Neue Geschichten vom Pumuckl – Serien Review | 2023

Dauer: ca. 27 Minuten pro Folge | 1 Staffel | 13 Folgen | FSK 0 | RTL+ | Regie: Marcus H. Rosenmüller

Meister Eder und sein Pumuckl“ reicht bei mir bis in die frühste Kindheit zurück. Über die TV-Serie, Schallplatten, Hörspielkassetten bis hin zu Büchern war alles dabei. Als vor einigen Jahren die beiden Staffeln der Serie aus den 80ern restauriert auf Amazon Prime Video erschienen sind, habe ich mir diese noch einmal komplett angeschaut und bin dabei ordentlich ins Nostalgieschwelgen gekommen. Als dann diesen Oktober der erste Teaser zu „Neue Geschichten vom Pumuckl“ veröffentlicht wurde, war ich bespannt ob RTL es schafft, diesen Zauber von damals zu rekonstruieren und ja, das haben sie tatsächlich geschafft.

Hier steckt sehr viel Liebe im Detail.

Man merkt einfach, dass es sich hier um ein Herzensprojekt aller Beteiligten gehandelt hat. Nicht nur haben sie die Werkstatt und den Innenhof fast 1:1 im Studio nachgebaut, sie haben auch dank K.I. Technologie die Stimme des leider bereits 2005 verstorbenen Hans Clarin rekonstruieren können. Dieses klappt die meiste Zeit erstaunlich gut. Manchmal merkt man aber doch, dass die K.I. nicht richtig gegriffen hat. Das hat mich zugegebenermaßen immer etwas rausgerissen. An der Stelle darf technisch gerne noch einmal etwas nachgebessert werden. In den meisten Szenen ist sie aber so gut, dass es überhaupt nicht auffällt, dass hier ein anderer Sprecher am Werke war. Bei RTL+ kann man auch die unbearbeitete Tonspur auswählen und bekommt dann die Stimme von Maxi Schafroth zu hören, der seine Sache auch nicht schlecht macht. Aber für mich ist es einfach nicht der Pumuckl, den ich fast mein ganzes Leben lang kenne und liebe.

Eko Fresh, der selbst bekennender Fan der 80er Jahre Serie ist, darf hier die Rolle des Postboten übernehmen. Was für ihn, laut eigener Aussage, eine absolute Ehre war an dem Projekt teilnehmen zu können. Besonders positiv hervorzuheben ist aber der Respekt vor dem Erbe des bereits 1993 verstorbenen Gustl Bayrhammer. Sein Neffe Florian Eder, gespielt von Florian Brückner, übernimmt demütig die Rolle des Schreinermeisters. „Neue Geschichten vom Pumuckl“ ist eine absolute Empfehlung für Klein und Groß.

„Neue Geschichten vom Pumuckl“ gibt es bei RTL+ im Abo. „Meister Eder und sein Pumuckl“ gibt es bei Amazon auf *BluRay und *DVD.

Sidefacts:

  • In der Episode „Der alte Eder“ besuchen Florian Eder und der Pumuckl das Grab von Meister Eder. Der Inschrift auf dem Grabkreuz zufolge lebte Franz Eder vom 5. Januar 1921 bis zum 24. September 1992. Er wurde somit 71 Jahre alt – genauso wie sein Darsteller Gustl Bayrhammer (12. Februar 1922 bis 24. April 1993).
  • Die Frage, was er nach dem Tod von Meister Eder in den vergangenen 30 Jahren gemacht hat, beantwortet Pumuckl in derselben Episode mit „Koboldsarbeit“.

Fakten Quelle: Wikipedia

Wonka – Film Review | 2023

Dauer: 117 Minuten | FSK 0

Der Film „Wonka“ von Regisseur Paul King aus dem Jahr 2023, mit Timothée Chalamet, Calah Lane und Keegan-Michael Key in den Hauptrollen, ist eine Musical-Fantasy-Komödie für die ganze Familie und basiert auf der Kinderbuchvorlage „*Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Autor Roald Dahl.

