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© Twentieth Century Fox

X-Mas Weeks – #3

Stirb Langsam | 1988

Der Film „Stirb Langsam“ von Regisseur John McTiernan („Predator“), aus dem Jahr 1988, mit Bruce Willis und Alan Rickman in den Hauptrollen, ist für mich ein absoluter Action Klassiker und ein Must See zu Weihnachten.

John McClain ist ein Polizist aus New York und besucht über Weihnachten seine Frau und Kinder in Los Angeles. Auf der Party im Nakatomi Plaza angekommen, beginnt auch gleich eine Geiselnahme durch Terroristen. Nur John kann sich gegen die Geiselnehmer stellen und versucht seine Frau Molli aus den Händen der Terroristen zu befreien.

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Stirb Langsam“ gehört zu einen meiner absoluten Lieblingsfilme. Mir persönlich gefallen die ersten 3 Teile ziemlich gut. Daran können auch die wirklich schwachen Fortsetzungen nichts ändern. Regisseur John McTiernan liefert mit „Die Hard“, wie der Film im Original heißt, eine Blaupause für etliche nachfolgende Actionfilme ab, die bis heute verwendet wird. Der Soundtrack ist legendär, ob es die etlichen Weihnachtslieder oder klassischen Stücke von Johann Sebastian Bach und Ludwig von Beethoven sind, sie passen einfach wunderbar zu diesem etwas anderen Weihnachtsfilm.

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Alan Rickmans Performance muss an der Stelle aber auch positiv hervorgehoben werden. Er verkörpert den Terroristen Hans (Jack) Gruber hervorragend. Ich habe „Stirb Langsam“ sicher an die 40 mal gesehen und dennoch verliert der Film nichts von seinem Charme oder der Spannung. Ich fiebere jedes Mal wieder mit John McClain mit. Daher wird der Film wohl für immer ein Platz in meinem Herzen haben und erhält von mir deshalb ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

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Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 35 Millionen US-Dollar und konnte an den Kinokassen über 140 Millionen Dollar einspielen.
  • Ursprünglich wollte der Regisseur McTiernan die Fortsetzung zu „*Das Phantom-Kommando“ mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle drehen. Schwarzenegger lehnte jedoch die Rolle ab. So wurde aus dem Projekt der Film „Stirb langsam“, in dem Schwarzenegger ebenfalls die Hauptrolle bekommen sollte, jedoch erneut ablehnte. Bruce Willis war erst die sechste Wahl für die Rolle; vor ihm standen noch Sylvester Stallone, Burt Reynolds, Harrison Ford, Mel Gibson und Richard Gere auf der Liste.
  • Als Schauplatz diente das 1987 fertiggestellte Fox Plaza in Los Angeles. Entworfen von dem US-amerikanischen Architekten William Pereira.
  • In der amerikanischen Originalversion handelt es sich bei den Verbrechern, die das Hochhaus in ihre Gewalt bringen, zum Großteil um deutsche Terroristen, ehemalige Mitglieder der fiktiven „Radical West-German Volksfrei Movement“ (mit Ausnahme der beiden Italiener, des Afroamerikaners Theo und Uli, eines Asiaten). Ihre Verständigung erfolgt meist auf Englisch, teilweise aber auch in bruchstückhaftem Deutsch mit amerikanischem Akzent. In der deutschen Synchronversion werden sie in eine europäische Gruppe Krimineller umgedeutet; möglicherweise radikale Iren, da die meisten der Namen englisch sind. Aus Hans wird Jack, aus Karl wird Charlie usw. Allerdings notiert sich McClane in einer Szene die Namen einiger Terroristen in Originalform auf den Unterarm, als (so das deutsche Skript) Spitznamen von bösen Märchenfiguren.
  • Viele in der Originalversion auf Deutsch gesprochene Sätze sind Kürzestsätze und weisen schwere Grammatik- und Wortfehler auf; exemplarisch Gruber zu Karl: „Schieß dem Fenster!
  • In Deutschland war „Stirb langsam“ ursprünglich von der FSK ab 18 Jahren freigegeben und bei den ersten Veröffentlichungen auf VHS und DVD für eine FSK-16-Freigabe gekürzt worden. Der Film wurde von der FSK neu geprüft und erhielt nun auch ungeschnitten die Freigabe „FSK 16“.
  • Nach dem Erfolg von „Stirb langsam“ wurde das Handlungskonzept „Einzelkämpfer gegen Terroristen“ vor allem während der 1990er Jahre in zahlreichen Actionfilmen variiert, unter anderem in „*Alarmstufe Rot“, „*Passagier 57“ oder „*Air Force One“.
  • Im Film ist während eines Fernsehinterviews mit einem Experten fälschlicherweise die Rede vom „Helsinki-Syndrom“, einem psychologischen Phänomen, bei dem Geiseln ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um das „Stockholm-Syndrom“. Ironischerweise fragt der Nachrichtensprecher den Experten: „So wie Helsinki, Schweden?“, was der Experte mit „Nein, Finnland“ beantwortet.
  • Der englische Titel ist ein Wortspiel, das sich auf diehard bezieht, was als Substantiv abwertend „Dickschädel“ oder „Sturkopf“ bedeutet und als Adjektiv „unermüdlich“ oder „unverbesserlich“.

Fakten Quelle: Wikipedia

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