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© Sony Pictures

Der Film „Karate Kid“ von Regisseur John G. Avildsen („Rocky“), aus dem Jahr 1984, mit Noriyuki „Pat“ Morita, Ralph Macchio und Elisabeth Shue in den Hauptrollen, ist ein Coming of Age Film mit Kampfsport Einlagen.

Der 15-jährige Daniel LaRusso (Ralph Macchio) zieht mit seiner alleinerziehenden Mutter von New Jersey nach Los Angeles. Während seine Mutter sich auf das sonnige Kalifornien freut, tut sich Daniel mit seiner neuen Heimat erheblich schwerer. Immerhin trifft er im neuen Apartmentkomplex im Stadtteil Reseda auf den eigenwilligen, aber freundlichen und hilfsbereiten Hausmeister Kesuke Miyagi (Noriyuki „Pat“ Morita).
In der neuen Stadt wird Daniel von den jugendlichen Schülern eines aggressiv unterrichtenden Karatelehrers und Inhabers des Cobra Kai Dōjōs, John Kreese (Martin Kove), schikaniert. Die Lage eskaliert, als er sich in Ali Mills (Elisabeth Shue), die Exfreundin des Anführers Johnny Lawrence (William Zabka) der Jugendlichen, verliebt.

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Der Film ist nicht erst seit der Erfolgsserie „Cobra Kai“ absoluter Kult. Auch wenn die gleichnamige Neuverfilmung aus dem Jahr 2010 das Erbe doch etwas beschmutzt hat. Der Film versprüht zu jeder Sekunde absoluten 80er Jahre Charme und das nicht nur Dank des absolut phantastischen Soundtracks. Die Coming of Age Geschichte bekommt durch die Meister-Sensai Thematik eine für das Genre völlig neue Ebene. Er ist auch mit Abstand der beste Teil der Reihe. Noriyuki „Pat“ Morita spielt hier mit Mr. Miyagi die Rolle seines Lebens und bringt einige schöne, fernöstliche Weisheiten mit ein. Es hat mich jetzt beim Rewatch etwas wahnsinnig gemacht, dass Daniel den halben Film lang Miyagi falsch ausspricht. Dennoch kann ich nur jedem „Cobra Kai“ Zuschauer raten, sich „Karate Kid“ noch einmal anzuschauen. Von mir bekommt der Film ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

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Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 8 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 104 Millionen Dollar.
  • Noriyuki „Pat“ Morita wurde 1985 für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. Des Weiteren erhielt er eine Nominierung für den Golden Globe Award.
  • Der Film gewann in zwei Kategorien der Young Artist Awards je einen Preis. Elisabeth Shue wurde als Best Young Supporting Actress ausgezeichnet, der Film gewann den Preis als Best Family Motion Picture – Drama.
  • Die Geschichte, die sich um die zwei Hauptfiguren entwickelt, erzählt einerseits eine Ersatzvater-Ersatzsohn-Beziehung, andererseits zeigt sie ansatzweise, dass es sich bei einer Kampfkunst wie Karate nicht um eine „Hau-Drauf-Sportart“ handelt. Dennoch hält sich der Film stark an westliche Klischees. Die philosophische Tiefe, die hinter Kampfkünsten steht, war dem westlichen Publikum bis dahin eher unbekannt.
  • Zwischen 1989 und 1990 wurde eine gleichnamige 13-teilige Zeichentrickserie produziert. Die Figuren sind den Filmen angeglichen, die Handlung ist aber etwas mystischer. Karate Kid, Mr. Miyagi und das Mädchen Taki reisen umher und suchen einen magischen Schrein.
  • 2018 wurde die YouTube-Serie „Cobra Kai“ veröffentlicht, die an die Filmreihe anschließt und in der auch Ralph Macchio wieder seine Rolle übernimmt. Seit 2020 ist diese Serie auf Netflix zugänglich.
  • Bereits seit Jahren wird diskutiert, wer denn das „wahre“ Karate Kid des Filmes sei. Ob dies nicht eher auf Johnny Lawrence zuträfe, während Daniel LaRusso eher der Schurke wäre, dem ungerechtfertigt Sympathien zuteil würden. Begründet wird diese These anhand einiger Schlüsselstellen des Filmes.
  • In der Sitcom „How I Met Your Mother“ wird diese Fragestellung satirisch aufgegriffen. Barney Stinson, verkörpert von Neil Patrick Harris, einer der Protagonisten, bezeichnet „Karate Kid“ mehrmals als seinen Lieblingsfilm. Zum Unverständnis seiner Freunde lägen seine Sympathien dabei bei „Antagonist“ Johnny Lawrence, verkörpert von William Zabka, der für ihn der echte Held des Filmes und das „wahre Karate Kid“ wäre. Tatsächlich haben sowohl William Zabka als auch Ralph Macchio Gastauftritte in der Serie, wobei sie sich selbst verkörpern. Dabei lobte Zabka Stinson dafür, einer der wenigen zu sein, die den Film „wirklich verstanden“ hätten

Fakten Quelle: Wikipedia

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