Willy Wonka (Timothée Chalamet) ist zwar noch jung, aber hat große Träume: Als Zauberer und Erfinder hat er die Welt bereist und sein Handwerk als Chocolatier perfektioniert. Als er sein erstes Geschäft eröffnen will, macht ihm das Schokoladen-Kartell allerdings einen Strich durch die Rechnung. Mit Erfindungsreichtum und ein wenig Magie beginnt er dennoch, zum besten Schokoladenfabrikanten der Welt zu werden. Auf dem Weg dorthin lernt er ein Wesen namens Oompa-Loompa kennen, das ihn dabei unterstützt.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Ich bin absolut kein Musical-Fan und dabei liebe ich Musik. Leider klingen deutsche Songs schnell nach Schlager und da bin ich komplett raus. Daher würde ich an der Stelle immer empfehlen, die Songs im Original zu genießen. „Wonka“ soll als Prequel zum 2005 erschienenen „*Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Tim Burton, mit Johnny Depp in der Hauptrolle des Willy Wonka, dienen. Wonka wird hier von Hollywoods Lieblings-Nachwuchsschauspieler Timothée Chalamet gespielt, der hier aufgrund der zahlreichen Gesangseinlagen ganz schön gefordert wird. Diese Aufgabe meistert er aber mit Bravour.

Die Ausstattung, also Sets und Kostüme haben ein enorm hochwertigen Look und sind stilistisch so Anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelt. Doch so genau kann man das hier gar nicht sagen. Der Stil hat mir persönlich jedenfalls richtig gut gefallen. „Wonka“ versprüht passend zur Jahreszeit eine ordentliche Portion Magie und ist eine absolute Empfehlung für Zuschauer, die sich nach ein bisschen Zauber sehnen. Denn „Wonka“ ist ein waschechter Weihnachtsfilm, wie wir ihn lange nicht bekommen haben. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es seit dem 13.12.2023 überall im Kino und bald bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *Steelbook 4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 125 Millionen US-Dollar, einspielen konnte dieser bisher an den weltweiten Kinokassen über 170 Millionen Dollar.

  • Bis zuletzt war auch Tom Holland im Rennen um die Hauptrolle des Willy Wonkas gewesen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Silent Night – Stumme Rache – Film Review | 2023

Dauer: 104 Minuten | FSK 18

Der Film „Silent Night – Stumme Rache“ von Regisseur John Woo aus dem Jahr 2023, mit Joel Kinnaman, Harold Torres und Kid Cudi in den Hauptrollen, ist ein enorm brutaler Weihnachts-Action-Krimi-Thriller.

An Heiligabend 2021 gerät der siebenjährige Sohn des Familienvaters Brian Godlock (Joel Kinnaman) ins Kreuzfeuer rivalisierender Banden und stirbt. Auch Brian wird während der Verfolgung der Täter verwundet und verliert wegen einer Schussverletzung im Hals seine Stimme. Genau ein Jahr später nimmt er blutige Rache an allen Beteiligten.

Quelle: Wikipedia

John Woo is back!! In Hollywood.

Der Ausnahmeregisseur John Woo hat 2003 nach dem Misserfolg seines Films „*Paycheck – Die Abrechnung“ Hollywood den Rücken gekehrt und ist zurück nach China gegangen, um dort an neuen Projekten zu arbeiten. Nun 20 Jahre später ist er zurück mit einem Action Weihnachtsfilm nach bester „*John Wick“ Manier. Joel Kinnaman, bekannt aus dem 2014 Reboot von „*Robocop“, hätte ich hier nicht wieder erkannt und erinnert mich in vielen dunkleren Szenen an Andreas Bardét von den Rocket Beans. Kinnaman macht seinen Job hier aber echt gut. Ich kaufe ihm die Trauer um seinen Sohn vollkommen ab. Die Motivation erinnert zwar stark an den ersten „John Wick“-Film, ist für mich aber viel nachvollziehbarer.

Leider verkommt die Prämisse der „stummen Rache“ im Laufe des Films zu einem Gimmik. Denn hier redet wirklich niemand miteinander, was wie wir alle wissen ziemlich unrealistisch ist. Aber mit Realismus sollte man hier auch nicht rangehen. Dann kann man mit „Silent Night“ durchaus Spaß haben. Die Action ist zwar bis auf 1-2 Shots nichts Weltbewegendes, macht aber aufgrund der kompromisslosen Wuchtigkeit was her. Von mir gibt es daher noch solide ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 30 Millionen US-Dollar und konnte bisher an den weltweiten Kinokassen 9,1 Millionen Dollar einnehmen.

Fakten Quelle: MovieWeb

Avengers: Endgame – Film Review | 2019

Dauer: 181 Minuten | FSK 12

Der Film „Avengers: Endgame“ von den Regisseuren Anthony und Joe Russo aus dem Jahr 2019, mit Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Benedict Cumberbatch und vielen vielen mehr in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und ist die direkte Fortsetzung zum 2018 erschienenen „*Avengers: Infinity War“.

