Der gestiefelte Kater 2 – Der letzte Wunsch – Film Review | 2022

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© Universal Pictures | DreamWorks Animation

Dauer: 103 Minuten | FSK 6

Der Film „Der gestiefelte Kater 2 – Der letzte Wunsch“ von Joel Crawford aus dem Jahr 2022 ist ein Animation-Abenteuerfilm für die ganze Familie und eine Fortsetzung zu „*Der gestiefelte Kater“ (2011), dem ersten Spin-off der „Shrek“-Filmreihe.

Als der gestiefelte Kater (dt. Stimme: Benno Fürmann) feststellen muss, dass er acht seiner neun Leben bereits aufgebraucht hat, begibt er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Wunschstern. Nur mit seiner Kraft kann er sein Konto wieder auf neun Leben auffüllen. Auf der langen Reise wird er von Kitty Samtpfote (dt. Stimme: Carolina Vera Squella) und seinem neuen Freund, dem kleinen Hund Perrito (dt. Stimme: Riccardo Simonetti), unterstützt. Auf dem Weg in den sagenumwobenen schwarzen Wald, in dem der Wunschstern verborgen sein soll, erlebt das ungleiche Trio jede Menge Abenteuer.

Quelle: Google

© Universal Pictures | DreamWorks Animation

Der Trailer hat schon wahnsinnig Spaß und Lust auf mehr gemacht. Was einem dort schon auffällt ist, dass der Animationsstil geändert wurde und jetzt weniger an die „*Shrek“-Filme, sondern eher an „*Spider-Man – A New Universe“ oder „*Mitchells vs Machines“ erinnert. Dabei wird sich hier richtig ausgetobt mit verschiedenen Stilen. Die Geschichte ist überraschend kreativ und enorm rasant umgesetzt. Hier gibt es nur ein paar wenige ruhige Momente, dort kommt dann aber auch durchaus Atmosphäre auf. Diese Szenen erinnern zum Teil stark an Tarantinos Werke, wie z. B. „*The Hateful Eight“ oder „*Inglourious Bastards“. Das ein oder andere Easter-Egg aus anderen Märchen gibt es auch zu entdecken.

© Universal Pictures | DreamWorks Animation

Der Humor ist wirklich gelungen, hier folgt ein Gag nach dem anderen. Schade ist nur, dass man den gestiefelten Kater manchmal durch den Akzent nicht richtig verstehen kann. Die anderen Synchronsprecher machen allesamt einen guten Job, selbst Riccardo Simonetti war überraschend okay. Warum man eine so große Rolle mit einem Amateur-Sprecher besetzt, bleibt mir dennoch ein Rätsel. Dafür sind Oliver Kalkofe und Michael Lott als Bösewichte absolut genial. „Der gestiefelte Kater 2: Der letzte Wunsch“ ist in allen Belangen besser als sein Vorgänger, was ja eher selten vorkommt. Die Macher haben hier wirklich einen wunderschönen, lustigen und äußerst kreativen Film mit einer schönen Message abgeliefert. Eine absolute Empfehlung für jeden, der auch im entferntesten was mit Animationsfilmen anfangen kann. Von mir gibt es starke ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures | DreamWorks Animation

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 90 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 401 Millionen Dollar.
  • Nach dem Erfolg des ersten Teils teilte der ausführende Produzent Guillermo del Toro im November 2012 mit, dass Chris Miller, der Regisseur des ersten Teils, den gestiefelten Kater in einem zweiten Film auf ein Abenteuer an einen „sehr exotischen Ort“ mit nehmen möchte. Er sagte auch, dass ein paar Entwürfe für das Drehbuch fertiggestellt seien.
  • Im April 2014 sagte Sprecher Antonio Banderas, dass die Arbeit an der Fortsetzung begonnen hätte. Stand 12. Juni 2014 trug der Film den Titel „Der gestiefelte Kater 2: Neun Leben & 40 Diebe“. Im März 2015 sagte Banderas, dass dasDrehbuch umstrukturiert werden würde. Er deutete auch an, dass Shrek in dem Film auftauchen könnte.
  • Wie beim vorherigen DreamWorks-Film „*Die Gangster Gang“ (2022) ließ sich das Studio vom Animationsdesign des Films „*Spider-Man: A New Universe“ von Sony Pictures Animation inspirieren, um den Film stärker an Bilderbuch-Illustrationen erinnern zu lassen. Den Impuls setzte Illustrator Nate Wragg, der zuvor ebenfalls an „*The Croods – Alles auf Anfang“ beteiligt war.
  • Als weitere Inspirationsquelle wurde auch der populäre Anime „*Akira“ aus dem Jahr 1988 genutzt, während Die Gangster Gang zuvor noch auf Elemente aus „*Lupin III“ setzte. Mit neuer Technologie fokussierte sich das Team von DreamWorks mehr auf ein malerisches Design, um den Film wie eine Märchenwelt aussehen zu lassen. Damit distanzieren sie sich von jenem Stil, der von Studio Pacific Data Images 2001 mit „*Shrek – Der tollkühne Held“ geprägt wurde.

Fakten Quelle: Wikipedia

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