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Der Film „Project Power“ von den Regisseuren Henry Joost und Ariel Schulman („Paranormal Acivity 3-4“), aus dem Jahr 2020, ist ein Sci-Fi-Actionfilm mit Jamie Foxx und Joseph Gordon-Levitt in den Hauptrollen, den es ab sofort exklusiv auf Netflix gibt.

Die Handlung spielt in New Orleans, in nicht all zu ferner Zukunft. Ein mysteriöser Pharma-„Vertreter“ verteilt kostenlose Pillen bei einer Gruppe von Drogendealern, darunter auch Newt (Maschine Gun Kelly). Die Pille soll einem fünf Minuten lang unvorhersehbare Superkräfte gewähren. Schnell verbreitet sich die „Droge“ in der Stadt. Auf der Suche nach der Herkunft muss die Polizei zu außergewöhnlichen Mitteln greifen, um gegen die Superverbrecher überhaupt eine Chance zu haben. Officer Frank Shaver besorgt sich daher bei einer Dealerin (Dominique Fishback) die sogenannte „Power“ Pille, die ihn kugelsicher macht. Er ist aber nicht der einzige, der nach den Hintermännern des äußerst gefährlichen Mittels sucht..

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Das Konzept ist ziemlich simpel, man nehme „Limitless“ („Ohne Limit“) und paare ihn mit den „X-Men“, schon hat man „Project Power“. Die Idee, dass jeder durch die Pille eine andere Fähigkeit bekommt, fand ich ziemlich spannend. Es gibt auch einige wirklich gute Einfälle z. B. den Chamäleon-Mann, bei dem leider das CGI-Department, während der Actionszenen, an seine Grenzen stößt. Ich stelle mir die Darstellung aber auch schwierig vor, da sich ja die ganze Zeit nicht nur der Hintergrund, an den sich der Chamäleon-Mann anpassen muss, ändert, sondern auch der Kamerablickwinkel auf ihn. Naja, da sollte man glaub ich nicht länger drüber nachdenken, sonst macht diese Superkraft auch keinen Sinn mehr.

Die gesamte Story ist sehr nach „Schema F“ konzipiert. Es gibt auch jede Menge Dialoge, die nur dafür da sind, um dem Zuschauer die Handlung zu erklären. Dieses Phänomen häuft sich zur Zeit, da die Streaminganbieter ja wissen, dass viele ihre Inhalte nebenbei konsumieren und so auch ohne permanent hinzuschauen der Handlung folgen können. Das Phänomen ist nicht neu, das gab es schon zu damaligen, ich nenne es mal „James Bond Zeiten“, aber es häuft sich langsam etwas.

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Die an einigen Stellen doch sehr verspielte Kameraarbeit der beiden Regisseure hat mir wirklich gut gefallen. Einige kreative Actionszenen gibt es auch. Die Handkameraaufnahmen waren mir aber manchmal nicht fokussiert genug oder etwas zu „dynamisch“. Der allgemeine Look von „Project Power“ ist aber meist doch recht solide. An manchen Stellen vielleicht etwas dunkel, aber das kann auch an den Einstellungen unsers Beamers liegen. Bei den CGI-Effekten schwangt die Qualität, wie bereits erwähnt etwas. Die Gewaldspitzen hingegen sind schon recht ordentlich. Positiv zu erwähnen ist auch der Hip Hop-lastige Soundtrack, der hervorragend zur Kulisse von New Orleans passt. Auch beide Hauptdarsteller wussten zu gefallen. Ingesamt war es dann doch ein nett anzusehender „No-Brainer“ über den man nicht länger nachdenken sollte. Von uns gibt es daher ★★★ Sterne auf Letterboxd.

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Sidefacts:

  • Das Budget betrug 85 Millionen US-Dollar.
  • Von dem Gesamtproduktionsbudget von 85,1 Millionen US-Dollar, wurde 80,4 Millionen US-Dollar vor Ort bei den Dreharbeiten in Louisiana ausgegeben.
  • Joseph Gordon-Levitt hat sich bei den Dreharbeiten bei einem Sturz von seinem Motorrad verletzt.

Fakten Quelle: Wikipedia

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