Nach den vorangegangenen Ereignissen liegt das Universum dank des Titanen Thanos (Josh Brolin) in Schutt und Asche. Die übrig gebliebenen Avengers – Thor (Chris Hemsworth), Black Widow (Scarlett Johansson), Captain America (Chris Evans) und Bruce Banner (Mark Ruffalo) – müssen versuchen, ihre besiegten Verbündeten ein letztes mal zu versammeln, um in einem finalen Kampf gegen Thanos zu bestehen und das Chaos im Universum umzukehren.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 22 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Avengers Assemble!! #Gänsehaut

Avengers: Endgame“ ist das große Finale des Marvel Cinematic Universe. Die Geschichte knüpft quasi nahtlos an das Geschehen von „*Infinity War“ an. Anfangs versucht man hier ganz schön auf die Tränendrüse zu drücken. Blöd nur, dass zu diesem Zeitpunkt schon bekannt war, dass als nächsten ein Spider-Man-Film erscheinen soll, daher wusste man im Vorfeld, dass zu mindest Peter Parkers Tod nicht von Dauer sein wird. Trotz einer Laufzeit von über 3 Stunden kommt es hier kaum zu Längen. Bei so vielen Charakteren kann man natürlich nicht jedem gerecht werden. Erstaunlicherweise fühlt es sich aber nicht so an als würde hier jemand zu kurz kommen. Man nimmt sich hier sogar die Zeit für ein paar ruhige Charakter-Momente.

Fat-Thor war die Idee von Chris Hemsworth selbst, kam jedoch nicht bei jedem Fan gut an. Ich fand’s schon lustig. Nur an Professor Hulk kann ich mich irgendwie nicht gewöhnen. Die Thematik der Zeitreise hat mir hier aber besonders gut gefallen und auch die „*Zurück in die Zukunft“ Anspielungen waren sehr amüsant. Man klappert hier ein paar der denkwürdigsten Momente des MCUs ab und gibt diesen auch noch eine weitere Ebene. Eine absolut geniale Idee wie ich finde. Dazu gibt es auch noch jede Menge Easter Eggs und Wiedersehen mit alten Marvel-Helden und Schurken. Die Russo-Brüder verdienen für ihre Arbeit hier definitiv Respekt. Gibt sicher nicht viele Regisseure, die so ein einzigartiges Mammutprojekt so routiniert umsetzen können. Alleine die Planung der Drehtermine für die unzähligen Stars stelle ich mir schier unmöglich vor.

Die Effekte sehen die meiste Zeit wirklich phantastisch aus. Viele sehen sogar so gut aus, dass man sie als solche garnicht erkennt. Für den Film wurden ganze 14 VFX-Firmen engagiert (siehe Sidefacts). Als nächstes folgt jetzt „*Spider-Man: Far From Home“, der als Abschluss der Phase 3 des MCUs dient. Bis zu diesem Punkt hat Marvel (Disney) bis auf ein, zwei Ausnahmen alles richtig gemacht. Man muss schon sagen, dass dies eine bis dato nie dagewesene Reise war, die wir vollends genossen haben, inklusive dem emotionalen Finale. Von mir gibt es für diesen Mammut-Ensamble-Film ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 400 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 2,8 Milliarden Dollar.
  • Ursprünglich wurde der Film als „Avengers: Infinity War – Part II“ angekündigt. Kevin Feige bestand aber darauf sie nicht als zwei Teile einer Geschichte, sondern vielmehr als zwei alleinstehende Werke zu sehen. Zwischenzeitlich war auch „Infinity Gauntlet“ ein Arbeitstitel für „Endgame“.
  • Das große Thema Zeitreisen sei laut den beiden Autoren die Idee von Produzent Kevin Feige gewesen. Dabei hätten beide beim Sichten verschiedener Filme wie „*Zurück in die Zukunft“ festgestellt, dass die dortigen Zeitreisen physikalisch falsch dargestellt werden und ihre eigene Version entwickelt.
  • Wie auch schon sein Vorgänger wurde der Film komplett mit IMAX-Kameras gedreht.
  • Insgesamt hätte das Rohmaterial für beide Filme zusammen über 900 Stunden betragen.
  • Für die visuellen Effekte war insgesamt 14 VFX-Unternehmen, darunter Canting Creative und Perception, unter der Leitung von VFX Supervisor Dan DeLeeuw verantwortlich. Von 2698 Shots im Film mussten insgesamt 2496 digital nachbearbeitet werden.
  • Trotzdem versuchte man, so viele Effekte wie möglich praktisch umzusetzen. So ist beispielsweise die Ratte, die Ant-Man aus dem Quantenraum befreit, ein echtes trainiertes Tier.
  • Für den knapp 20-minütigen Endkampf war hauptsächlich das neuseeländische Unternehmen Weta Digital unter der Leitung von VFX Supervisor Matt Aitken verantwortlich, das auch für die Effekte der „*Der Herr der Ringe„-Filmtrilogie zuständig war.
  • Durch offizielle Making-of-Videos wurde zudem enthüllt, dass Captain Marvels Haare sowie der Helm von Captain America digital eingefügt wurden. Auch das Kostüm von Captain Marvel sowie die Zeitreiseanzüge der Helden mussten digital eingefügt werden, da die finalen Designs zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch nicht entwickelt waren.
  • Im Gegensatz zu den anderen MCU-Filmen gibt es bei „Avengers: Endgame“ weder eine Mid- noch Post-Credit-Szene. Nach dem Abspann ist lediglich das Geräusch eines Hammers zu hören, der auf Metall schlägt. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf den ersten „*Iron-Man-Film“, als Tony Stark in Gefangenschaft seinen ersten Iron-Man-Anzug baut. Ihre Entscheidung, eine richtige Post-Credit-Szene wegzulassen, begründeten die Russos damit, dass der Fokus auf dem Gedenken an die Vergangenheit sowie der zurückliegenden Reise der Titelhelden und eben nicht auf der Zukunft liegen sollte.
  • Am 28. Juni 2019 erfolgte in den US-Kinos eine Wiederveröffentlichung des Films mit neuen, in der ursprünglichen Kinofassung nicht enthaltenen Szenen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine typische Extended Version, sondern lediglich um sieben Minuten nach dem Abspann, die aus einem Tribut an Stan Lee, einer nicht fertiggestellten Szene mit dem Hulk sowie einer Vorschau auf „*Spider-Man: Far From Home“ bestehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Captain Marvel – Film Review | 2019

