Avengers: Age of Ultron – Film Review | 2015

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Dauer: 141 Minuten | FSK 12

Der Film „Avengers 2: Age of Ultron“ von Regisseur Joss Whedon aus dem Jahr 2015, mit Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Chris Evans und Scarlett Johansson in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und die Fortsetzung des 2012 erschienenen „Marvel‘s The Avangers“.

Die Avengers befinden sich im Kampf um Lokis Zepter. Es gelingt ihnen, es zurückzuerhalten, doch sie entdecken darin die Künstliche Intelligenz Ultron. Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist sogleich Feuer und Flamme und möchte sie im Kampf für den Frieden und zur Abschirmung von außerirdischen Gefahren einsetzen. Ultron (OT: James Spader | DT: Andreas Fröhlich) hat jedoch anderes im Sinn, nämlich die Ausrottung der Menschheit. So müssen die Avengers bald alles daran setzen, Ultron in seine Schranken zu weisen.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 11 des Marvel Cinematic Universe (Phase 2)

Rewatch in 4K UHD

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Ich meine gehört zu haben, dass „Avengers 2: Age of Ultron“ bereits während der Vorproduktion erhebliche Probleme hatte, das merkt man diesem Film auch irgendwie an. Der Avengers Assamble (Versammelt euch) Moment gleich zu Beginn war schon irgendwie cool, aber auch ein kleinwenig cringig zugleich. Allgemein ist der Humor hier irgendwie seltsam. Ich habe das Gefühl, hier wollte sich Marvel nach dem Überraschungshit „*Guardians of the Galaxy Vol. 1“ ein wenig ausprobieren, da der Film ja sowieso ein finanzieller Erfolg wird. Dass dabei ein Film entsteht, der tonal überhaupt nicht weiß wo er hin möchte ist schade, denn die Prämisse ist eigentlich ganz schön düster und mit Chat GPT und Co. aktueller denn je. Nur wird die K.I., die die Menschheit unterjocht, bestimmt nicht sarkastisch oder gar poetisch dabei sein. Hier passt leider gefühlt nichts so richtig zusammen. Für das MCU ist der Film allerdings existenziell und sollte dringend vor „*Infinity War“ und „*Endgame“ geguckt werden.

Die Effekte reichen von absolut top bis maximal PlayStation 4 Grafik, dennoch ist der allgemeine Look schon ziemlich hochwertig, was bei einem Budget von 365 Millionen Dollar allerdings eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Für die schwankenden Effekte wird sicherlich wieder eine zeitlich sehr knappe Deadline für die Visual-Effects-Artists der Grund sein. Der Druck von den Studios muss enorm sein, ich bin heilfroh, dass ich diesen Berufsweg doch nicht eingeschlagen habe, obwohl es damals immer mein Ziel war. Zu der Zeit wurden CGI-Effekte aber auch noch mit praktischen Effekten ergänzt, um einen realistischeren Look zu kreieren. Das heutige Publikum ist auf den Cleanen und zum Teil enorm poppigen Look geeicht. Denen fällt der Unterschied wahrlich gar nicht mehr auf. Die goldenen Jahre des Films sind längst vorbei. Heutzutage gehts um Content und nicht um eine Vision eines Regisseurs oder Drehbuchautors. Zum Glück kann man sich hunderte alte Filme anschauen, wo dies noch der Fall war. Für die Grundidee von „Avengers: Age of Ultron„, das Ensemble, den „Hulkbuster“, die Geburt von Vision und die Informationen zu den Infinity Steinen gibt es von mir noch knapp ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *3D, *4K und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 365 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 1,4 Milliarden Dollar.
  • Die Avengers wurden in früheren deutschen Übersetzungen der Marvel Comics noch „Die Rächer“ genannt.
  • Im Original-Ton wird der Hulk von Schauspieler und Bodybuilder Lou Ferrigno, der in der TV-Serie „*Der unglaubliche Hulk“ aus den 70er selbst den Hulk verkörperte.
  • Am Ende des 2014 veröffentlichten Films „*The Return of the First Avenger“ sah man in der Abspannszene einen ersten Verweis auf Avengers: Age of Ultron. Baron von Strucker verkündet dort den Beginn eines „Zeitalters der Wunder“. Von Strucker ist zu diesem Zeitpunkt im Besitz von Lokis Zepter und hat mit dem Zwillingspaar Pietro und Wanda Maximoff, zwei menschliche „Wunderwaffen“ unter seiner Kontrolle.
  • Auch dieser Film hat eine Mid-Credit-Szene.
  • Ebenso gibt es in der zweiten Staffel von „*Marvel‘s Agents of S.H.I.E.L.D.“ mehrere Episoden, die die Handlung des Filmes vorbereiten und aufgreifen. So wird hier offenbart, wie die Avengers vom Aufenthaltsort von Struckers und des Zepters wussten und warum der Helicarrier aus dem Nichts auftauchte.
  • Der Handschuh, den Thanos in der Endszene aufnimmt, ist ein Verweis auf die sechsteilige Comicserie „The Infinity Gauntlet“, welches von Marvel Comics im Jahr 1991 herausgegeben wurde. Der Handschuh stellt ein Verbindungselement für die Infinity-Steine dar, welches Thanos in der Comicserie erlaubte, die Kräfte des Universums nach seinem Willen zu lenken. Thanos’ Handschuh ist für die linke Hand. Ein weiterer Handschuh für die rechte Hand war bereits im ersten Thor-Film zu sehen und befand sich dort in der Schatzkammer von Odin. Jedoch wird im dritten Thor-Film von der Antagonistin Hela erklärt, dass dieser eine Fälschung sei. Erkennbar ist dies auch an den falschfarbigen Infinity-Stein-Repliken, die anstelle der Infinity-Steine im Handschuh platziert sind.
  • Der Erfinder vieler der Figuren, Stan Lee, hat wie in jedem MCU-Spielfilm (bis einschließlich „*Avengers: Endgame) einen Cameo-Auftritt; er ist als Weltkriegsveteran Gast auf einer Party im Avengers Tower.
  • Im Film benennt Stark den Satelliten, welcher seine Hulkbuster-Rüstung mit neuen Teilen versorgt, Veronica, eine popkulturelle Referenz, die nicht aus den Marvel Comics stammt. Joss Whedon erklärte in einem Interview, dass die Inspiration für diese Referenz auf der Figur Veronica Lodge, der besten Freundin und Rivalin von Betty Cooper (letztere als Verbindung zu Bruce Banners Beziehung mit Betty Ross in den Marvel Comics), aus den Archie Comics stammt. In frühen Concept Artworks wurde Veronica noch mit ‚k‘ geschrieben, weshalb im Film-Artbook „Veronika Satellite“ geschrieben ist.

Fakten Quelle: Wikipedia

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