Die nackte Kanone 33⅓ – Film Review | 1994

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© Paramount Pictures

Der Film „Die nackte Kanone 33⅓“ von Regisseur Peter Segal aus dem Jahr 1994, mit Leslie Nielson, Priscilla Presley und George Kennedy in den Hauptrollen, ist der Abschluss der „Nackte-Kanone“-Reihe.

Eigentlich hatte sich Lieutenant Frank Drebin (Leslie Nielson) von der Spezialeinheit zurückgezogen und zur Ruhe gesetzt und seiner Angebetenen Jane (Priscilla Presley) einen kleinen Frank versprochen. Doch dann wird er überredet, einen Undercover-Auftrag im Staatsgefängnis zu übernehmen. Dort findet er heraus, dass auf die Oscar-Verleihung ein Bombenanschlag verübt werden soll. Also schleust er sich kurzerhand ins Gefängnis ein, um das Vertrauen des Gangsters zu gewinnen.

Quelle: Google

© Paramount Pictures

Damals mit 12 Jahren im Kino gesehen

Der Kinosaal hat den gesamten Film enorm abgefeiert. Es war so als würde man sich mit über 100 Freunden ein Standup der Extraklasse anschauen. Denn die Gagdichte ist sehr hoch, versuchten die ersten beiden Teile noch halbwegs eine schlüssige Geschichte zu erzählen, wird hier beim dritten Teil gefühlt nur ein Sketch nach dem anderen abgefeuert. Hier sind zum Teil dann auch wirklich alberne Sachen dabei, die eher was für die jüngeren Zuschauer sind. Die nachfolgenden Filme von Leslie Nielson wurden nur noch mit diesem Schema produziert. Die Oscarverleihung war mein Highlight des Films. Einfach herrlich! Da können sich die echten Oscars mal eine Scheibe von abschneiden. Das ist Entertainment! Von mir gibt es ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Paramount Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 30 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 132 Millionen Dollar.
  • Der Mann, der in der Eröffnungsszene seinen Rasenmäher auf den Treppen verfolgt, ist Will Ferrell.
  • Earl Boen, der als Psychiater in der Terminator-Reihe bekannt wurde, spielt in diesem Film den Familientherapeuten Dr. Stuart Eisendrath.
  • Die Haushälterin spielt Ann B. Davis, die als Haushälterin Alice Nelson in der Serie „*Drei Mädchen und drei Jungen“ (Originaltitel: The Brady Bunch) bekannt wurde.
  • Der Aufseher, der im Gefängnis den Fluchtplan entdeckt, ist R. Lee Ermey, der den Drill-Instructor in „*Full Metal Jacket“ spielte.
  • Als Tyrone nach einer Schlägerei von Uniformierten festgehalten wird, sagt er im Originalton den Satz „Can’t we all just get along?“, während ihm Reporter Mikrophone hinhalten. Dies ist eine Referenz auf Rodney King, der Opfer von Polizeigewalt wurde und Auslöser der nachfolgenden Unruhen in Los Angeles 1992 war.
  • Zur Oscar-Verleihung haben zahlreiche bekannte Personen kurze Gastrollen und spielen sich selbst: Weird Al Yankovic und Vanna White als Gäste, Mariel Hemingway, Ellliott Gould, Raquel Welch, Olympia Dukakis und James Earl Jones als Laudatoren, Maey Lou Retton, Morgan Fairchild, Shannon Doherty und Florence Henderson als Nominierte sowie Pia Zadora als Sängerin.
  • Bei der Verleihung des Oscars für den besten Film gibt es ein unübersetzbares Wortspiel: Es wird gesagt, dass alle Filme bis auf einen kommerziell erfolgreich waren. Als Drebin den Umschlag ergreift, ruft er „It’s the bomb„, da er befürchtet, dass sich in dem Umschlag die Briefbombe befindet. Daraufhin jubeln Leute im Publikum und stehen auf, da sie denken, ihr Film hätte gewonnen. Dies ist eine Anspielung darauf, dass ein kommerzieller Film-Flop in den USA „box-office bomb“ oder einfach „bomb“ genannt wird. Also dachten die Macher des gefloppten Films, sie hätten gewonnen.
  • Am Ende des Films mischt sich jemand mit Brille, einem rot-weiß gestreiften Pullover und einer Bommelmütze unter die applaudierenden Zuschauer, dies ist eine Referenz auf Walter aus „Wo ist Walter?“ (im Original: Wally/Where’s Wally?).
  • In einer der letzten Szenen, in der Papshmir auf der Toilette sitzend gefilmt wird, liest dieser eine Ausgabe des Playboy mit Anna Nicole Smith (welche im Film Tanya Peters darstellt) am Cover des Magazins.
  • Für O.J. Simpson war dies der bislang letzte Film. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten wurde er unter Mordverdacht vor Gericht gestellt. Dies war auch der Hauptgrund, warum es keinen weiteren Film der Reihe mehr gab.
  • Fred Ward, der hier Rocco Dillon spielt, spielt auch im parodierten Film Flucht von Alcatraz einen Gefangenen.
  • 33 1/3 ist eine Anspielung auf die Geschwindigkeit, mit der sich eine Schallplatte dreht, sie erreicht normalerweise eine Geschwindigkeit von 33 1/3 rpm. Ursprünglich sollte der Film im englischen Original den Zusatztitel „For the Record“ bekommen, doch man entschied sich dagegen, da man befürchtete, dass zu wenig Leute die Anspielung verstehen würden.
Auch der dritte Teil parodierte verschiedene Spielfilme:
  • In Anspielung auf „*Jurassic Park“ wird zu Beginn das Polizeiauto von einem Dinosaurier zertrampelt. Später wird der Schatten eines Dinos im Polizeirevier gezeigt, eine Anspielung auf Alfred Hitchcocks Cameo-Auftritte in seinen Filmen.
  • Bei der Oscarverleihung wird ein Film namens „Geriatric Park“ nominiert.
  • Als Jane mit ihrer Freundin Louise mit dem Wagen durchbrennt, wird auf „*Thelma & Louise“ Bezug genommen.
  • Die Duschszene im Gefängnis, in der Drebin von einem bulligen homosexuellen Mitgefangenen belästigt wird, bezieht sich auf „*Flucht von Alcatraz“. Die Flucht aus dem Gefängnis, der Tunnelbau und das Verteilen des Schutts aus dem Tunnelbau durch die Hosentaschen auf dem Gefängnishof sind Anspielungen auf den Film „*Gesprengt Ketten“.
  • Parallelen gibt es auch zu „*Sprung in den Tod“, in dem ein Gangster eine außerordentlich enge Beziehung zu seiner Mutter hat und ein Polizeikommissar sich ins Gefängnis einschleust, um den Täter zur Strecke zu bringen.
  • Nach einer erfolgreichen Probesprengung in der Nähe von Roccos Haus agiert Rocco in der englischen Version wie „*Beavis and Butt-Head“ durch mehrfaches Wiederholen des Worts cool und dem typischen Beavis and Butt-Head-Lachen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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