Dauer: 124 Minuten | FSK 12

Der Film „Captain Marvel“ von den Regisseuren Ryan Fleck und Anna Boden aus dem Jahr 2019, mit Brie Larson, Samuel L. Jackson und Jude Law in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und der 21. Film im Marvel Cinematic Universe.

Vers alias Captain Marvel (Brie Larson) ist eine Soldatin, die von den hoch entwickelten Kree ausgebildet wurde. Nach einem Kampf im Weltraum stürzt sie auf die Erde ab. Gerade noch hat sie für die Sicherheit im All gekämpft, nun ist sie auf einem fremden Planeten, der ihr dennoch sehr vertraut vorkommt. Visionen und Träume plagen sie und deuten auf ein früheres Leben auf der Erde hin. Zusammen mit dem jungen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) versucht sie, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 21 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

R.I.P. Stan Lee (1922-2018)

Captain Marvel“ beginnt mit einer Hommage an den im November 2018 verstorbenen Marvel Schöpfer Stan Lee, der viele der beliebtesten Superhelden erfunden hat. Optisch macht das Ganze schon einiges her. Auch das 90er Jahre Setting ist authentisch. Doch bis auf ein paar Easter Eggs und Pop-Songs aus der Zeit wurde leider nicht viel daraus gemacht. Dafür musste ein gesamtes CGI-Department einige Schauspieler künstlich verjüngen, u. a. Samuel L. Jackson. Die meiste Zeit sieht das auch überraschend überzeugend aus. Wenn man allerdings genau drauf achtet merkt man hier und da, dass irgendetwas nicht stimmt. Die jüngere Version von Samuel L. Jacksons Figur „Nick Fury“ ist hier eindeutig noch nicht der zynische Charakter wie wir ihn kennen. Er darf hier auch mal den ein oder anderen Gag machen. Zusammen mit der Katze Goose und Ben Mendelsohn meine Highlights des Films. Ben Mendelsohn ist definitiv eine Bereicherung für das MCU.

Es handelt sich hierbei eigentlich um eine klassische Origin-Story, mit dem Unterschied, dass wir dank einer Amnesie der Hauptperson diese mit ihr zusammen erleben. Das sorgt zum Glück für eine erfrischend rasante Erzählweise. Denn die Geschichte fügt der Handlung von Phase 3 nichts wichtiges hinzu und dient einzig und allein dazu, den Charakter „Captain Marvel“ einzuführen, damit man im großen Finale bei „*Avengers: Endgame“ auf sie zurückgreifen kann bzw. um zu erklären, wo sie während der Ereignisse in „*Avengers: Infinity War“ gewesen ist. Für die aktuelle „Phase 5“ des MCUs ist die Geschichte rund um die Skrulls allerdings schon relevant. Es ist also vielleicht sinnvoll sich „Captain Marvel“ noch einmal anzuschauen bevor man mit der Serie „Secret Invasion“ startet. Brie Larson hat für die Rolle monatelang verschiedene Kampfsportarten trainiert und übt fast all ihre Stunts selbst aus.

