© Sony Pictures

Dauer: 135 Minuten | FSK 16 | 4K UHD

Der Film „Fury – Herz aus Stahl“ von Regisseur David Ayer aus dem Jahr 2014, mit Brad Pitt, Logan Lerman, Michael Peña, Shia LaBeouf und Jon Bernthal in den Hauptrollen, ist ein Kriegsdrama mit einer gehörigen Portion Action.

Der Zweite Weltkrieg ist im April 1945 fast vorbei, doch gerade die letzen Kilometer ins Herz des Deutschen Reiches sind besonders hart umkämpft. An vorderster Front kämpft auch Sergeant Wardaddy (Brad Pitt), der seinen Sherman-Panzer „Fury“ mit fünf Soldaten Besatzung befehligt. Kurz bevor die Kapitulation unterzeichnet wird, bekommt er einen letzten Auftrag: Mit seinem Panzer soll er weit hinter die feindlichen Linien vorstoßen, um das Nazi-Regime endgültig in die Knie zu zwingen.

Quelle: Google

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„Man sollte alles erdenklich mögliche tun, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.“

Fury – Herz aus Stahl“ ist ein kompromissloser Anti-Kriegsfilm, der die letzten Tage des 2. Weltkriegs zeigt. Meiner Meinung nach müsste der Film eine FSK 18 erhalten. Die Brutalität sucht seines Gleichen, absurd wieviele Menschen in den letzten Stunden des Krieges noch ihr Leben lassen mussten. Darunter auch nicht all zu wenige Kinder, die mangels Soldaten als Nachschub an die Front geschickt wurden. Einfach nur grausam.

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Nichtsdestotrotz macht der Film auf eine seltsame Art und Weise Spaß und man fiebert richtig mit der Panzertruppe mit. Die Charakterentwicklung des Neulings, gespielt von Logan Lorman, ging für meinen Geschmack etwas zu schnell. Der restliche Cast ist phantastisch, selbst dem größten Psycho der Truppe wünscht man letzten Endes nicht den Tod. Ein spannender und enorm gut inszenierter Anti-Kriegsfilm, der sicherlich auch an einigen Schulen gezeigt wird. Nur so kann ich mir die FSK 16 Einstufung erklären, da das hier alles schon recht authentisch aussieht und definitiv ein abschreckendes Beispiel für Krieg ist. Wer danach noch Lust hat in den Kampf zu ziehen, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Von mir gibt es ★★★★ Sterne und ein Herzchen.

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Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD. Auch in 4K UHD bei *Netflix verfügbar.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 68 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 208 Millionen Dollar.
  • Im November erregte die Filmproduktion landesweite Aufmerksamkeit, da auch am Volkstrauertag, dem nationalen Gedenktag für die Kriegstoten am 11. November, Dreharbeiten mit Darstellern in deutschen Wehrmachts- und SS-Uniformen sowie lautstarken Spezialeffekten stattfanden. Regisseur David Ayer entschuldigte sich später für den Vorfall.
  • Im Film ist der letzte fahrbereite Panzerkampfwagen VI „Tiger“ zu sehen. Das Fahrzeug mit der Kennnummer 131 gehört dem Panzermuseum Bovington im englischen Dorset. Der im Film verwendete M4A2E8 Sherman mit der Kennnummer T-224875 wurde ebenfalls dem Bovington Tank Museum entliehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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