Die nackte Kanone 2 1/2 – Trailer | 1991

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© Paramount Pictures

Dauer 85 Minuten | FSK 12

Der Film „Die nackte Kanone 2½“ von Regisseur David Zucker aus dem Jahr 1991, mit Leslie Nielson, Priscilla Presley und George Kennedy in den Hauptrollen, ist die Fortsetzung des 1988 erschienen gleichnamigen Films.

Lieutenant Frank Drebin (Leslie Nielson) von der Spezialeinheit muss mal wieder die Kohlen aus dem Feuer holen: Ein Wissenschaftler, dessen Publikationen entscheidend für die Stromindustrie sind, wird kurzerhand im Auftrag von machtgierigen Konzernbossen entführt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Drebin nimmt die Ermittlungen auf und trifft dabei auf seine alte Flamme Jane (Priscilla Presley).

Quelle: Google

© Paramount Pictures

„Das ist tell Todd, äh das ist toll Ted.“

Die nackte Kanone„-Reihe ist einfach legendär. Einen kleinen Faden Nachgeschmack hinterlässt hier heutzutage die Präsenz von O.J. Simpson, der hier eine größere Nebenrolle als im ersten Teil hat. Der Humor ist wirklich herrlich bescheuert. Irgendwo tief in mir drinnen hat sich durch Filme wie „*Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“, „*Loaded Weapon 1“ oder „*Das Leben des Brain“ ein Softspot für diese Art von Humor entwickelt. „Die nackte Kanone“ ist da auch nicht ganz unschuldig dran. Wenn Frank Drebin von Priscilla Presley zwei Backpfeigen abwert und dann von einer dritten Hand doch noch eine gewatscht kriegt, dann muss ich einfach lachen.

Genau auf diesem Niveau bewegen wir uns hier. Wem das schon zu doof ist, der sollte generell einen riesen Bogen um „Spoof“-Filme machen. Vor allem die Verarschungsfilme, die nach der Jahrtausendwende veröffentlicht wurden. Die haben absolut keinerlei Charme mehr und sind unfassbar billig produziert. Ich spreche von Filmen wie „*Meet the Spartans“ („Meine Frau die Spartaner und Ich“) oder „*Beilight – Biss zum Abendbrot“. Dagegen ist „Die nackte Kanone“ ein wahres Meisterwerk und einer der besten Vertreter seines Genres. Von mir gibt es ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Paramount Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 23 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 192 Millionen Dollar.
  • Einige der Gags, wie etwa der Pistolenzweikampf auf nicht einmal zwei Meter Entfernung oder die Befragung Quasimodos als Zeuge, sind Ableger aus der Fernsehserie „*Die nackte Pistole“, die die Inspiration für die Nackte-Kanone-Filme bot.
  • In der Bar spielt ein Klavierspieler mit dem Namen Sam wie in „*Casablanca“. Er spielt allerdings das Lied „Ding-Dong! The Witch Is Dead“ aus dem Musicalfilm „*Der Zauberer von Oz“ (1939).
  • Auf dem Ball bekommt der Rollstuhl des Meinheimer-Doppelgängers einen Kurzschluss und fliegt im Stile von „*E. T. – Der Außerirdische“ am Mond vorbei.
  • Als sich Jane und Frank versöhnen, sitzen sie in Anlehnung an die Protagonisten aus „*Ghost – Nachricht von Sam“ an der Töpferscheibe.
  • Die Szene mit der Atombombe ist eine Anspielung auf den James-Bond-Film „*Goldfinger“, da Bond in diesem eine Atombombe ähnlichen Aussehens zu entschärfen versucht.
  • Zsa Zsa Gabor spielt sich selbst in einer Gastrolle: In der Anfangssequenz schlägt sie auf den Polizeiwagen ein, was eine Anspielung auf einen Vorfall aus dem Jahr 1989 ist, als sie einem Polizisten eine Ohrfeige verpasste.
  • Wie auch im ersten Teil hat Weird Al Yankovic eine kurze Gastrolle, diesmal spielt er nicht sich selbst, sondern einen bewaffneten Gangster auf dem Polizeirevier.
  • Der Mann, der auf dem Ball beim Tanz mit Jane von Frank abgelöst wird, ist Mel Tormé. Im Film „*Top Secret!“ aus dem Jahr 1984 gab sich die Hauptfigur Nick Rivers in einer Szene als Mel Tormé aus (in der deutschen Synchronisation wurde daraus Heino). In beiden Filmen führte David Zucker Regie.
  • Drebins Rede an Ende („Ich möchte eine Welt…“) erinnert an Martin Luther King „I Have a Dream“-Rede.
  • Die Ärzte verwendeten einen Teil von Drebins Schlussrede am Anfang ihres Lieds Friedenspanzer vom Album „Die Bestie in Menschengestalt“.
  • 1994 erschien die Fortsetzung „Die nackte Kanone 33⅓“. Dieses Mal unter der Regie von Peter Segal.

Fakten Quelle: Wikipedia

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