Captain Marvel“ ist und bleibt für mich dennoch einer der schwächeren MCU-Filme. An den Kinokassen konnte der Film aufgrund des Hypes rund um „*Endgame“ aber überraschend gut performen. Dabei hat das Ganze hier weitestgehend nicht einmal etwas mit der Handlung des restliches MCUs (bis dato) zu tun. Nichtsdestotrotz kann man „Captain Marvel“ durchaus mal schauen. Daher gibt es von mir ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 175 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 1,1 Milliarden Dollar. Dadurch befindet sich der Film auf Platz 5 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2019 und auf Platz 31 (Stand: 15. Juli 2023) der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
  • Die Handlung soll hauptsächlich im Weltraum spielen. Laut Feige hätte man sich vor allem durch Actionfilme der ‘90er inspirieren lassen, weshalb auch einige Hommagen an Filme dieser Zeit eingebaut wurden.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Szene.
  • Captain Marvels“ Auftauchen wurde zudem bereits in einer Post-Credit-Szene im Film „*Avengers: Infinity War“ eingeleitet.
  • Jude Laws Rolle als Yon-Rogg, den ehemaligen Mentor und Hauptgegner von Captain Marvel, sollte ursprünglich von Keanu Reeves verkörpert werden, der allerdings für „*John Wick: Kapitel 3“ das Projekt verließ.
  • Stan Lee ist in einem Cameo-Auftritt als Fahrgast in einem Zug zu sehen, in dem Vers nach einem formgewandelten Skrull sucht. Des Schöpfers der Marvel Comics, der im November 2018 starb, wird zudem direkt zu Beginn des Films gedacht. Das Marvel-Logo ist aus einer Reihe von Fotos zusammengesetzt, die Bilder von Lee an verschiedenen Filmsets von Marvel-Filmen zeigen.
  • Des Weiteren standen zum ersten Mal in einem MCU-Film echte Tiere vor der Kamera. So wurde die Katze Goose von vier verschiedenen Katzen verkörpert, wobei eine die Hauptarbeit übernahm und die anderen als Ersatz oder für bestimmte Tricks bereitstanden. Im Falle, wenn eine Katze mit den Schauspielern nicht interagieren wollte, benutzte man ausgestopfte Attrappen oder animierte sie digital.

Fakten Quelle: Wikipedia

Ant-Man and the Wasp – Film Review | 2018

Dauer: 119 Minuten | FSK 12

Der Film „Ant-Man and the Wasp“ von Regisseur Peyton Reed aus dem Jahr 2018, mit Paul Rudd, Evangeline Lilly und Michael Douglas in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und ist die Fortsetzung des 2015 erschienenen „Ant-Man“.

Scott Lang (Paul Rudd), auch bekannt als Ant-Man, findet sich zwischen zwei Rollen gefangen: der als Superheld und der als Vater von Cassie (Abby Ryder Fortson). Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Dr. Hank Pym (Michael Douglas) stürzen ihn jedoch in ein neues Abenteuer. Lang muss wieder den Superhelden-Anzug anziehen und sich mit Wasp zusammenschließen. Die dringende Suche nach Hopes Mutter (Michelle Pfeiffer) führt die beiden zu geheimen Enthüllungen aus der Vergangenheit. Sie bekommen es außerdem mit einem neuen, mächtigen Gegner zu tun.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Film Nr. 20 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Ant-Man“ war 2015 eine echte Überraschung und hat etwas frischen Wind in das MCU gebracht. „Ant-Man and the Wasp“ versucht dort wieder anzuknüpfen. Leider ist das beste Gimmik jetzt nichts neues mehr. Deshalb musste man sich hier etwas einfallen lassen, was mir wirklich gut gefallen hat. Der Humor ist die meiste Zeit recht kindlich gehalten, passt aber auch irgendwie zu dem liebenswürdigen Charakter. Michael Peña dient hier hauptsächlich als Gag-Geber, was er aber ziemlich gut macht. Laurence Fishburn ist als „Antagonist“ mit nachvollziehbarer Motivation einfach viel zu sympathisch und auch die eigentliche Bedrohung durch den Charakter „Ghost“ ist weniger brisant als erwartet.

