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© Universal Pictures

🎃Horroktober 2020 #2

American Werewolf (Uncut) | 1981

Der Film „American Werewolf“ im Original „An American Werewolf in London“ von Regisseur John Landis aus dem Jahr 1981, mit David Naughton und Griffin Dunne in den Hauptrollen, ist bis heute einer der besten Filme seines Genres.

Die amerikanischen Studenten David (Davis Naughton) und Jack (Griffin Dunne) befinden sich auf einer Reise durch Europa. Im nordenglischen Moor kommen sie in ein einsam gelegenes Dorf namens East Proctor, dessen Einwohner offenbar ein Geheimnis hüten. Am Abend gehen die beiden in die Dorfkneipe „Zum geschlachteten Lamm“. Dort werden sie nach kurzer Zeit von den Einheimischen wieder vertrieben, mit dem Hinweis, das Moor zu meiden und auf der Straße zu bleiben. Sie sollen sich ebenso vor dem Mond hüten, was die beiden zunächst nicht verstehen. Bis plötzlich…

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Der Film wirkt auf den ersten Blick etwas altbacken, den Eindruck untermalt die deutsche Synchro mit vielen altbekannten Stimmen wie Norbert Langer, die deutsche Stimme von Tom Selleck in „*Magnum“ oder als He-Man (Prinz Adam) in den Europa „*Masters of the Universe“ Hörspielen und Joachim Tennstedt der u. a. James Belushi in der Serie „*Immer wieder Jim“ spricht, die leider alle etwas blechern klingen. Doch dann merkt man schnell, dass der Film trotz seiner fast 40 Jahre die er auf dem Buckel hat immer noch funktioniert. Die Mischung aus Horror und schwarzen Humor passt perfekt. Man sollte ihn jedoch als Werk seiner Zeit sehen. Denn für heutige Sehgewohnheiten ist er etwas langsam inszeniert und wirkt auch trotz knackiger 97 Minuten recht lang.

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Die handgemachten Effekte hingegen sind immer noch absolut großartig und zeigt einmal mehr, dass diese Handwerkskunst viel besser altert als viele Computereffekte, die nicht einmal halb so alt sind. Von mir gibt es insgesamt für den Kult-Werwolf-Horrorfilm überhaupt, ★★★½ Sterne auf Letterboxd. Damit ist der Film, meiner Meinung nach, für jeden Genrefan eine absolute Empfehlung.

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Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *Blu-Ray und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 5,8 Millionen US-Dollar, einspielen konnte er an den Kinokassen 62 Millionen Dollar.
  • Der Maskenbildner Rick Baker („Ed Wood“, „Men in Black“) erhielt im Jahr 1982 für seine Werwolfmasken den Oscar und 1981 den Saturn Award. Der Film gewann im selben Jahr außerdem den Saturn Award als Bester Horrorfilm. Jenny Agutter wurde Beste Hauptdarstellerin und John Landis wurde für das beste Drehbuch nominiert.
  • John Landis, selbst ehemaliger Stuntman, hat einen unkreditierten Cameo-Auftritt als Mann, der ins Fenster geworfen wird.
  • Am 5. November 2009 erschien der Film erstmals ungeschnitten auf BluRay und DVD mit einer Spielzeit von ca. 97 min. Unter anderem wird hier gezeigt, wie David mit seiner Schwester telefoniert. Diese Szene wurde mit einer völlig anderen Stimme synchronisiert.

Fakten Quelle: Wikipedia

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