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© Warner Bros.

Der Film „Mortel Kombat“ von Regisseur Simon McQuoid, aus dem Jahr 2021, mit Lewis Tan, Jessica McNamee und Josh Lawson in den Hauptrollen, ist eine Neuauflage der beliebten Beat-Em-Up Spielreihe „Mortal Kombat“, die von Saw- und Conjuring-Regisseur James Wan produziert wurde.

Das Reich der Außenwelt „Outworld“ hat neun von zehn „Mortal Kombat“ Deathmatch-Turniere gegen die Erde „Earthrealms“ gewonnen. Eine alte Prophezeiung besagt, dass das „Blut von Hanzo Hasashi“ eine neue Generation von Earthrealms Champions vereinen wird, um den Sieg von Outworld zu verhindern. Im Bewusstsein dessen setzt der seelenfressende Zauberer Shang Tsung (Ng Chin Han) Krieger ein, um Earthrealms Champions, die durch ein markantes Drachenzeichen gekennzeichnet sind, zu töten, bevor das nächste Turnier beginnt.

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Damals habe ich den ersten „Mortal Kombat“ (1995) trotz des extrem hohen Trashfaktors gefeiert. Der Techno-Soundtrack hat sich in mein Hirn eingebrannt. So habe ich mich schon ein bisschen auf das Reboot gefreut. Was gleich zu Beginn auffällt, ist dass der Film eine „ernsthafte“ Adaption der Spielereihe sein möchte. Genau wie die Vorlage ist der Film auch äußerst brutal und zurecht erst ab 18 Jahren freigegeben. Wir kriegen hier den geschichtlichen Background einiger Figuren erzählt, bis es dann in der Gegenwart zum Kampf kommt. Der Look ist sehr hochwertig und auch die Kampf-Choreografien machen was her. Die Effekte sehen bis auf ein paar Ausnahmen alle solide aus. Die Dialoge dienen auch hier leider oft nur dazu dem Zuschauer zu erklären, was da gerade vor sich geht. Der Soundtrack ist eine Mischung aus 80s Synthie, 90s Techno und Dub-Step.

Insgesamt bin ich wirklich positiv überrascht. Ich hatte doch meine Zweifel, ob man aus dem schlichten Spiel einen „sinnvollen“ und unterhaltsamen Film machen kann. Denn der Film von 1995 hatte bis auf ein paar bekannte Gesichter (Christopher Lambert) und einen ikonischen Soundtrack nicht viel zu bieten. Meine Highlights waren Keno (Josh Lawson), der hier mit seiner trockenen Psychoart für ein paar Lacher sorgt.

Von mir gibt es überraschend knapp ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

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Den Film gibt es aktuell nur bei HBO-Max zusehen. VPN und Apple Pay machen es möglich.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 55 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen, trotz Pandemie, über 51 Millionen Dollar.
  • Die Macher denken derweil über einen Johnny Cage Solofilm nach.

Fakten Quelle: Wikipedia

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