Der Look des Films ist auf allerhöchstem Niveau. Die Effekte sind ebenfalls klasse. Hier werden Dinge größer und kleiner gehext als wäre es nix. Dabei gibt es auch eine der kreativsten Verfolgungsjagden, die ich je auf der großen Leinwand gesehen habe. Sogar das Deaging sah ziemlich gut aus. Die Geschichte ist allerdings etwas an den Haaren herbeigezogen und soll in erster Linie erklären, warum „*Ant-Man“ nicht bei dem Kampf gegen Thanos („Avengers: Infinity War“) dabei war. „Ant-Man and the Wasp“ ist eine wirklich gute Fortsetzung und macht mindestens genauso viel Spaß, wie der erste Teil und zeigt einmal mehr, dass echte Helden nicht unbedingt groß sein müssen. Ein Spaß für die ganze Familie. Von mir gibt es ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 195 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 622 Millionen Dollar.
  • Während der Verkleinerungsphase sieht Hank mehrere Bärtierchen (Tardigrada) – auch Wasserbären genannt.
  • Bei der großen Autoverfolgungsjagd hat Ant-Man-Schöpfer Stan Lee seinen obligatorischen Cameo-Auftritt.
  • Scott, Hope und Cassie sehen sich am Ende am Laptop den Schwarz-Weiß-Film „*Formicula“ mit Riesenameisen an.
  • Der Film hat eine Mid- und Post-Credit-Scene.

Fakten Quelle: Wikipedia

Avengers: Infinity War – Film Review | 2018

Dauer: 149 Minuten | FSK 12

Der Film „Avengers: Infinity War“ von den Regisseuren Anthony und Joe Russo aus dem Jahr 2018, mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Chadwick Boseman und Josh Brolin in den Hauptrollen, ist eine Marvel Action-Abenteuer-Science-Fiction-Comicverfilmung und der 19. Spielfilm innerhalb des MCU, dessen zehnjähriges Bestehen mit dem Film gefeiert wurde.

Der intergalaktische Titan Thanos (Josh Brolin) verfolgt den Plan, alle sechs Infinity-Steine zu versammeln und mit ihrer Macht das halbe Universum auszulöschen. Die Avengers, die seit der Auseinandersetzung zwischen Iron Man (Robert Downey Jr.) und Captain America (Chris Evans) hoffnungslos gespalten sind, müssen sich zusammenraufen, um sich dieser Bedrohung stellen zu können. Unterstützung erhalten sie dabei von Dr. Strange (Benedict Cumberbatch), den Guardians of the Galaxy um Star-Lord Peter Quill (Chris Pratt) sowie von Black Panther (Chadwick Boseman), dem neuen König von Wakanda.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

© Marvel Studios 2018

Film Nr. 19 des Marvel Cinematic Universe (Phase 3)

Rewatch in 4K UHD

Avengers: Infinity War“ ist der erste Teil des zweiteiligen Marvel-Mega-Events auf das die Fans auf der ganzen Welt jahrelang gewartet haben. Hier treffen so gut wie alle Figuren (siehe Sidefacts) des MCU aufeinander. Diese Mammut-Aufgabe haben die beiden Russo-Brüder wirklich überraschend gut gemeistert. Viele der Figuren kriegen hier Raum zur Entfaltung, dass der Film dabei nicht jedem gerecht werden kann sollte klar sein. Dennoch fühlt es sich nicht so an, als würde jemand zu kurz kommen, was immer wieder beeindruckend ist.

Dieses Staraufgebot zwang die Macher zu außergewöhnlichen Produktionsabläufen (siehe Sidefacts). Viele der gemeinsamen Szenen wurden im Nachhinein erst zusammengefügt. Was ebenfalls wirklich überraschend gut funktioniert hat. Die Dreharbeiten stelle ich mir aber ziemlich grausam vor, denn die meiste Zeit haben die Schauspieler in Green-Screen-Räumen mit sich selbst geredet. Die Effekte sind teilweise absolutes Top Notch, also auf allerhöchstem Niveau, was bei Marvel ja leider nicht immer der Fall ist. Hier aber wollte man Maßstäbe setzen. In vielerlei Hinsicht hat das auch gut funktioniert. Der Charakter Thanos ist ein großartiger Antagonist, dessen Motivation sogar irgendwie nachvollziehbar ist.

