Fröhliche Weihnachten – Film Review | 1983

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© United International Pictures (UIP)

X-Mas Weeks – #11 – Fröhliche Weihnachten (1983)

Dauer: 93 Minuten | FSK 6

Der Film „Fröhliche Weihnachten“ (OT: „A Christmas Story“) von Regisseur Bob Clark aus dem Jahr 1983, mit Melinda Dillon, Darren McGavin und Peter Billingsley in den Hauptrollen, ist eine Familien-Komödie und basiert auf den Kurzgeschichten von Jean Parker Shepherd.

In den 1940er-Jahren wünscht sich der neunjährige Ralphie (Peter Billingsley) sehnlichst ein Red Rider Karabiner Luftgewehr mit eingebautem Kompass zu Weihnachten. Doch sowohl seine Lehrerin als auch der Kaufhausweihnachtsmann und auch seine Mutter (Melinda Dillon) lehnen den Wunsch mit dem Hinweis ab, „Du schießt dir noch ein Auge aus!„. Dennoch setzt Ralphie alles daran, seine Eltern von dem Wunsch zu überzeugen. Zudem haben er und sein schrulliger Vater (Darren McGavin) bis zum Weihnachtsmorgen noch eine Reihe verrückter Vorfälle zu überstehen.

Quelle: Google

© United International Pictures (UIP)

Fröhliche Weihnachten“ ist so eine Art Anti-Weihnachtsfilm, der über die Jahre, zumindest in den USA, zu einem echten Weihnachtsklassiker avancierte. Hierzulande ist der Film wohl den meisten völlig unbekannt. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass der Film in Deutschland zur Weihnachtszeit im Fernsehen gesendet wurde. Die Geschichte um einen kleinen Jungen, der sich ein Luftgewehr wünscht und alle Tricks versucht, um dieses unterm Weihnachtsbaum zu finden, ist voller Strapazen und dem üblichen Vorweihnachtsstress. Garniert mit Schneeballschlachten gegen fiese Rowdys und schief gesungenen Weihnachtsliedern.

© United International Pictures (UIP)

Die Inszenierung ist für 1983 recht schmissig und bringt durch den Off-Sprecher, dem Durchbrechen der 4. Wand und den Wunschvorstellungen des Hauptprotagonisten frischen Wind in die doch immer gleichen Weihnachtskomödien rein. Auch der Humor zündet heutzutage noch überraschend gut. Bei der Szene in der die Mutter ihren Sohn „warm“ anzieht kamen Erinnerungen hoch. Ein weiteres Highlight ist sicherlich der arme Junge, der mit seiner Zunge am Mast festgefroren ist. So sieht also ein Zungenverband aus. Alles in allem ist „Fröhliche Weihnachten“ ein schöner nostalgischer Weihnachtsfilm der etwas anderen Art. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© United International Pictures (UIP)

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *Mediabook Cover A, *Cover B und aktuell kostenlos bei *Prime Video.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 3,3 Millionen Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 21 Millionen Dollar.
  • Der Schauspieler Jack Nicholson hätte gern die Rolle von Ralphies Vater übernommen, jedoch war der Regisseur Bob Clark mit seinem Darsteller Darren McGavin sehr zufrieden. Auch dem Darsteller des Ralphie Peter Billingsley gab er im Casting den Vorzug vor beispielsweise Will Wheaton.
  • In der deutschen Synchronisation leiht Harald Juhnke dem Erzähler seine Stimme, der Ralphies Gedanken verdeutlicht. Im O-Ton übernahm Schauspieler und Moderator Jean Parker Shepherd (1921–1999) diese Aufgabe. Der Film basiert auf Shepherds Kurzgeschichten, die teilweise an seine eigene Kindheit angelehnt sind.
  • Der Film wurde u. a. 2012 mit „*A Christmas Story 2“ mit Braeden Lemasters in der Hauptrolle fortgesetzt. Inzwischen ist Ralphie schon 16 Jahre alt und wünscht sich dieses Mal ein Auto zu Weihnachten.
  • Seit dem 08.12.2022 läuft „A Christmas Story Christmas: Leise rieselt der Stress“ in den deutschen Kinos. Eine späte Fortsetzung mit den (noch lebenden) Darstellern des ersten Teils.

Fakten Quelle: Wikipedia

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