest“ mit den Schauspielern Jason Nesmith (Tim Allen), Gwen DeMarco (Sigourney Weaver), Tommy Webber (Daryl Mitchell), Sir Alexander Dane (Alan Rickman) und Fred Kwan (Tony Shalhoub) ist zwar längst abgesetzt, aber sie müssen immer noch zu Fan-Veranstaltungen, um Autogramme zu schreiben. Eines Tages werden sie von einer Gruppe Außerirdischer kontaktiert, die die Serie im All empfangen haben und sie für real halten. Ihr Planet wird von bösartigen Wesen bedroht und es liegt nun an der Gruppe, zu zeigen, was in ihnen steckt.

Quelle: Google

© Paramount Pictures

Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!

R.I.P. Alan Rickman! Aufgrund des viel zu frühen Ablebens des phantastischen Alan Rickman, sind wir nie in den Genuss einer Fortsetzung oder einer Serie gekommen, (siehe Sidefacts) was bis heute sehr bedauerlich ist. Auch wenn Seth MacFarlane das Ganze seit 2017 mit „*The Orville“ versucht und das recht erfolgreich, hätte ich die Galaxy Quest Crew sehr gerne wieder gesehen.

Galaxy Quest“ ist überraschend gut gealtert. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen sehen die digitalen Effekte immer noch ziemlich gut aus. Vor allem die Maske der kriegerischen Alienrasse ist immer noch absolut phantastisch und vergleichbar mit den Alien-Masken aus „*Das fünfte Element“ von 1997. Die Idee und Geschichte ist so bescheuert, dass sie schon wieder genial ist. Dank der enorm guten Besetzung und dem Zusammenspiel zwischen den Charakteren macht der Film von Anfang bis Ende Spaß. Immer wieder werden Bezüge zu Filmen wie „*Star Wars“ oder „*Alien“ gemacht (siehe Sidefacts). Für Fans von Science Fiction Filmen und Serien der Vergangenheit, eine absolute Empfehlung. Hier kommt sogar zwischenzeitlich echtes Star-Trek-Feeling auf. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Paramount Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 45 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 90 Millionen Dollar.
  • Die Musik parodiert die Titelmelodie der Star-Trek-Originalserie. Es gibt auch musikalische Andeutungen auf das „*Odyssee im Weltraum“-Thema The Foraging.
  • Ursprünglich waren Harold Ramis als Regisseur und Kevin Kline für die Hauptrolle vorgesehen.
  • Die Außerirdischen stellen sich als „Thermianer vom Klaatu-Nebula“ vor, eine Anspielung an den Namen der Hauptfigur des Films „*Der Tag an dem die Erde stillstand“.
  • Das Omega 13 bzw. seine mögliche Zerstörungskraft dürfte eine Anspielung auf das Omega-Molekül im Star-Trek-Universum sein.
  • Als Nesmith und Gwen auf dem Weg zum Reaktorkern durch einen Schacht klettern müssen, fragt Gwen (Sigourney Weaver): „Schächte…warum sind es immer Schächte?„. Das ist eine Anspielung auf die Alien-Filmreihe, in der die Schauspielerin die Rolle der Ellen Ripley spielte und oft auf der Flucht vor dem Alien durch diverse Schächte steigen musste.
  • Im Jahr 2015 plante das Online-Portal Amazon Prime Video eine Fortsetzung des Films als Serie. Alle Hauptdarsteller hatten bereits Verträge unterschrieben. Der plötzliche Tod von Alan Rickman im Januar 2016 setzte dem Projekt jedoch ein Ende.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kommentiere den Artikel

Bitte gib dein Kommentar ein!
Gebe Bitte hier deinen Namen ein