Avengers: Infinity War“ ist ein phantastischer Start des „*Infinity Saga“-Finales. Einziges Manko war damals, dass man ein ganzes Jahr lang auf die zweite Hälfte dieses Finals warten musste. Zugegebenermaßen hat Marvel schon versucht einem das Warten auf „*Avengers: Endgame“ mit „*Ant-Man and the Wasp“ und „*Captain Marvel“ zu verkürzen, ich persönlich fand’s dennoch etwas unglücklich gelöst. Heutzutage kann man zum Glück selbst entscheiden, ob man die Filme gleich im Double-Feature schaut. Zusammen haben die Filme eine Laufzeit von 330 Minuten (5 1/2 Stunden). Also am Wochenende durchaus machbar. Wir werden aber zur Einhaltung der Reihenfolge erst einmal „*Ant-Man 2“ und „*Captain Marvel“ schauen, freuen uns aber schon sehr auf „Avengers: Endgame“. Für „Avengers: Infinity War“ gibt es starke ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K, *3D und *VOD oder bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 316 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 2 Milliarden Dollar. Mit Einnahmen von bislang 2,05 Milliarden US-Dollar befindet sich der Film auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2018 und auf Platz 6 (Stand: 15. Juli 2023) der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
  • Robert Downey Jr. soll für den Film eine Gage von über 75 Millionen US-Dollar bekommen haben.
  • Es handelt sich um den ersten Film aus Hollywood, der komplett mit IMAX ARRI Alexa 65 Digital Kameras gedreht wurde.
  • Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film in der Kategorie „Beste Visuelle Effekte“ nominiert, ging allerdings leer aus.
  • Wie bereits in allen vorherigen MCU-Filmen und vielen anderen Marvel-Comicverfilmungen hat Stan Lee wieder einen Cameoauftritt, diesmal als Schulbusfahrer.
  • Im fertigen Film kommen entgegen den Erwartungen einige eigentlich bestätigte Figuren nicht vor. So fehlen Jeremy Renner als Hawkeye, Paul Rudd als Ant-Man und Jon Favreau als Happy Hogan. Favreau ist jedoch in den gelöschten Szenen der Heimkinoveröffentlichung zu sehen, zusammen mit Joe Russo, der einen Paparazzo namens Bert spielt.
  • Der Film hat eine Post-Credit-Szene.
  • Es war geplant, die Dreharbeiten zum Film gleichzeitig, also back-to-back, mit denen von „*Avengers: Endgame“ stattfinden zu lassen. Die Darsteller sollten sich hierbei zwischen den Dreharbeiten zum einen und zum anderen Film hin und her bewegen. Weil die Besetzung groß ist, wurde der Drehplan um die Verfügbarkeit der Schauspieler herum organisiert. Später wurde jedoch beschlossen, die beiden Filme getrennt voneinander zu drehen

Fakten Quelle: Wikipedia

Hidden Strike – Film Review | 2023

Dauer: 103 Minuten | FSK 12

Der Film „Hidden Strike“ von Regisseur Scott Waugh aus dem Jahr 2023 mit Jackie Chan, John Cena und Ma Chunrui in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuer-Thriller mit einer Prise Buddy-Comedy oben drauf.

Dragon Lou (Jackie Chan) und Chris (John Cena), zwei Elitesoldaten müssen inmitten von heftigen Schießereien und Explosionen Zivilpersonen in Sicherheit bringen.

Quelle: Netflix (Google Knowledge Panel)

Uncanny – Der Film

Der Film spielt im wahrsten Sinne des Wortes im Uncanny Valley. Der Look ist teilweise so grausig, dass man denkt, man schaut einen Asylum Film. Selten habe ich so schlechte CGI-Hintergründe in einem Film gesehen, da helfen dann auch nicht die zum Teil recht spektakulären Kamerafahrten. Einige der Action-Szenen machen sogar echt Spaß, nur die schwankende Qualität der Effekte reißt mich immer wieder aus der Handlung heraus, was mir bei einem Budget von angeblichen 80 Millionen Dollar ein absolutes Rätsel ist.

Ich hatte nach dem Trailer aber auch eher eine Buddy-Action-Comedy erwartet. Dass der Film letzten Endes über 80% der Laufzeit bierernst sein würde, habe ich überhaupt nicht mit gerechnet. Nur John Cena darf hier als Comic Relief dienen und spielt einmal mehr sich selbst. Das kann er aber auch am besten. Die Idee mit den Spitznamen hat mir eigentlich ganz gut gefallen, war nur leider etwas sehr plump umgesetzt. Die Chemie zwischen ihm und Jackie Chan ist aber erstaunlich gut. Dieser darf hier zum Glück einmal mehr machen, was er am besten kann: Kämpfen und dabei alles im Raum befindliche gegen seine Gegner benutzen. Wenn beide gemeinsam vor der Kamera stehen, merkt man aber, dass das Duo schon verdammt gut funktioniert.

