Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen – Film Review | 1986

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© 20th Century Fox | Paramount Pictures

Der Film „Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen“ von Regisseur Peter Faiman aus dem Jahr 1986, mit Paul Hogan und Linda Kozlowski in den Hauptrollen, ist eine RomCom im Cultuere Clash Gewand.

Die amerikanische Journalistin Sue Charlton (Linda Kozlowski) will eine Reportage über den australischen Krokodiljäger Mick „Crocodile“ Dundee (Paul Hogan) schreiben. Der raue, aber liebenswerte Naturbursche reist mit ihr durch den Busch und sie lernt Land und Leute kennen und lieben. Begeistert lädt Sue den Abenteurer ein, mit ihr nach New York zu kommen. Dort muss er lernen, wie man im Großstadtdschungel überlebt, und sorgt durch seine Unkenntnis des Großstadtlebens für zahlreiche Missverständnisse.

Quelle: Google

© 20th Century Fox | Paramount Pictures

Das nennst du ein Messer!?

Crocodile Dundee“ ist Teil meiner Kindheit und ebnete den Weg für meine Leidenschaft für Abenteuerfilme wie „*Indiana Jones“ oder „*Die Jagd nach dem Grünen Diamanten“. Der Kontrast zum australischen Outback und einer Großstadt wie New York ist enorm und wird hier durch eine wunderbar ruhige erste Hälfte noch verstärkt. Die Darstellung des Großstadtdschungels wird hierbei mit Klängen des Ditcheridoo untermalt. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt hervorragend, sie war sogar so gut, dass die beiden 23 Jahre lang verheiratet waren und einen gemeinsamen Sohn bekamen. Zugegebenermaßen ist der Humor eher was für die jüngeren Zuschauer, hat aber mit der Nostalgiebrille auch heute noch bei mir funktioniert. Reginald VelJohnson darf hier mal ausnahmsweise den Chauffeur und nicht den Police Officer spielen, wie u.a. zwei Jahre später in „*Stirb Langsam“. Was die Erzählstruktur angeht, ist man zwar heutzutage anderes gewohnt, dennoch ein schöner kleiner Film für die ganze Familie. Von mir gibt es starke ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Fox | Paramount Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 9 Millionen A-Dollar, einspielen konnte der Film an den weltweiten Kinokassen 328 Millionen US-Dollar.
  • Der Film ist eine moderne Variante der Fabel von der „Stadtmaus und der Feldmaus“.
  • Außerdem nimmt Paul Hogan genüsslich die Macken seiner australischen Landsleute sowie australische Klischees auf die Schippe.
  • Die sprachlichen Besonderheiten des australischen Dialekts gegenüber der US-amerikanischen Aussprache gehen in der deutschen Synchronversion weitgehend unter, da alle Beteiligten hochdeutsch synchronisiert sind.
  • Die Vorlage für Mick Dundee war Rodney Ansell.
  • Paul Hogan war bereits ein in Australien und Großbritannien bekannter Komiker, hier spielte er seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm.
  • 1990 heiratete Hogan seine Filmpartnerin Linda Kozlowski.
  • Das Lied „Live It Up“ der Band „Mental as Anything“ erreichte durch den Film nochmals hohe Chartplatzierungen in Europa.
  • Der Film wurde 1987 in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch für einen Oscar nominiert.
  • Paul Hogan gewann 1987 einen Golden Globe in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical.
  • Crocodile Dundee war in zwei Kategorien für den Saturn Award nominiert.
  • Die Deutsche Film und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „wertvoll“.

Fortsetzungen

Der Film zog drei Fortsetzungen nach sich:

  • 1988: „Crocodile Dundee II
  • 2001: „Crocodile Dundee in Los Angeles
  • 2020: „Come Back Mr. Dundee

Auch darin spielten Paul Hogan und Linda Kozlowski die Hauptrollen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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