Die Goonies – Film Review | 1985

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© Warner Bros.

Dauer: 114 Minuten | FSK 12

Der Film „Die Goonies“ von Regisseur Richard Donner („Lethal Weapon“, 1987) aus dem Jahr 1985, mit Sean Austin, Jeff Cohen, Corey Feldman, Kerri Green, Martha Plimpton, Ke Huy Quan und Josh Brolin in den Hauptrollen, ist eine Abenteuer-Komödie für die ganze Familie.

Die Goonies, eine Kinderbande, finden auf dem Dachboden die mysteriöse Schatzkarte eines berüchtigten Piraten. Um zu verhindern, dass die Häuser ihrer Eltern wegen eines Country Clubs abgerissen werden, beschließen sie, auf die Suche nach dem Piratenschatz zu gehen. Damit beginnt ein Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übertrifft. Dabei werden sie auch noch von einer gefährlichen Gangsterfamilie verfolgt.

Quelle: Google

Die Goonies“ gehört definitiv zu den Top Lieblingsfilmen meiner Kindheit. Man merkt in jeder Sekunde, dass Spielberg als Produzent einen starken Einfluss auf den Film genommen hat, der ja auch die Idee zum Film hatte. Das Drehbuch wurde dann von Chris Columbus („*Kevin Allein zu Haus“, 1990) geschrieben. Die meisten der Kinderdarsteller wurden später zu Hollywoodstars. Nur Corey Feldman war schon vor dem Film ein gefragter Kinderdarsteller. Der große Durchbruch ist ihm leider immer verwehrt geblieben. Jonathan Ke Quan alias Data wurde ein Jahr zuvor durch seine Rolle als Shorty in „*Indiana Jones und der Tempel des Todes“ bekannt und feierte mit „*Everything, Everywhere All At Once“ sein Schauspielcomback. Josh Brolin ist bis heute eine feste Größe in Hollywood und Sean Astin wurde als „Hobbit Samweis Gamdschie“ in Peter Jacksons Filmtrilogie „*Der Herr der Ringe“ weltweit bekannt. Martha Plimpton wurde in ihrer Karriere mehrfach für den Emmy nominiert. Kerri Green und Jeff Cohen traten ebenfalls noch vereinzelt in Filmen und Serien auf. Auch für die Darsteller der Fratellis erwies sich der Film als Karrieresprungbrett.

Der 80er Jahre Kleinstadt Look hat einfach Charme, zusammen mit dem phantastischen Soundtrack fühlt man sich gleich wieder wie ein Kind, das sich zusammen mit seinen alten Freunden auf Schatzsuche begibt. Gejagt von der Mafia und die Zeit im Nacken. Spannender könnte ein Kinderabenteuerfilm kaum sein. Neben der genialen Besetzung sind die handgemachten Effekte und die Todesfallen ein absolutes Highlight. Für viele ist Sloth ein Monster, aber ich finde ihn super. Er ist ja auch neben den Kids der eigentliche Held der Geschichte. „Die Goonies“ ist ein schöner Abenteuerfilm mit Humor, Action und sogar ein paar Gruselmomenten für Kinder. Von mir gibt es ★★★★½ und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 19 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 125 Millionen Dollar. In Deutschland waren etwa 1,7 Millionen Zuschauer im Kino.
  • Als Drehort für die Kleinstadt diente Astoria in Oregon. Für das für die Höhlenszenen sehr wichtige Szenenbild war J. Michael Riva, ein Enkel von Marlene Dietrich, verantwortlich.
  • Am Ende des Films, wenn die Kinder ihren Eltern erzählen, was sie alles erlebt haben, sprechen sie auch von einem großen Kraken, der ihnen Angst eingejagt habe. Hier beziehen sie sich auf eine Szene, die aus dem endgültigen Film herausgeschnitten worden war. Diese ist in den Extras der DVD- und Bluray-Ausgaben des Filmes enthalten.
  • Der Titelsong des Films, „The Goonies ’R’ Good Enough“ von Cyndi Lauper, erreichte 1985 Platz 10 der US-Charts. In dem Musikvideo zum Song tritt Lauper gemeinsam mit den jungen Darstellern auf, im Spielfilm ist sie kurz im Fernseher zu sehen. Im Jahr 2000 erschien eine Coverversion des Liedes von New Found Glory.
  • Der Schwarzweißfilm, den Sloth im Fernsehen schaut, ist der Abenteuerklassiker „*Unter Piratenflagge“ (1935) mit Errol Flynn.
  • Nahezu parallel zum Film erschienen verschiedene Spiele auf unterschiedlichen Plattformen.
  • 2017 wurde Die Goonies in das National Film Registry für besonders erhaltenswerte US-amerikanische Filme aufgenommen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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