Hidden Strike“ ist schlussendlich besser als man es zu Beginn vermutet, weiß aber nicht genau was er sein will, da die erste und zweite Hälfte tonal nicht wirklich zusammen passen. Vielleicht wird ein zweiter Teil dieses Defizit ausbügeln. Von mir gibt es dennoch ganz knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei *Netflix im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 80 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film beim limitierten Kinostart 1,6 Millionen Dollar.
  • Während des Abspanns gibt es einige Outtake-Szenen zu sehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Equilibrium – Film Review | 2002

Dauer: 107 Minuten | FSK 16

Der Film „Equilibrium“ von Regisseur Kurt Wimmer aus dem Jahr 2002, mit Christian Bale, Taye Diggs und Angus Macfadyen in den Hauptrollen, ist ein Action-Science-Fiction-Thriller und wird dem Cyperpunk Genre zugeordnet. Die Handlung ist stark vom Film und Roman „*Fahrenheit 451“ inspiriert worden.

Die Welt ist durch den Dritten Weltkrieg verwüstet, als dessen Auslöser menschliche Emotionen identifiziert wurden. Die Überlebenden des Konflikts leben in einem totalitären Staat, in dem Gefühle verboten sind und mit Hilfe eines Serums unterdrückt werden. Wer sich weigert, das Serum zu nehmen, wird von sogenannten Klerikern erbarmungslos gejagt und ausgeschaltet. John Preston (Christian Bale) ist einer der Besten unter ihnen – bis er eines Tages an dem System zu zweifeln beginnt und selbst zum Gejagten wird.

Quelle: Google (Knowledge Panel)

Equilibrium“ war seiner Zeit ein Flop an den Kinokassen, wurde aber durch die Videotheken-Kultur über die Jahre zu einem Kult-Streifen. Die Action und der philosophische Ansatz erinnern stark an „*Matrix“. Die eigens für den Film erfundene Kampfsportart „Gun-Kata“ erfreute sich großer Beliebtheit und ist angelehnt an John Woos „Gun-Fu“ (siehe Sidefacts).

Die CGI-Effekte sind nicht gut gealtert, sahen aber auch damals schon nicht gut aus. Was man dem Film aber aufgrund seines extrem schmalen Budgets von gerade einmal 20 Millionen Dollar gut verzeihen kann. Denn alles andere ist absolut phantastisch. Angefangen bei Christian Bale, der hier eine großartige Performance abgeliefert hat und seit dem zwei Jahre zuvor erschienenen „*American Psycho“ bei mir auf dem Schirm ist. Die Bildsprache des Films ist sehr interessant und direkt mit der Gefühlswelt des Protagonisten verknüpft. Die Symbolik des totalitären Staates erinnert stark an die der Nazis aus dem zweiten Weltkrieg.

Equilibrium“ ist ein absolut starker Film der zum nachdenken und diskutieren anregt. Pflichtprogramm für jeden Science-Fiction-Filmfan. Von mir gibt es starke ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 20 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 5,3 Millionen Dollar.
  • Equilibrium (von lateinisch aequus ‚gleich‘ und lateinisch libra ‚Waage, Gewicht‘:„Gleichgewicht“).
  • Die Filmmusik wurde von Klaus Badelt geschrieben. Wimmers Idee, ausschließlich klassische Musik zu verwenden, erwies sich, wie er in einem Interview mitteilte, als nicht sinnvoll. Im Laufe der Produktion entschied man sich für eine Musik der Genres Alternative Rock and Techno bzw. Drum and Bass.
  • Der Wendepunkt der Handlung wird mit der Einleitung des ersten Satzes von Beethovens 9. Sinfonie in Szene gesetzt. Der Einsatz dieser Musik erinnert an „*A Clockwork Orange“; dessen Protagonist hört mit Vorliebe Beethoven.
  • Die als Sinnestäterin entlarvte Frau antwortet auf die Frage nach ihrem Namen mit „O’Brien“; ein Protagonist aus George Orwells „*1984“, der Gedankenverbrechen für das Ministerium für Liebe aufdeckt, heißt ebenso.
  • Die Stadt „Libria“ ähnelt Fritz Langs „*Metropolis“.
  • Für die Kampfszenen im Film griff der Regisseur Kurt Wimmer auf das bereits in den 1980er Jahren für das Hongkong-Action-Kino erfundene und ebenso fiktive „Gun Fu“ zurück und gab ihm den Namen Gun Kata, das stark an die Kung Fu-Filme des Regisseurs John Woo anlehnt. Wie in dessen Filmen sind auch bei Equilibrium die meisten Kampfelemente, genauso wie die meterhohen Sprünge der alten Kung Fu-Filme, ohne Kamera-Tricktechnik oder andere Hilfsmittel physisch überhaupt nicht durchführbar.

Fakten Quelle: Wikipedia