Finch – Film Review | 2021

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© Apple

Der Film „Finch“ von Regisseur Miguel Sapochnik („Repo Men“, 2010) aus dem Jahr 2021, mit Tom Hanks, einem Hund und einem Roboter namens Jeff (dt. Stimme Tim Sander) in den Hauptrollen, ist ein dystopisches Science-Fiction-Drama das weltweit exklusiv auf AppleTV+ gestartet ist.

Irgendwann nach dem Jahr 2038 ist die Welt nicht mehr bewohnbar, das Klima macht das Leben weitestgehend unmöglich. In dieser post-apokalyptischen Zukunft entwickelt der sterbenskranke Erfinder Finch (Tom Hanks) einen Roboter, der sich nach seinem Tod um seinen Hund kümmern soll.

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Dass die Sonne nicht nur Lebensspender ist, sondern auch ein enormes Zerstörungspotenzial hat, sollte ja jedem bewusst sein. Aber dass die Gegebenheiten aktuell so sind wie sie sind, gleicht an ein Wunder. Denn wären wir etwas näher an der Sonne oder etwas weiter weg, wäre ein Leben so wie wir es kennen auf der Erde gar nicht möglich. Genau das macht den Klimawandel und den ökologischen Fußabdruck den die Menschheit, in ihrer im Vergleich noch recht jungen Geschichte, hinterlassen hat, zu einem nachvollziehbaren Szenario.

Was das für Auswirkungen für die Zukunft unserer Kinder haben könnte, zeigt „Finch“ eindrucksvoll. Von Sandstürmen und enormer Hitze geplagt macht sich Tom Hanks auf die Suche nach überlebenswichtigen Ressourcen. Tom Hanks trägt den Film mit Leichtigkeit auf seiner Schulter. Auch das Zusammenspiel mit seinem Hund und dem Roboter sind wirklich schön anzusehen. Optisch sieht der Film ebenfalls ziemlich gut aus, wie man es auch von Apples eigenen Inhalten gewohnt ist. Der Soundtrack wurde vom Oscar-Preisträger Gustavo Santalolla komponiert und mit bekannten Oldies und Evergreens bestückt. Ein herzzerreißender kleiner Science-Fiction-Film den jeder Genrefan mal gesehen haben sollte. Von mir gibt es ★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

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Den Film gibt es bei *AppleTV+

Sidefacts:

  • Es handelt sich nach seinem Regiedebüt „Repo Men“ aus dem Jahr 2010 um den zweiten Spielfilm von Regisseur Miguel Sapochnik. Zwischenzeitlich führte er bei Fernsehserien wie „*Game of Thrones“ Regie. U. a. bei der Folge „Die Schlacht der Bastarde“.
  • Das Drehbuch schrieben Craig Luck und Ivor Powell. Dieses landete 2017 auf der Blacklist der besten unverfilmten Ideen Hollywoods.
  • Ursprünglich wollte Universal Pictures den Film unter dem Titel „Bios“ in die Kinos bringen. Aufgrund der Corona-Pandemie übernahm Apple TV+ den Vertrieb, wo er nun seit 5. November 2021 unter dem Titel „Finch“ gezeigt wird.

Fakten Quelle: Wikipedia

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