Avengers: Infinity War – Film Review | 2018

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Dauer: 149 Minuten | FSK 12

Der Film „Avengers: Infinity War“ von den Regisseuren Anthony und Joe Russo aus dem Jahr 2018, mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Chadwick Boseman und Josh Brolin in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und der 19. Spielfilm innerhalb des MCU, dessen zehnjähriges Bestehen mit dem Film gefeiert wurde.

Der intergalaktische Titan Thanos (Josh Brolin) verfolgt den Plan, alle sechs Infinity-Steine zu versammeln und mit ihrer Macht das halbe Universum auszulöschen. Die Avengers, die seit der Auseinandersetzung zwischen Iron Man (Robert Downey Jr.) und Captain America (Chris Evans) hoffnungslos gespalten sind, müssen sich zusammenraufen, um sich dieser Bedrohung stellen zu können. Unterstützung erhalten sie dabei von Dr. Strange (Benedict Cumberbatch), den Guardians of the Galaxy um Star-Lord Peter Quill (Chris Pratt) sowie von Black Panther (Chadwick Boseman), dem neuen König von Wakanda.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

© Marvel Studios 2018

Film Nr. 19 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Avengers: Infinity War“ ist der erste Teil des zweiteiligen Marvel-Mega-Events auf das die Fans auf der ganzen Welt jahrelang gewartet haben. Hier treffen so gut wie alle Figuren (siehe Sidefacts) des MCU aufeinander. Diese Mammut-Aufgabe haben die beiden Russo-Brüder wirklich überraschend gut gemeistert. Viele der Figuren kriegen hier Raum zur Entfaltung, dass der Film dabei nicht jedem gerecht werden kann sollte klar sein. Dennoch fühlt es sich nicht so an, als würde jemand zu kurz kommen, was immer wieder beeindruckend ist.

Dieses Staraufgebot zwang die Macher zu außergewöhnlichen Produktionsabläufen (siehe Sidefacts). Viele der gemeinsamen Szenen wurden im Nachhinein erst zusammengefügt. Was ebenfalls wirklich überraschend gut funktioniert hat. Die Dreharbeiten stelle ich mir aber ziemlich grausam vor, denn die meiste Zeit haben die Schauspieler in Green-Screen-Räumen mit sich selbst geredet. Die Effekte sind teilweise absolutes Top Notch, also auf allerhöchstem Niveau, was bei Marvel ja leider nicht immer der Fall ist. Hier aber wollte man Maßstäbe setzen. In vielerlei Hinsicht hat das auch gut funktioniert. Der Charakter Thanos ist ein großartiger Antagonist, dessen Motivation sogar irgendwie nachvollziehbar ist.

Avengers: Infinity War“ ist ein phantastischer Start des „*Infinity Saga“-Finales. Einziges Manko war damals, dass man ein ganzes Jahr lang auf die zweite Hälfte dieses Finals warten musste. Zugegebenermaßen hat Marvel schon versucht einem das Warten auf „*Avengers: Endgame“ mit „*Ant-Man and the Wasp“ und „*Captain Marvel“ zu verkürzen, ich persönlich fand’s dennoch etwas unglücklich gelöst. Heutzutage kann man zum Glück selbst entscheiden, ob man die Filme gleich im Double-Feature schaut. Zusammen haben die Filme eine Laufzeit von 330 Minuten (5 1/2 Stunden). Also am Wochenende durchaus machbar. Wir werden aber zur Einhaltung der Reihenfolge erst einmal „*Ant-Man 2“ und „*Captain Marvel“ schauen, freuen uns aber schon sehr auf „Avengers: Endgame“. Für „Avengers: Infinity War“ gibt es starke ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 316 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 2 Milliarden Dollar. Mit Einnahmen von bislang 2,05 Milliarden US-Dollar befindet sich der Film auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2018 und auf Platz 6 (Stand: 15. Juli 2023) der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
  • Robert Downey Jr. soll für den Film eine Gage von über 75 Millionen US-Dollar bekommen haben.
  • Es handelt sich um den ersten Film aus Hollywood, der komplett mit IMAX ARRI Alexa 65 Digital Kameras gedreht wurde.
  • Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film in der Kategorie „Beste Visuelle Effekte“ nominiert, ging allerdings leer aus.
  • Wie bereits in allen vorherigen MCU-Filmen und vielen anderen Marvel-Comicverfilmungen hat Stan Lee wieder einen Cameoauftritt, diesmal als Schulbusfahrer.
  • Im fertigen Film kommen entgegen den Erwartungen einige eigentlich bestätigte Figuren nicht vor. So fehlen Jeremy Renner als Hawkeye, Paul Rudd als Ant-Man und Jon Favreau als Happy Hogan. Favreau ist jedoch in den gelöschten Szenen der Heimkinoveröffentlichung zu sehen, zusammen mit Joe Russo, der einen Paparazzo namens Bert spielt.
  • Der Film hat eine Post-Credit-Szene.
  • Es war geplant, die Dreharbeiten zum Film gleichzeitig, also back-to-back, mit denen von „*Avengers: Endgame“ stattfinden zu lassen. Die Darsteller sollten sich hierbei zwischen den Dreharbeiten zum einen und zum anderen Film hin und her bewegen. Weil die Besetzung groß ist, wurde der Drehplan um die Verfügbarkeit der Schauspieler herum organisiert. Später wurde jedoch beschlossen, die beiden Filme getrennt voneinander zu drehen

Fakten Quelle: Wikipedia

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