Captain America – Film Review | 2011

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Dauer: 124 Minuten | FSK 12

Der Film „Captain America: The First Avenger“ von Regisseur Joe Johnston aus dem Jahr 2011, mit Chris Evans, Thommy Lee Jones und Hayley Atwell in den Hauptrollen, ist eine Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und basiert auf dem gleichnamigen Comic von Marvel.

1942: Die USA ziehen in den Kampf gegen Hitler-Deutschland. Steve Rogers (Chris Evans) meldet sich freiwillig zur Armee, wird aber aufgrund seines schwächlichen Gesundheitszustands als ungeeignet eingestuft. Mithilfe des „Project: Rebirth„‚ soll er trotzdem in den Kampf gegen die Nazis ziehen. Der kränkliche Steve wird in einen Super-Soldaten namens Captain America transformiert. Gleichzeitig versucht sich bei den Nazis auch Johann Schmidt (Hugo Weaving) daran, mit einer Geheimwaffe den Rest der Welt zu unterjochen.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 5 des Marvel Cinematic Universe (Phase 1)

Captain America – The First Avenger“ ist keiner von den starken MCU-Filmen, dennoch mag ich gerade den Anfang mit der Origin-Story von Steve Rogers sehr gerne. Auch wenn der Effekt, um Chris Evans kleiner und dünner zu machen, zum Teil echt gruselig aussieht, ist es dann aber letztendlich doch sehr effektiv. Gerade weil man ihn zu der Zeit noch gar nicht so auf dem Schirm hatte. Okay, er hatte vorher schon bei „*Fantastic Four“ aus dem Jahr 2005 und „*Fantastic Four: The Silver Surfer“ (2007) „Die menschliche Fackel“ gespielt. Aber die Filme waren echt vergessenswert. Einige Effekte sehen aber tatsächlich auch heute noch sehr gut aus, andere wiederum nicht. Das zweite Weltkriegssetting gefällt mir echt gut, auch wenn es hier teilweise etwas sehr „spacig“ aussieht, ist es definitiv eine sehr erfrischende Abwechslung im MCU.

Dass die USA „Captain America“ als Propagandisten im 2. Weltkrieg einsetzen ist für mich absolut logisch und nachvollziehbar. Dies wurde mit den Comic-Heften aus der Zeit ja auch wirklich gemacht. Hugo Weaving macht als Nazi für mein Empfinden jetzt keine allzu gute Figur, als Red Skull ist er jedoch phantastisch. Auch der gesamte restliche Cast ist nicht zu verachten. Neben den beiden Hauptdarstellern spielen noch, Stanley Tucci, Thommy Lee Jones, Sebastian Stan (Bucky Barns), Hayley Atwell (Peggy Carter) und natürlich Samuel L. Jackson als Nick Fury mit. Auch wenn dieser hier mal wieder nur kurz seinen Kopf ins Bild hält. Hayley Atwells Rolle bekam mit „*Agent Carter“ auch eine eigene Serie, die ebenfalls Teil des MCUs ist, spendiert. „Captain America: The First Avenger“ ist besser als ich ihn in Erinnerung hatte. Von mir gibt es daher ein kleines Upgrade auf knapp ★★★½ Sterne bei Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 140 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 370 Millionen Dollar.
  • Der Film hat eine Post-Credit-Szene in Form eines Teasers auf „*The Avengers“.
  • Für Captain Americas Schild wurden verschiedene Requisiten aus Metall, glasfaserverstärktem Kunststoff und Gummi verwendet. In einigen Szenen wurde er als reiner Computereffekt ergänzt. Insgesamt kamen im Film etwa 1600 Computereffekte zum Einsatz.
  • Howard Stark war in den Comics genau wie in den „*Iron Man“-Filmen der verstorbene Vater Tony Starks. Anders als im Film war er in den Comics jedoch nicht an der Entstehung Captain Americas beteiligt, sondern begegnete diesem in einer Geschichte aus dem Jahr 1990 lediglich im Rahmen einer Rückblende, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielte.
  • Als Inspiration für den Film nennt Kevin Feige, der Präsident der Marvel Studios, den Film „*Jäger des verlorenen Schatzes“ aus dem Jahr 1981, der im Jahr 1936 spielt. In „Captain America: The First Avenger“ findet sich eine Anspielung auf ersteren Film, als Johann Schmidt nach der Entdeckung des Tesserakt-Würfels anmerkt, Hitler grabe „in der Wüste nach wertlosen Dingen“ (im Original „trinkets“, ein Verweis auf die Bundeslade, die in „Jäger des verlorenen Schatzes“ eine zentrale Rolle spielt). Ein wichtiger Punkt für Marvel war die internationale Wahrnehmung des Titelhelden, der mit seinem Namen und Kostüm wie kaum ein anderer Superheld die USA repräsentiert. Aus diesem Grund sollte der menschliche Aspekt der Figur des Steve Rogers betont werden.
  • Für die Fantasie-Fahrzeuge wurde der deutsche Auto- und Filmdesigner Daniel Simon beauftragt (Lead Vehicle Design), der unter anderem auch die Light Cycles für „*Tron: Legacy“ entwarf. Die im Film gezeigte Technologie basiert auf Fahr- und Flugzeugen, die tatsächlich zur Zeit der Handlung existierte oder zumindest in Planung war.
  • Da der Film in 3D veröffentlicht werden sollte, drehte Regisseur Joe Johnston einen Tag probehalber mit 3D-Kameras, empfand dies jedoch letztlich als „Albtraum“. So wurde der Film stattdessen in konventionellem 2D gedreht und anschließend während der Postproduktion von Stereo D nachträglich in 3D konvertiert.
  • Der langjährige Marvel-Comicautor Stan Lee, zu dessen ersten Arbeiten Geschichten für die Serie „*Captain America Comics“ aus dem Jahr 1941 gehörten, hat wie in fast allen Marvel-Verfilmungen einen Cameo-Auftritt und spielt einen General, der sich im Publikum einer Ordensverleihung befindet, zu der Steve Rogers jedoch nicht erscheint.

Fakten Quelle: Wikipedia

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