Fright Night – Die Rabenschwarze Nacht – Film Review | 1985

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🎃Horroktober 2022 – #22 – Fright Night (1985) Remastered

© Sony Pictures

Dauer: 106 Minuten | FSK 16

Der Film „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ von Regisseur Tom Holland („Chucky – Die Mörderpuppe“, 1988) aus dem Jahr 1985, mit William Ragsdale, Chris Sarandon, Amanda Bearse und Robby McDowall in den Hauptrollen, ist eine Horror-Komödie mit Kultstatus.

Charley Brewster (William Ragsdale) ist ein normaler Teenager. Er liebt seine Mutter (Dorothy Fielding), seine Freundin Amy (Amanda Bearse), seinen alten Ford Mustang und Horrorfilme. Lediglich Mathematik-Aufgaben und Amys Jungfräulichkeit bereiten Charley manchmal Schwierigkeiten. Doch in einem Punkt scheint er total zu spinnen: Er ist fest davon überzeugt, dass im Nachbarhaus ein Vampir (Chris Sarandon) eingezogen ist. Doch niemand will ihm glauben.

Quelle: Google

© Sony Pictures

Ich bin 1995 mit „Fright Night“ in Berührung gekommen. In diesem Jahr hatte ich Zugang zu einem programmierbaren VHS-Rekorder. Damals wurden Fernsehzeitschriften auch noch fast auswendig gelernt um ja nichts zu verpassen. Zu der Zeit habe ich alles was interessant klang aufgenommen. „Fright Night“ war dabei ein echter Glücksgriff und hat für mich das Genre Horror-Komödien aufgemacht. Von da an habe ich mir alles angeschaut was mit Horror zu tun hat. Vorher kannte ich nur Leslie Nielsons „*Dracula – Tod aber Glücklich“ oder „*Die Addams Family“. Doch im Gegensatz zu diesen Filmen geht es hier zwischenzeitlich richtig zur Sache. Dank der guten practical effects wird es ab und an sogar ein bisschen eklig. Die handgemachten Effekte sind recht gut gealtert und auch die Kameraarbeit fällt positiv auf.

Inspiriert ist der Film wohl von Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“. Nur dass der Hauptdarsteller hier das Treiben eines Vampirs von seinem Fenster aus bei beobachtet. Es werden auch einige denkwürdige Regeln aufgestellt. Z. B. dass ein Vampir ein Haus nur betreten kann, wenn man ihn herein bittet. Marcy D’Arcy (Amanda Bearse) aus der Sitcom „Eine schreckliche nette Familie“ spielt hier Charleys Freundin Amy. Highlight des Films ist der Vampirjäger Peter Vincent, gespielt von Robby McDowall, den man aus den alten „*Planet der Affen“-Filmen kennt. Von mir gibt es mit dicker Nostalgiebrille auf der Nase ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Sony Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 9 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 25 Millionen Dollar.
  • McDowalls Rollenname Peter Vincent war als Hommage gedacht für zwei Ikonen des klassischen Horrorfilms, Peter Cushing und Vincent Price. Mit Price verband McDowall eine langjährige private Freundschaft. Eine Spur Christopher Lee sei auch noch beigefügt, so Roger Ebert.
  • Der Film gewann im Jahr 1986 drei Saturn Awards für den besten Horrorfilm, das beste Drehbuch und für Roddy McDowall als besten Nebendarsteller. Weiterhin erhielt er Nominierungen in den Sparten Beste Regie, Beste Spezialeffekte sowie Chris Sarandon als bester Hauptdarsteller. Tom Holland gewann 1986 einen Preis des Filmfestivals Fantasporto und wurde für einen weiteren Preis dieses Festivals nominiert.
  • Im Jahr 1988 wurde die Fortsetzung „*Mein Nachbar, der Vampir“ (R: Tommy Lee Wallace) veröffentlicht, in der Robby McDowall erneut die Rolle von Peter Vincent übernahm.
  • Eine Neuverfilmung mit Anton Yelchin, Colin Farrell, Christopher Mintz-Plasse und David Tennant in den Hauptrollen erschien im Jahr 2011 mit dem Titel „Fright Night“.

Fakten Quelle: Wikipedia

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