65 – Film Review | 2023

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Dauer: 93 Minuten | FSK 16

Der Film „65“ von den Regisseuren Scott Beck und Bryan Woods aus dem Jahr 2023, mit Adam Driver und Ariane Greenblatt in den Hauptrollen, ist ein Science-Fiction-Action-Thriller, 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit.

Ein Astronaut (Adam Driver) muss mit einem kleinen Mädchen (Ariane Greenblatt) an Bord auf einem scheinbar fremden Planeten notlanden. Bald merken die beiden Überlebenden, dass es bei dem Planeten um eine prähistorische Version der Erde handeln muss, die vor 65 Millionen Jahren existiert hat. Zu den Bewohnern gehören genauso prähistorische Bewohner und vor allem aggressive Dinosaurier. Die werden bald zur Gefahr für das Duo, das sich mit Waffengewalt zu wehren versucht.

Quelle: Google

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Die Grundidee von „65“ hätte eigentlich das Potential für ein spaßiges Action-Schlachtfest mit Dinos gehabt. Die Macher wollten dem Film aber anscheinend mehr Tiefe verleihen, was einem allein durch die Wahl von Adam Driver als Hauptdarsteller klar gewesen sein sollte. Dieser wertet den Film auch enorm auf. Der Trailer aber hat einem doch eher ersteres versprochen. Doch die Dinos sind hier leider ein bisschen Nebensache und tauchen gefühlt nur immer mal wieder am Rande auf. Diese Szenen sind dann aber auch ganz cool, nur leider oft viel zu vorhersehbar, was mir komplett die Spannung raubt.

Der Sound ballert ganz schön und auch die CGI-Effekte sehen für das schmale Budget ganz gut aus. Einiges wie zum Beispiel der letztendliche Absturz des Raumschiffes werden einem dann aber aus Kostengründen nicht gezeigt. Das Budget hat man sich dann fürs Ende aufgespart. Aber auch die Dino-Action spielt sich oft im Dunkeln ab, sodass man die Effekte da gar nicht groß begutachten kann. Trotz seiner kurzen Laufzeit von gerade einmal etwas mehr als 90 Minuten zieht sich der Film an einigen Stellen tatsächlich etwas. Als „*Black Mirror“-Folge wäre „65“ ein Knaller, vor allem wenn man den Zeitpunkt an dem die Geschichte spielt als Twist verwendet hätte. Für ein Kino-Release fehlte hier irgendwie etwas, aber als Streamingfilm wird das Ding wohl ganz gut funktionieren. Für „Black Mirror“ und Sci-Fi-Fans eine vorsichtige Empfehlung. Von mir gibt es daher noch knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 45 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 55 Millionen Dollar.
  • Gedreht wurde 2021 in Oregon und Louisiana, im Kisatchie National Forest.
  • Die Kostüme entwarf der Emmy-Gewinner Michael Kaplan. In der Vergangenheit war er in mehrere „*Star-Wars“- wie auch „*Star-Trek“-Filme involviert.
  • Für die Art Direction sind Chris Craine und Kelly Curley verantwortlich.
  • Die Filmmusik komponierte Chris Bacon. Ursprünglich war Danny Elfman hierfür vorgesehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

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